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Universität Hamburg



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Öffentliche Veranstaltungen an der Universität Hamburg


 
Februar 2012
architectura - Werke zur Architektur aus den Sammlungen der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
19.01.2012 bis 11.03.2012, Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg
Seit ihrer Gründung 1665 wird in der Universitätsbibliothek der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel ein beachtlicher Bestand an Werken zur Architektur gepflegt und aufgebaut. In seinen Anfängen ist er bemerkenswert umfangreich und in seiner Ausrichtung auf die der Mathematik verwandten Disziplinen spezifisch geprägt. Die Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky präsentiert davon eine Auswahl, ergänzt durch Buchveröffentlichungen aus der eigenen Sammlung. Die Ausstellung führt den Besucher in einer Zeitreise durch die elementaren Themen der Architektur. Dabei werden die Anfänge der Theoriebildung, die Signifikanz des Dekors für die Zeit vor der bürgerlichen Gesellschaft ebenso behandelt wie die ästhetische Erneuerung vom Ende des 18. Jahrhunderts bis in die Moderne. Der Baupraxis verbundene Unterweisungen zur zivilen Architektur und der Befestigungskunde, der Vermessungstechnik, der Geometrie sowie der Perspektive vermitteln den in der Baukunst geführten Dialog zwischen Kunst und Wissenschaft.
Ort: Ausstellungsraum, Erdgeschoss, Eintritt frei.
Dr. Marlene Grau, Tel.: 040-428 38 5857, Homepage der Veranstaltung
Aus den Sondersammlungen: Exponat des Monats: Esther-Rolle: Cod. hebr. 345
15.02.2012, 16:15, Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg
Bis in den Januar 2012 wurden in der Ausstellung ‚Faszination Handschrift: 2000 Jahre Manuskriptkulturen“ über 50 handschriftliche Zeugnisse aus Asien, Afrika und Europa präsentiert. Das Exponat des Monats Februar will die Aufmerksamkeit nochmals auf ein ganz besonders Stück der Sammlungen lenken: auf eine russische Esther-Rolle des 18. Jahrhunderts, auf Pergament geschrieben, an den Rändern bemalt und aus mehreren Pergamentbahnen zu einer Länge von über 3,70 m zusammengefügt. Das Buch Esther, ein recht kurzer, in seiner lebhaften Schilderung aber mitreißender Text aus dem Alten Testament wurde und wird in den jüdischen Familien stets zum Purim-Fest vorgetragen. Dabei liest man gern aus Rollenhandschriften wie der hier gezeigten, die über den Russischen Gesandten in Hamburg im Jahr 1906 in die Sammlungen der SUB kam. Das Exponat wird von Dr. Hans-Walter Stork, dem Kurator der Handschriften der Bibliothek präsentiert und ist im Original zu sehen.
Ort: Handschriftenlesesaal, 1. Etage, Eingang Lesesaal 1.
Dr. M. Grau, Tel.: 040-42838 5857
Sonnenfinsternisexpeditionen der Hamburger Sternwarte - Prof. Dr. Gudrun Wolfschmidt
15.02.2012, 20:00 - 21:30, Hamburger Sternwarte in Bergedorf, Gojenbergsweg 112, 21029 Hamburg, Besucherzentrum
Im Jubiläumsjahr 2012 veranstaltet der Förderverein Hamburger Sternwarte (FHS) in Zusammenarbeit mit der Hamburger Sternwarte (HS) und dem Bereich Geschichte der Naturwissenschaften (GN) der Universität Hamburg eine ganzjährig laufende Vortragsreihe unter dem Titel „Meilensteine aus 100 Jahren Forschung an der Hamburger Sternwarte in Bergedorf“; am 15.2. ist der zweite Vortrag der Reihe. Der Eintritt beträgt 5 Euro.
Vor dem Vortrag sind ab 19 Uhr Café und Ausstellung im neuen Besucherzentrum geöffnet! Nach dem Vortrag: kurze Führung durch die Sternwarte und Beobachtung (je nach Wetter).

Vortrag: Prof. Dr. Gudrun Wolfschmidt (Geschichte der Naturwissenschaften, Universität Hamburg) Sonnenfinsternisexpeditionen der Hamburger Sternwarte:
Die totalen Sonnenfinsternisse hatten - und haben teils bis heute - trotz ihrer Maximaldauer von nur acht Minuten - für die astronomische Forschung eine große Bedeutung. Im Vortrag sollen sowohl die Instrumente, besonders das Horizontalteleskop und der äquatoriale Doppel-Refraktor, als auch die Ergebnisse vorgestellt werden. Die Hamburger Sternwarte unternahm 1860 eine Sonnenfinsternis-Expedition nach Spanien, dann eine sehr erfolgreiche 1905 nach Algerien. In den 20er Jahren fuhren Hamburger Astronomen zu mehreren Finsternissen: 1922 - Java, 1923 - Mexiko, 1925 - Atlantik, 1927 - Jokkmokk, Schweden, 1929 - Philippinen. Im Zentrum des damaligen Interesses stand damals der Versuch, das Rätsel des Koronaspektrums zu lösen und die Einsteinschen Lichtablenkung zu messen.

Prof. Dr. Gudrun Wolfschmidt, Tel.: 42838-5260, Homepage der Veranstaltung , weitere Informationen: 120114201617.pdf
CHINAsKÜNSTE: Xiangqi - Chinesisches Schach
19.02.2012, 18:00 - 20:00, Konfuzius-Institut an der Universität Hamburg, Schlüterstraße 64, 20146 Hamburg
Das traditionelle chinesische Brettspiel „Xiangqi“ wird häufig als chinesisches Schach bezeichnet. Im Mittelpunkt unserer Schach-Abende soll das gemeinsame Spielerlebnis stehen, aber zugleich auch ein Einblick in die langjährige Tradition dieses Spiels vermittelt werden. Jeden dritten Sonntag-Abend im Monat lädt das Konfuzius-Institut in Kooperation und unter Anleitung von Vertretern des Deutschen-Xiangqi-Bunds zum Erlernen und Spielen ein. Schachspiele und Getränke werden gestellt.

