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ReintegrationDie Stellensuche ist nicht der einzige Weg zum Job!
Es wird geschätzt, dass zwei Drittel aller Jobs in Deutschland nicht per
Stellenanzeige vergeben werden und ein Großteil der mühevoll erstellten
Unterlagen nicht mal gelesen wird. Gründe dafür können sein:
- Überlastung der Personalabteilungen aufgrund der Menge der Bewerbungen
- Stellen sind von Unternehmen ausgeschrieben, aber die Aufträge bleiben aus und damit gibt es auch keinen Personalbedarf mehr
- Eine öffentliche Ausschreibung erfolgt, weil es Vorschrift ist, die Besetzung der Stelle ist aber bereits intern geregelt
- Stellenausschreibungen sollen den Konkurrenten am Markt oder möglichen Kunden eine erhöhte Geschäftstätigkeit vorgaukeln
Andererseits
heißt dies aber auch, dass ein Drittel der Einstellungen über den
klassischen Weg der Bewerbung auf eine Stellenanzeige erfolgt. Die Kunst
besteht also darin, sich den verdeckten Stellenmarkt zu erschließen,
ohne die Anzeigen in Zeitungen und Jobbörsen zu vernachlässigen.
Netzwerken
Was ist eigentlich Netzwerken und warum
soll es für die Stellensuche und das Berufsleben so wichtig sein? Kann
man Networking erlernen? Diese und weitere Fragen werden in den
folgenden Artikeln aufgearbeitet. Eines vorweg: In einem der Artikel
heißt es: Drei von vier Stellen werden verdeckt vergeben, das heißt, es
gab nie eine offizielle Stellenausschreibung. Wie haben also die
(Personal-)Chefs die neuen Mitarbeiter kennengelernt?
Strategien bei der Stellensuche
Im
Internet bieten viele Firmen und Institutionen weitreichende
Informationen über sich an, wie z.B. in Form eines Jahresberichts. Oft
können Sie auch Infomaterial oder eine Broschüre/den Newsletter
anfordern. In großen Unternehmen gibt es dafür sogar ein Büro für
Öffentlichkeitsarbeit, das Ihnen sicher für Ihre ersten Fragen zur
Verfügung steht.
Häufig gibt es für jeden Bereich die jeweiligen
Fachzeitschriften von Berufsverbänden, Informationen von Gewerkschaften
oder wiederum deren Internetseiten. Außerdem bieten Ihnen Fachmessen die
Möglichkeit, mit Personalverantwortlichen in Kontakt zu kommen. Einige
Veranstaltungen des Career Centers, auf denen Sie Näheres über
bestimmte Berufsfelder oder zu Stellensuche und Netzwerken erfahren,
finden Sie
hier oder unter
Aktuelles.
Ein
Lexikon mit detaillierten Firmenprofilen über 1300 große bis
mittelständische Unternehmen im Wirtschaftssektor, die als
Aktiengesellschaft notiert sind, ist "der Hoppenstedt", den Sie in jeder
guten Bibliothek finden. In der Staatsbibliothek Hamburg ist er als
elektronisches Medium vorhanden.
Eine weitere Möglichkeit, sich
über die Arbeitsbereiche der eigenen Fachrichtung zu informieren, sind
Alumni-Vereine. Das sind Netzwerke ehemaliger AbsolventInnen auf
freiwilliger Basis.
Auf den ersten Blick ungewöhnlich scheint ein
Ansatz, der auf Richard Nelson Bolles zurückzuführen ist. Dabei ruft
man andere Leute die in dem Beruf arbeiten an, um diese um ein kurzes
Interview zu bitten. Erzählen Sie Ihnen, dass Sie sich für seinen/ihren
Beruf interessieren und gerne mehr über die Arbeit erfahren möchten.
Darauf sollten Sie sich gut vorbereiten und auch Fragen stellen können.
Höflich wäre es, zuerst zu fragen, ob die Gesprächspartnerin kurz Zeit
hat, erkundigen Sie sich ansonsten nach einem günstigeren Zeitpunkt.
Lassen Sie sich möglichst Tipps für weitere Gesprächspartner geben,
eventuell ergibt sich daraus ein konkreter Kontakt oder eine
Praktikumsstelle. Und auch wenn es auf den ersten Blick nicht so
aussieht, die Erfahrung zeigt, dass es funktioniert. Die meisten
Menschen reden eben doch gerne von ihrer Arbeit.
Auch in
Social-Networking-Portalen finden Sie Hinweise zu Unternehmen und deren
MitarbeiterInnen. Die Art der Präsentation lässt auch hier Rückschlüsse
auf die Firmen- und Branchenkultur zu.