Die Veranstaltung findet auf Deutsch statt.
Eintritt frei

Konfuzius-Institut an der Universität Hamburg, Tel.: 040428387978, Homepage der Veranstaltung
Studieren leicht gemacht - MIN-Infostand auf der Schülermesse EINSTIEG
24.02.2012 bis 25.02.2012, 09:00 - 16:00, Hamburg Messe, Halle B6, Stand H1 (Eingang Süd bzw. U-Bahn 'Messehallen')
Ihr überlegt, ein naturwissenschaftliches Fach oder Mathe oder Informatik zu studieren? Dann besucht den Informationsstand unserer Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften auf der Schülermesse EINSTIEG in Hamburg. Hier könnt Ihr persönlich mit unseren Studienberatern sprechen, die Euch alle allgemeinen Fragen rund um das Studium an unserer Fakultät beantworten und detailliert zu unseren grundständigen Studiengängen beraten.

Der Eintritt zur Messe ist frei, eine Anmeldung ist nicht nötig. Mehr Informationen gibt es auch beim Veranstalter der Messe unter folgendem Link: www.einstieg.com/events/einstieg-hamburg

Katrin Kranz, Homepage der Veranstaltung
Georg Friedrich Händel. Der Messias
25.02.2012, 18:00 - 20:15, Hauptkirche St. Michaelis Hamburg
Winterkonzert des Monteverdi-Chores Hamburg
Mitwirkende:
Katherina Müller, Britta Schwarz, Michael Connaire, Stephan Heinemann, Mitteldeutsche Kammerorchester
Leitung: Gothart Stier
Ursula Jürgens, Tel.: 040-6007141, Homepage der Veranstaltung
CHINAsKÜNSTE: Guqin
26.02.2012, 14:00 - 17:15, Teehaus Yu Garden, Feldbrunnenstr. 67
Markus Jentsch

Mit seiner über 2000-jährigen Geschichte und der Aufnahme in die UNESCO-Liste der Meisterwerke des mündlichen und immateriellen Erbes der Menschheit stellt die Guqin, die klassische chinesische Zither, einen der aufregendsten Zugänge zur chinesischen Kultur dar, der trotz der sich stetig vertiefenden Kontakte zwischen China und dem Westen bis jetzt in Deutschland weitgehend unbekannt geblieben ist.
Im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe 'CHINAsKÜNSTE' haben Sie die Möglichkeit, unter Anleitung erfahrener Lehrer auf eigens aus China importierten Guqins erste Schritte in die Welt klassischer chinesischer Musik zu unternehmen. Eingebettet ist dieser Sonntagnachmittag in einen geselligen musikalisch-literarischen Zirkel, der auch die kulturhistorische Bedeutung dieses Lieblingsinstruments chinesischer Literaten verständlich machen soll.

Alle Termine sind miteinander kombinierbar oder einzeln buchbar. Da nur eine begrenzte Anzahl an Plätzen zur Verfügung steht, bitten wir um eine verbindliche Anmeldung.

€ 20,- (Schüler/Studenten € 15,-)

Konfuzius-Institut an der Universität Hamburg, Tel.: 040428387978, Homepage der Veranstaltung
„Die Zweite Generation der Wanderarbeiter in China und die Zunahme von Arbeitskämpfen im Reich der Mitte“
27.02.2012, 18:00, Teehaus Yu Garden, Feldbrunnenstr. 67
Dr. Rolf Geffken
Can Cui M.A.

Einige glauben es immer noch nicht. Aber es stimmt: China ist zum streikfreudigsten Land der Erde geworden. 20 Jahre anhaltendes wirtschaftliches Wachstum und extreme Einkommensdisparitäten haben die Legende von den „harmonischen Arbeitsbeziehungen “im Reich der Mitte endgültig widerlegt. Das Aufbegehren einer neuen Generation von Wanderarbeitern zeigt, dass in China immer mehr Menschen ihre Rechte selbst in die Hand nehmen. Allerdings sollten alle westlichen Beobachter, Experten und Investoren, die immer noch einseitig das Billig-Lohn-Land China preisen, zur Kenntnis nehmen: Das wachsende Selbstbewusstsein chinesischer Arbeiter ist auch ein Beleg für den Qualitätsstandort China. Enttäuscht können also nur jene sein, die in China immer noch das Hinterzimmer der westlichen Ökonomie sehen wollen. Die Realität hat dieses Bild längst widerlegt. Dr. Rolf Geffken, und seine Mitarbeiterin Can Cui werden für uns einen Blick auf dieses vielschichtige Thema werfen.

Eintritt frei

Konfuzius-Institut an der Universität Hamburg, Tel.: 040428387978, Homepage der Veranstaltung
Mikropolitik und Aufstiegskompetenz von Frauen
28.02.2012, 18:00 - 20:00, Gästehaus der Universität Hamburg, Rothenbaumchaussee 34; 20148 Hamburg
pro-exzellenzia - Hamburger Hochschulen für Frauen

Im Forschungsprojekt „Mikropolitik und Aufstiegskompetenz von Frauen“ der Universität Hamburg wurde vor dem Hintergrund, dass Frauen im Verhältnis zu Männern über geringere Chancen beim Aufstieg in Top-Führungspositionen verfügen, der Frage nachgegangen, ob ein mikropolitisches Coaching zur Chancengleichheit beitragen könnte.

Die Projektmitarbeiterin und -koordinatorin Doris Cornils wird in ihrem Vortrag aktuelle Ergebnisse aus dem Projekt „Mikropolitik und Aufstiegskompetenz von Frauen“ vorstellen. Nach einer Einführung in das Thema Mikropolitik und Gender und einer Übersicht über die zentralen Forschungsbefunde wird sie das Thema „Solidarität und Konkurrenz unter Frauen im Management“ vertiefend behandeln.

Antje Newig, Tel.: 040/42838-8398, Homepage der Veranstaltung
CHINAsWELTEN: Bücher - ZEIT-Stiftung: China in Hamburg
29.02.2012, 18:30, Teehaus Yu Garden, Feldbrunnenstr. 67
Lars Amenda (Historiker und Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien an der Universität Osnabrück)

Das 25-jährige Jubiläum der Städtepartnerschaft Hamburg-Shanghai ist Anlass für die ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius, die besonderen Beziehungen zwischen Hamburg und China mit einer Publikation nachzuzeichnen. Diese sind aufgrund der Bedeutung des Hamburger Hafens seit dem 19. Jahrhundert nicht nur von den wirtschaftlichen Kooperationen geprägt: In Hamburg wurde z.B. die erste reguläre Professur für Sinologie eingerichtet.
In Kooperation mit dem Konfuzius-Institut an der Universität Hamburg stellen der Autor, Lars Amenda (Historiker und Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Migrationsforschung und Interkultrelle Studien an der Universität Osnabrück), und geladene Gäste den reich bebilderten Band im chinesischen Teehaus Yu Yuan vor.

Lars Amenda, China in Hamburg, Ellert & Richter Verlag, 2011, 208 Seiten mit 78 Abbildungen; ISBN: 978-3-8319-0453-2; € 19,95
In Zusammenarbeit mit:
Eine Veranstaltung der ZEIT-Stiftung in Kooperation mit dem Konfuzius-Institut.

Eintritt frei

Konfuzius-Institut an der Universität Hamburg, Tel.: 040428387978, Homepage der Veranstaltung
Vortrag von Dr. Christoph Strupp: Struktur- und Funktionswandel des Hamburger Hafens seit den 1950er Jahren
29.02.2012, 18:00, Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg
Der Hamburger Hafen steht seit dem 19. Jahrhundert im Zentrum der städtischen Wirtschaft und ist darüber hinaus prägend für die Identität der Hansestadt. Voraussetzung dafür waren wirtschaftliche und politische Anpassungsprozesse, die sich in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts stark beschleunigten und nicht auf den Siegeszug des Containers verengt werden sollten. Selbst die räumliche Struktur unterscheidet sich heute von der Zeit des Wiederaufbaus. Der Vortrag beleuchtet für ausgewählte thematische Bereiche Ursachen und Auswirkungen des Wandels im Hafen und gibt Einblicke in ein größeres Forschungsprojekt an der FZH.
Dr. Christoph Strupp ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg (FZH) mit den Forschungsschwerpunkten Deutsche und niederländische Stadt- und Zeitgeschichte; Historiographie.
Verein für Hamburgische Geschichte in Zusammenarbeit mit der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei.
Dr. M. Grau, Tel.: 040-42838 5857, Homepage der Veranstaltung
März 2012
Workshop: Türkeiforschung in Deutschland II - Arbeitsfelder und Perspektiven
02.03.2012 bis 03.03.2012, 09:00 - 18:00, Asien-Afrika-Institut, Edmund-Siemers-Allee 1 (Ost)
ie Türkei zählt inzwischen zu den zwanzig größten Industrienationen weltweit und ist für Deutschland ein zentraler Partner. Wichtige Stichworte in diesem Kontext sind der EU-Integrationsprozess, die in vielen Bereichen koordinierte Sicherheits- und Außenpolitik, die engen Wirtschaftsbeziehungen, die große türkische bzw. türkeistämmige Diaspora in Deutschland, aber zunehmend auch die rasch wachsende Beziehungsdichte in Wissenschaft, Kultur und Bildung. Diese enge Verbindung macht eine größere Türkeikompetenz von Politik, Gesellschaft und Wissenschaft in Zukunft unverzichtbar. Trotz dieses offensichtlich großen Bedarfs nimmt die interdisziplinäre Türkeiforschung in der deutschen Forschungslandschaft nur eine Randposition ein.

Das TürkeiEuropaZentrum der Universität Hamburg und Network Turkey leisten mit der Organisation des Workshops Türkeiforschung in Deutschland II - Arbeitsfelder und Perspektiven und der Veröffentlichung der Publikation Junges Jahrbuch der Türkeiforschung in Deutschland einen Beitrag dazu, dass auch im deutschsprachigen Raum die aktuellen Entwicklungen in der Türkei durch eine intensive und interdisziplinäre wissenschaftliche Debatte begleitet werden und Deutschland sich als Standort der modernen Türkeiforschung etabliert.

Yavuz Köse, Tel.: 040-42838-3206, Homepage der Veranstaltung
FERNSICHT - Sterne zum Greifen nah
07.03.2012, 19:00, Hamburger Sternwarte, Eingang August-Bebel-Str. 196, Hamburg-Bergedorf
Die Veranstaltung beginnt um 19.00 Uhr mit einer Führung durch die Sternwarte. Anschließend wird mit den Teleskopen beobachtet, sofern der Himmel klar genug ist.
B. Schmidt, Tel.: +49-4004042838-8512, Homepage der Veranstaltung
Karrieremütter – Im Spannungsfeld zwischen Karriere und Familie
13.03.2012, 17:00 - 19:00, wird noch bekannt gegeben
Nach Studium bzw. Promotion wollen die meisten Frauen arbeiten, Geld verdienen, sich und anderen zeigen, was sie können und weitere Pläne für die Zukunft schmieden. Aber zu dieser Zukunft gehört es bei vielen Frauen auch, sich den Wunsch von einer Familie mit Kindern zu erfüllen. Wie können Karriere und Familie vereinbart werden? In diesem Vortrag werden rechtlichen Rahmenbedingungen um Schwangerschaft bzw. Elternzeit erläutert, der gezielte Aus- und Wiedereinstieg nach der Elternzeit thematisiert und die verschiedenen Modelle von Arbeit in Teilzeit vorgestellt. Ist in Führungspositionen Teilzeit-Arbeit überhaupt möglich? Informationen über die gängigen Betreuungsformen für Babys und Kleinkinder und Bewerbungstipps für Mütter runden den Vortrag ab. Nach dem Vortrag schließt sich eine umfassende Fragerunde an.
Antje Newig, Tel.: 040/42838-8398, Homepage der Veranstaltung
Vortrag von Dr. Michael Ahrens: Die Briten in Hamburg 1945 bis 1958
14.03.2012, 18:00, Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg
„Die Briten in Hamburg“ ist die erste umfassende Studie, die Organisation und Alltag der britischen Besatzung und ihrer Protagonisten in Hamburg beschreibt sowie die britisch-deutsche Zusammenarbeit in einen Gesamtzusammenhang stellt. Erstmals wird die innere Verfasstheit der Hamburger „britischen Gemeinde“ in ihren Vorzügen, Konflikten und Problemen untersucht, zum Beispiel die kaum erforschte erste Phase der Besatzung im Mai 1945, zu der vereinzelt auch massive Übergriffe durch britische Soldaten gehörten.
Dr. Michael Ahrens leitet die Unternehmenskommunikation von SAGA GWG. Er ist ausgebildeter Journalist und promovierte über das obige Thema „Die Briten in Hamburg“.
Verein für Hamburgische Geschichte in Zusammenarbeit mit der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg
Ort: Ausstellungsraum, Erdgeschoss, Eintritt frei.
Dr. Marlene Grau, Tel.: 040-428 38 5857, Homepage der Veranstaltung
Aus den Sondersammlungen: Exponat des Monats Detlev von Liliencron: Handexemplare zu „Poggfred“
21.03.2012, 16:15, Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg
„Dies ist ein Epos mit und ohne Held, Ihr könnts von vorne lesen und von hinten“. Mit diesen Worten beginnt Detlev von Liliencrons „kunterbuntes Epos“, das der Dichter mit ebenso leichter wie kunstvoller Hand um den fiktiven Ort „Poggfred“ in abenteuerlichen Episoden konstruierte. Liliencrons vergessenes dichterisches Hauptwerk erfuhr nach seinem ersten Erscheinen (1896) zwei umfangreiche Erweiterungen. War die Erstausgabe noch auf zwölf „Cantusse“ beschränkt, so wurden aus diesen in den beiden folgenden Neufassungen zunächst 24 und schließlich 29, wobei es zu erheblichen textlichen Umstellungen kam.
Als Exponat des Monats März präsentiert unser Kurator der Nachlässe, Dr. Mark Emanuel Amtstätter, einige Arbeitsexemplare zu „Poggfred“ aus dem Liliencron-Nachlass, die einen Blick auf Liliencrons zum Teil beeindruckende handschriftliche Einträge und die damit verbundenen textgenetischen Veränderungsprozesse des Werkes ermöglichen.
Ort: Handschriftenlesesaal, 1. Etage, Eingang Lesesaal 1.
Dr. Marlene Grau, Tel.: 040-428 38 5857, Homepage der Veranstaltung
Eröffnung der Ausstellung „Seiltänzer und Blaue Stunde. 35 Jahre Svato Verlag“
21.03.2012, 19:00, Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg
Begrüßung: Prof. Dr. Gabriele Beger, Direktorin der Bibliothek, Einführung: Dr. Jürgen Bönig, Museum der Arbeit. Der Künstler ist anwesend.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei.
Dr. M. Grau, Tel.: +49-40040-428385857, Homepage der Veranstaltung
Seiltänzer und Blaue Stunde - 35 Jahre Svato Verlag
22.03.2012 bis 06.05.2012, Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg
„Meine Bücher sind wie eine Frucht“, sagt Svato Zapletal, „der Kern, die Literatur, ist oft schwer verdaulich. Umso wichtiger sind eine schöne Schale und ein gutes Fruchtfleisch.” Dieses sinnliche Verhältnis zu seinen Büchern teilt sich dem Betrachter mit. Der in Prag geborene Künstler und Verleger interpretiert mit farbenprächtigen Linol- und Holzschnitten meist zeitgenössische Autoren, seine große Liebe aber gehört den deutschen Expressionisten. Svato Zapletal fügt ihren Werken etwas hinzu, das über bloße Illustration und Interpretation weit hinausgeht.
Trotz aller Abstraktion steht bei ihm immer der Mensch im Vordergrund. Ironische Verweise und psychologische Ausdeutungen lassen seine Illustrationen vielschichtig wirken. Der in Hamburg und Tschechien lebende Künstler studierte an der HFBK in Hamburg und betreibt seit 1976 seine eigene Edition, den Svato Verlag. Seine Bücher sind mit ihrer klaren Farbigkeit und Leichtigkeit herausragende Beispiele der zeitgenössischen Buchkunst, die Sinne und Verstand des Betrachters gleichermaßen ansprechen. Neben den bis heute erschienenen 58 Büchern gehören auch zahlreiche Grafiken, Einblattdrucke und Holzobjekte zu seinem unverkennbaren Werk, das in dieser Ausstellung gewürdigt wird.
Ort: Ausstellungsraum, Erdgeschoss, Eintritt frei.
Dr. Marlene Grau, Tel.: 040-428 38 5857, Homepage der Veranstaltung
300 Jahre Brockes-Passion. Pasticcio aus den Vertonungen von G.F. Händel, R. Keiser, J. Mattheson und G. Ph. Telemann nach dem Text des Hamburger Ratsherren Barthold Hinrich Brockes
28.03.2012, 19:00, Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg
Barthold Hinrich Brockes (1680 – 1747) war als Jurist, Hamburger Senator und Dichter ein Multitalent des 18. Jahrhunderts. Die Entstehung seines Passionstextes, der von den bekanntesten Komponisten seiner Zeit vertont wurde, jährt sich 2012 zum 300. Mal. Aus diesem Anlass führt das Ensemble barockwerk hamburg unter der Leitung von Ira Hochman das aus der gleichen Zeit stammende Pasticcio auf, welches die Vertonungen der vier Hamburger Komponisten G. F. Händel, R. Keiser, J. Mattheson und G. Ph. Telemann vereint. Seit dem 18. Jahrhundert erklingt dieses Juwel der Hamburger Kirchenmusik zum ersten Mal wieder. Eine Veranstaltung des barockwerkes hamburg in Kooperation mit der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky

Eintritt 25 €, 50% Ermäßigung für Schüler und Studenten.
Kartenvorverkauf bei der Konzertkasse Gerdes, (040) 45-33-26, Abendkasse.

Ort: Lichthof im Altbau, Eingang Edmund-Siemers-Allee / Ecke Grindelallee

Begleitender Vortrag s. 29.3.2012

Dr. Marlene Grau, Tel.: 040-428 38 5857, Homepage der Veranstaltung
UniVision2020 - Ein Lehrhaus für Alle!
29.03.2012 bis 30.03.2012, 09:00 - 16:00, Universität Hamburg, Edmund-Siemers-Allee 1, Westflügel, Raum 221, 20146 Hamburg
Am 29. und 30. März 2012 führt das Zentrum für Disability Studies (ZeDiS) zum zweiten Mal eine große barrierefreie Tagung - zum Thema “UniVision2020 - Ein Lehrhaus für Alle!” - in Hamburg durch.

Im Mittelpunkt der Tagung steht die Frage, wie eine Hochschule gestaltet sein soll, in der Barrierefreiheit, Teilhabe, Vielfalt und Gleichstellung zusammen kommen. Die Tagung wendet sich vor allem der Bedeutung der Teilhabe von behinderten Menschen an Planung und Entwicklung einer barrierefreien Hochschule zu. Im Rahmen der Tagung wird diskutiert, welche Ansprüche ein „Lehrhaus für Alle!“ unter den Gesichtspunkten „Diversity“, „Intersektionalität“, „Gender und Disability Mainstreaming“ erfüllen muss.

Auf Anfrage stellen wir für die Veranstaltung kommunikative Assistenz (SchriftmittlerInnen und/oder GebärdensprachdolmetscherInnen) zur Verfügung.

Das Programm ist auf der Webseite einsehbar.

Zentrum für Disability Studies (ZeDiS), Homepage der Veranstaltung
Vortrag über B. H. Brockes und seinen Passionstext
29.03.2012, 18:00, Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg
Der Brockes-Kenner Dr. Jürgen Rathje und der Leiter der Sondersammlungen der Staatsbibliothek, Dr. Jürgen Neubacher, sprechen über die „Brockes-Passion“. Dazu wird das Manuskript der Passion von J. Mattheson, welches sich in der Bibliothek befindet, ausgestellt. Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei.
Dr. Marlene Grau, Tel.: 040-428 38 5857, Homepage der Veranstaltung
300 Jahre Brockes-Passion. Pasticcio aus den Vertonungen von G.F. Händel, R. Keiser, J. Mattheson und G. Ph. Telemann nach dem Text des Hamburger Ratsherren Barthold Hinrich Brockes
29.03.2012, 19:00, Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg
Barthold Hinrich Brockes (1680 – 1747) war als Jurist, Hamburger Senator und Dichter ein Multitalent des 18. Jahrhunderts. Die Entstehung seines Passionstextes, der von den bekanntesten Komponisten seiner Zeit vertont wurde, jährt sich 2012 zum 300. Mal. Aus diesem Anlass führt das Ensemble barockwerk hamburg unter der Leitung von Ira Hochman das aus der gleichen Zeit stammende Pasticcio auf, welches die Vertonungen der vier Hamburger Komponisten G. F. Händel, R. Keiser, J. Mattheson und G. Ph. Telemann vereint. Seit dem 18. Jahrhundert erklingt dieses Juwel der Hamburger Kirchenmusik zum ersten Mal wieder. Eine Veranstaltung des barockwerkes hamburg in Kooperation mit der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky Eintritt 25 €, 50% Ermäßigung für Schüler und Studenten. Kartenvorverkauf bei der Konzertkasse Gerdes, (040) 45-33-26, Abendkasse. Ort: Lichthof im Altbau, Eingang Edmund-Siemers-Allee / Ecke Grindelallee Begleitender Vortrag s. 29.3.2012
Dr. Marlene Grau, Tel.: 040-428 38 5857, Homepage der Veranstaltung
April 2012
Vortrag für Studieninteressierte: Erste Schritte an die Universität Hamburg
03.04.2012, 18:15 - 19:45, Magdalene-Schoch-Hörsaal J im Hauptgebäude der Universität, Edmund-Siemers-Allee 1, 20146 Hamburg

Vortrag von Dorothee Wolfs, Studienberatung

Im Vortrag werden Schülerinnen und Schüler über die „Ersten Schritte an die Universität Hamburg“ informiert.
Wie bewerbe ich mich? Wie funktioniert das mit der Bewerbung, welche Unterlagen brauche ich dafür? Welche Voraussetzungen gelten für bestimmte Studiengänge? Was heißt NC? Wo bekomme ich die Informationen, die ich brauche?

Im Vortrag bekommen Schülerinnen und Schüler erste Fragen zur Orientierung beantwortet und wissen danach, welche weiteren speziellen Informationen sie wie und wo bekommen.

Schülerinnen und Schüler sowie andere Interessierte aus Hochschulen und Öffentlichkeit werden in der Vorlesungsreihe Was wie wofür studieren? über Studienfächer der Universität Hamburg informiert. Die Lehrenden tragen mit ihren Vorträgen zur Berufsfindung und Studienfachentscheidung bei. Dabei sein und direkt nachfragen ist immer am besten. Für alle, die dies nicht können, stehen Podcasts und Videos der Vorträge zur Verfügung. Eine Anmeldung ist erst ab einer Gruppengröße von mehr als 20 Personen erforderlich.

Dienstag, 03.04.2012 von 18:15-19:45 Uhr

Amrei Scheller, Homepage der Veranstaltung
Vortrag für Studieninteressierte: Technomathematik
10.04.2012, 18:15 - 19:45, Magdalene-Schoch-Hörsaal J im Hauptgebäude der Universität, Edmund-Siemers-Allee 1, 20146 Hamburg

Vortrag von Prof. Dr. Timo Reis und Prof. Dr. Wolfgang Mackens

Technomathematik – begehrte Vereinigung zweier Spitzentechnologien

Deutschland lebt vom Export, Deutschlands Export ist zu 80% Technik, und moderne Technik wird mit Mathematik entwickelt. Tatsächlich machen sich immer mehr Wissenschaften die charakteristische Fähigkeit der Mathematik zunutze, Wissen effizient zu ordnen, und sie bedienen sich am breiten Angebot frei verfügbarer 'schon vorgedachter Denkstrukturen' der Mathematik. Mathematik ist ja, wie ihre holländische Bezeichnung 'Wiskunde' fast in Hochdeutsch verrät, die Kunde vom Wissen. Keine Wissenschaft, außer vielleicht der Physik, baut so explizit auf der Verwendung von Mathematik auf wie die moderne Ingenieurforschung. Oft sind die Produkte der Ingenieurforschung selbst mathematische Formeln, aus denen anwendungsnähere Ingenieure Anleitung und Hilfe bei der Konstruktion konkreter Produkte ziehen. Ingenieurstudentinnen und –studenten wird deshalb an den Technischen Universitäten so viel der besten angewandten Mathematik vermittelt, wie es ihr Studium zulässt.
Wenn die mathematischen Fragestellungen schließlich die Grenze der durch Ingenieure leistbaren Mathematik erreichen, kommen Technomathematiker zum Zug. Als vollwertige Mathematiker ausgebildet lernen sie in ihrem Studium, wie die Mathematik in den Ingenieurwissenschaften eingesetzt und mithilfe moderner Rechner praktisch umgesetzt wird. Damit sind sie wertvolle Mitarbeiter: Sie können mathematische als auch technische Aufgaben lösen und zwischen den Wissenschaften vermitteln. Entsprechend breit ist ihr Stellenmarkt nach einem erfolgreichen Studium.
Ab dem Wintersemester 2012/2013 bieten die Universität Hamburg und die TU Hamburg-Harburg gemeinsam einen Bachelor-Studiengang Technomathematik an, bei dem beide Hochschulen ihr Know-How und ihre Ausbildungserfahrungen bündeln und aufeinander abstimmen.
Im Vortrag erklären zwei Vertreter der Hochschulen gemeinsam, welche Vorzüge der neue Hamburger Studiengang hat, und welche Berufsaussichten sich den Absolventen bieten.

Schülerinnen und Schüler sowie andere Interessierte aus Hochschulen und Öffentlichkeit werden in der Vorlesungsreihe Was wie wofür studieren? über Studienfächer der Universität Hamburg informiert. Die Lehrenden tragen mit ihren Vorträgen zur Berufsfindung und Studienfachentscheidung bei. Dabei sein und direkt nachfragen ist immer am besten. Für alle, die dies nicht können, stehen Podcasts und Videos der Vorträge zur Verfügung. Eine Anmeldung ist erst ab einer Gruppengröße von mehr als 20 Personen erforderlich.

Dienstag, 10.04.2012 von 18:15-19:45 Uhr

Amrei Scheller, Homepage der Veranstaltung
Vortrag für Studieninteressierte: Mathematikdidaktik
17.04.2012, 18:15 - 19:45, Magdalene-Schoch-Hörsaal J im Hauptgebäude der Universität, Edmund-Siemers-Allee 1, 20146 Hamburg

Vortrag von Prof. Dr. Marianne Nolte

Mathematikdidaktik – Zum Lehren und Lernen von Mathematik am Beispiel des Mathematikunterrichts in der Grundschule

Wie lernen Kinder rechnen? Wie lernen sie mathematisch zu denken, die Mathematik in ihrem Alltag zu erkennen und anzuwenden? Was kann man machen, wenn Kinder große Schwierigkeiten haben, oder wenn ihnen Mathematik besonders leicht fällt? Was ist eine gute Mathematiklehrerin / ein guter Mathematiklehrer? Hat es eine Bedeutung, dass die Zahl 5 von manchen Menschen als 'himmelblau' wahrgenommen wird?
Die Mathematikdidaktik ist eine noch junge Wissenschaft, die sich mit dem Lehren und Lernen von Mathematik befasst. Solche wie die genannten Fragen werden erforscht, aber darüber hinaus gibt es viele weitere Themen, deren Vielfalt sich auch daraus ergibt, dass jeder Unterricht für und mit Menschen stattfindet.
Die Mathematikdidaktik greift auf verschiedene Disziplinen zurück. Ohne die Mathematik als Bezugswissenschaften ist die Mathematikdidaktik nicht denkbar, aber auch z.B. Erziehungswissenschaft, Psychologie, Soziologie und Medizin bieten wichtige theoretische Grundlagen, die in der Didaktik aufgegriffen werden.
Im Vortrag wird exemplarisch die Bedeutung mathematikdidaktischer Forschung für den Unterricht aufgezeigt. Darüber hinaus werden Fragen angesprochen, aus der die Vielfalt dieser Forschung deutlich werden soll.

Schülerinnen und Schüler sowie andere Interessierte aus Hochschulen und Öffentlichkeit werden in der Vorlesungsreihe 'Was wie wofür studieren?' über Studienfächer der Universität Hamburg informiert. Die Lehrenden tragen mit ihren Vorträgen zur Berufsfindung und Studienfachentscheidung bei. Dabei sein und direkt nachfragen ist immer am besten. Für alle, die dies nicht können, stehen Podcasts und Videos der Vorträge zur Verfügung. Eine Anmeldung ist erst ab einer Gruppengröße von mehr als 20 Personen erforderlich.

Dienstag, 17.04.2012 von 18:15-19:45 Uhr

Amrei Scheller, Homepage der Veranstaltung
Vortrag für Studieninteressierte: Bewegungswissenschaft
24.04.2012, 18:15 - 19:45, Magdalene-Schoch-Hörsaal J im Hauptgebäude der Universität, Edmund-Siemers-Allee 1, 20146 Hamburg

Vortrag von Prof. Dr. med. Klaus-Michael Braumann

Bewegung – ein Lebensmittel!?

'Der Mensch ist ein Bewegungstier'. Leider hat dieser Satz in den letzten Jahrzehnten seine Gültigkeit verloren. Haben unsere Vorfahren noch bis zu 40 km am Tag zu Fuß zurückgelegt, so ist die tägliche Wegstrecke auf wenige hundert Meter geschrumpft. Die Auswirkungen sind erheblich und betreffen sowohl medizinische als auch pädagogische Themenfelder.
Regelmäßige Bewegung erhält nicht nur die Gesundheit; Bewegung kann auch bei bereits bestehenden Erkrankungen als ein Element der Therapie eingesetzt werden. Bewegung fördert die intellektuelle Entwicklung nicht nur von Kindern und Jugendlichen, sondern verbessert auch bei Erwachsenen bestimmte kognitive Fähigkeiten.
Die Propagierung von Bewegung in all ihren Facetten ist eine zentrale Herausforderung für die Politik.

Schülerinnen und Schüler sowie andere Interessierte aus Hochschulen und Öffentlichkeit werden in der Vorlesungsreihe 'Was wie wofür studieren?' über Studienfächer der Universität Hamburg informiert. Die Lehrenden tragen mit ihren Vorträgen zur Berufsfindung und Studienfachentscheidung bei. Dabei sein und direkt nachfragen ist immer am besten. Für alle, die dies nicht können, stehen Podcasts und Videos der Vorträge zur Verfügung. Eine Anmeldung ist erst ab einer Gruppengröße von mehr als 20 Personen erforderlich.

Dienstag, 24.04.2012 von 18:15-19:45 Uhr

Amrei Scheller, Homepage der Veranstaltung
Mai 2012
Strategies for the Development of Novel Antiinfectives
03.05.2012, 16:00, ZBH Zentrum fuer Bioinformatik, Bundesstr. 43, Raum 16
Prof. Dr. Chris Meier, Organic Chemistry, Department of Chemistry, University of Hamburg
Annette Schade, Tel.: 040-42838-7330, Homepage der Veranstaltung
Vortrag für Studieninteressierte: Medienwissenschaft
08.05.2012, 18:15 - 19:45, Magdalene-Schoch-Hörsaal J im Hauptgebäude der Universität, Edmund-Siemers-Allee 1, 20146 Hamburg

Vortrag von Prof. Dr. Kathrin Fahlenbrach

Perspektiven der Medienwissenschaft am Beispiel von Musikvideos als Forschungsgegenstand

Die Medienwissenschaft hat als noch junges Fach seine Wurzeln in verschiedenen Fachtraditionen: Literatur- und Theaterwissenschaft, Geschichte, Soziologie oder auch Psychologie. Medienwissenschaften sind damit interdisziplinär gewachsen und befassen sich, je nach Forschungsperspektive, mit der Gestaltung, Ästhetik und Dramaturgie von Filmen, Fernsehsendungen oder Computerspielen; mit den sozio-kulturellen Voraussetzungen, welche die Produktion und Rezeption von solchen Medien beeinflussen; aber auch mit ihrer affektiven Wirkung auf Publikum und Nutzer. Solche und weitere Forschungsperspektiven lassen sich auch bei der medienwissenschaftlichen Auseinandersetzung mit Musikvideos beobachten.
Die Vorlesung wird am Beispiel der Forschung zu Musikvideos verschiedene medienwissenschaftliche Perspektiven und Methoden dieses Faches aufzeigen. Neben der ästhetischen Analyse werden dabei auch mediensoziologische und medienpsychologische Aspekte vorgestellt, welche mit der Produktion und Rezeption von Musikvideos und ihrer Erforschung verbunden sind.

Schülerinnen und Schüler sowie andere Interessierte aus Hochschulen und Öffentlichkeit werden in der Vorlesungsreihe Was wie wofür studieren? über Studienfächer der Universität Hamburg informiert. Die Lehrenden tragen mit ihren Vorträgen zur Berufsfindung und Studienfachentscheidung bei. Dabei sein und direkt nachfragen ist immer am besten. Für alle, die dies nicht können, stehen Podcasts und Videos der Vorträge zur Verfügung. Eine Anmeldung ist erst ab einer Gruppengröße von mehr als 20 Personen erforderlich.

Dienstag, 08.05.2012 von 18:15-19:45 Uhr

Amrei Scheller, Homepage der Veranstaltung
Vortrag für Studieninteressierte: Geologie
15.05.2012, 18:15 - 19:45, Magdalene-Schoch-Hörsaal J im Hauptgebäude der Universität, Edmund-Siemers-Allee 1, 20146 Hamburg

Vortrag von Prof. Dr. Claus-Dieter Reuther

Die Bedeutung der Geologie in Gesellschaft und Wirtschaft

Ohne Kenntnisse der Geologie, das heißt ohne das Wissen über die Entstehung und den Aufbau der Erde und den in ihr verborgenen Schätzen müssten wir auf viele Dinge des täglichen Lebens verzichten. Diese betreffen nicht nur unser Trinkwasser, sondern auch viele Geräte, an deren Gebrauch wir uns inzwischen gewöhnt haben. So finden seltene Erden Elemente z.B. Verwendung in Mobiltelefonen und Bildschirmen.
Kohlenwasserstoffe dienen als Grundlage der Treibstoffe für Autos und Flugzeuge, sind aber auch die Basis von Kunstoffen. Die Brennstoffe für Kraftwerke und unsere Heizungen entstammen der Erde; die Nutzung der Erdwärme bietet eine alternative Energiequelle. Auf einen Menschen kommt im Laufe eines Lebens der Verbrauch von über 300 Tonnen Kies und Sand, 40 Tonnen Stahl, 30 Tonnen Zement und knapp 2 Tonnen Aluminium.
Das Verständnis geologischer Prozesse liefert Hinweise auf Zonen mit erhöhten Georisiken, z.B. plötzliche Absenkungen der Erdoberfläche, Bergrutsche, Erdbeben und Vulkanausbrüche und aus der Untersuchung von Gesteinen früherer erdgeschichtlicher Epochen lassen sich wichtige Rückschlüsse auf die langfristigen Veränderungen unserer Erde ziehen, z.B. des Klimas.
Der Vortrag spannt einen Bogen vom geologischen Untergrund Hamburgs bis zu den uns noch gegenwärtigen Erdbeben in Chile, Japan und der Türkei.

Schülerinnen und Schüler sowie andere Interessierte aus Hochschulen und Öffentlichkeit werden in der Vorlesungsreihe Was wie wofür studieren? über Studienfächer der Universität Hamburg informiert. Die Lehrenden tragen mit ihren Vorträgen zur Berufsfindung und Studienfachentscheidung bei. Dabei sein und direkt nachfragen ist immer am besten. Für alle, die dies nicht können, stehen Podcasts und Videos der Vorträge zur Verfügung. Eine Anmeldung ist erst ab einer Gruppengröße von mehr als 20 Personen erforderlich.

Dienstag, 15.05.2012 von 18:15-19:45 Uhr

Amrei Scheller, Homepage der Veranstaltung
Vortrag für Studieninteressierte: Lehramtsstudium
22.05.2012, 18:15 - 19:45, Magdalene-Schoch-Hörsaal J im Hauptgebäude der Universität, Edmund-Siemers-Allee 1, 20146 Hamburg

Vortrag von Prof. Dr. Hannelore Faulstich-Wieland

Bietet das Lehramtsstudium besonders gute Chancen für Männer?

Die Debatte um die Notwendigkeit, mehr Männer als (Grundschul-)Lehrkräfte zu gewinnen, um den Jungen Vorbilder zu bieten, erzeugt eine Schieflage bei den Erwartungen, die Lehrer erfüllen sollen. Dies wird anhand von Forschungsergebnissen – u.a. unseres Projektes 'Männer und Grundschule' – aufgezeigt. Dagegen soll dann dargelegt werden, welche Anforderungen der Beruf eines Lehrers/ einer Lehrerin tatsächlich stellt und wie man sich anhand eines 'Studienkompasses' über das Lehramtsstudium informieren kann.
Deutlich werden soll, dass die Herausforderungen eines Lehramtsstudiums gerade für leistungsfähige Schüler und Schülerinnen eine gute Perspektive und die Chance auf eine spannende Berufstätigkeit bieten.

Schülerinnen und Schüler sowie andere Interessierte aus Hochschulen und Öffentlichkeit werden in der Vorlesungsreihe Was wie wofür studieren? über Studienfächer der Universität Hamburg informiert. Die Lehrenden tragen mit ihren Vorträgen zur Berufsfindung und Studienfachentscheidung bei. Dabei sein und direkt nachfragen ist immer am besten. Für alle, die dies nicht können, stehen Podcasts und Videos der Vorträge zur Verfügung. Eine Anmeldung ist erst ab einer Gruppengröße von mehr als 20 Personen erforderlich.

Dienstag, 22.05.2012 von 18:15-19:45 Uhr

Amrei Scheller, Homepage der Veranstaltung
Juni 2012
Vortrag für Studieninteressierte: Mensch-Computer-Interaktion
05.06.2012, 18:15 - 19:45, Magdalene-Schoch-Hörsaal J im Hauptgebäude der Universität, Edmund-Siemers-Allee 1, 20146 Hamburg

Vortrag von Prof. Dr. Christopher Habel und Dagmar Schacht

Mensch-Computer-Interaktion – Ein interdisziplinärer Studiengang

Während die Nutzung von Computern vor vierzig Jahren weitgehend Fachleuten vorbehalten war, sind Computer heute Gebrauchsgeräte, die wir alle täglich verwenden: Mobiltelefone, GPS, Digitalkameras etc. sind letztendlich leistungsfähige Computer mit weiteren Funktionen. Deren einfache Benutzung, aber auch das Handeln und Kommunizieren im Internet ist nur deswegen möglich, weil die Interaktion von Menschen mit Computern systematisch erforscht wird.
Der Vortrag wird einen Überblick darüber geben, wie durch die Verbindung von Informatik, d.h. der Wissenschaft von Berechnungen und Computern, und Psychologie, d.h. der Disziplin, die menschliche Wahrnehmung, Denken und Handeln erforscht, Mensch-Computer-Interaktion wissenschaftlich untersucht werden kann, und hierauf aufbauend gut benutzbare, leistungsfähige Systeme entworfen und entwickelt werden können.

Schülerinnen und Schüler sowie andere Interessierte aus Hochschulen und Öffentlichkeit werden in der Vorlesungsreihe Was wie wofür studieren? über Studienfächer der Universität Hamburg informiert. Die Lehrenden tragen mit ihren Vorträgen zur Berufsfindung und Studienfachentscheidung bei. Dabei sein und direkt nachfragen ist immer am besten. Für alle, die dies nicht können, stehen Podcasts und Videos der Vorträge zur Verfügung. Eine Anmeldung ist erst ab einer Gruppengröße von mehr als 20 Personen erforderlich.

Dienstag, 05.06.2012 von 18:15-19:45 Uhr

Amrei Scheller, Homepage der Veranstaltung
Vortrag für Studieninteressierte: Geschichte
12.06.2012, 18:15 - 19:45, Magdalene-Schoch-Hörsaal J im Hauptgebäude der Universität, Edmund-Siemers-Allee 1, 20146 Hamburg

Vortrag von Prof. Dr. Birthe Kundrus

Forget History! Or not? Über das Studium der Geschichte

Der US-amerikanische Philosoph und Schriftsteller George Santayana (1863-1952) hat geschrieben: 'Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen.' Schöner Satz, aber stimmt er auch? Warum beschäftigen sich Menschen mit ihrer Vergangenheit? Haben alle Menschen eine Geschichte oder werden nur 'große Männer' für geschichtswürdig gehalten? Wer entscheidet eigentlich über die 'Würdigkeit' von Vergangenheit? HistorikerInnen - oder doch Guido Knopp und die Medien?
Was macht denn so eine Geschichtsprofessorin den ganzen Tag? Und was ein/e Geschichtsstudent/in? Oder anders gefragt: Was kann man mit einem Geschichtsstudium persönlich wie beruflich anfangen? Fragen über Fragen, manche werden auch (hoffentlich) beantwortet…

Schülerinnen und Schüler sowie andere Interessierte aus Hochschulen und Öffentlichkeit werden in der Vorlesungsreihe Was wie wofür studieren? über Studienfächer der Universität Hamburg informiert. Die Lehrenden tragen mit ihren Vorträgen zur Berufsfindung und Studienfachentscheidung bei. Dabei sein und direkt nachfragen ist immer am besten. Für alle, die dies nicht können, stehen Podcasts und Videos der Vorträge zur Verfügung. Eine Anmeldung ist erst ab einer Gruppengröße von mehr als 20 Personen erforderlich.

Dienstag, 12.06.2012 von 18:15-19:45 Uhr

Amrei Scheller, Homepage der Veranstaltung
Vortrag für Studieninteressierte: Sinologie
19.06.2012, 18:15 - 19:45, Magdalene-Schoch-Hörsaal J im Hauptgebäude der Universität, Edmund-Siemers-Allee 1, 20146 Hamburg

Vortrag von Prof. Dr. Michael Friedrich

Wozu heute Sinologie studieren?

Das Angebot an China bezogenen Bachelor-Studiengängen im deutschsprachigen Raum ist kaum noch überschaubar: Moderne China-Studien, Wirtschaft und Gesellschaft Chinas, Gesellschaft und Politik Chinas ... Und dann gibt es noch das Fach Sinologie, das sich seit mehr als hundert Jahren mit China in Geschichte und Gegenwart befasst.
Was das akademische Fach kennzeichnet, wie es sich entwickelt hat, wie es in Hamburg betrieben wird, was hier gelehrt und erforscht wird - auf all diese Fragen wird der Vortrag eingehen.

Schülerinnen und Schüler sowie andere Interessierte aus Hochschulen und Öffentlichkeit werden in der Vorlesungsreihe 'Was wie wofür studieren?' über Studienfächer der Universität Hamburg informiert. Die Lehrenden tragen mit ihren Vorträgen zur Berufsfindung und Studienfachentscheidung bei. Dabei sein und direkt nachfragen ist immer am besten. Für alle, die dies nicht können, stehen Podcasts und Videos der Vorträge zur Verfügung. Eine Anmeldung ist erst ab einer Gruppengröße von mehr als 20 Personen erforderlich.

Dienstag, 19.06.2012 von 18:15-19:45 Uhr

Amrei Scheller, Homepage der Veranstaltung
 

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