Seminare in Allgemeinen Berufsqualifizierenden Kompetenzen (ABK) dienen der Berufsfeld-Orientierung, ersten berufspraktischen Erfahrungen und der Entwicklung von Schlüsselkompetenzen. Der ABK-Bereich ist Teil aller Bachelor-Studiengänge der Universität Hamburg.
Credit Points (CP) heißen auch Leistungspunkte oder ECTS-Punkte.
Das European Credit Transfer and Accumulation System, kurz ECTS, ist das europaweite Akkumulationssystem für Studienleistungen. Entwickelt wurde es für die Anerkennung und Übertragung von Studienleistungen.
ECTS-Punkte werden für erfolgreich besuchte Lehrveranstaltungen und Prüfungen (sowie deren Vor- und Nachbereitung) und für die Zeit des Selbststudiums vergeben. Sie geben an, wie viel Arbeitsaufwand (Workload) Studierende hatten.
Diese internationale Einheit kann auch mit Leistungspunkt (LP) oder Credit Point (CP) übersetzt werden. Ein Leistungspunkt entspricht einem durchschnittlichen Arbeitsaufwand von 25 bis max. 30 Stunden. Bis zum Studienende muss eine festgelegte Anzahl solcher ECTS- bzw. Leistungspunkte gesammelt werden. Für einen Bachelor- Abschluss sind 180 bis 240 ECTS-Punkte vorgesehen. Für einen Master-Abschluss sind es 60 bis 120 ECTS-Punkte.
Mehr Infos: Hochschulrektorenkonferenz zu ECTS
Evaluiert, d. h. bewertet, werden an einer Universität u. a. Forschung, Lehre und Dienstleistungen. Im Laufe des Studiums erhalten Studierende z. B. Fragebögen, bei denen sie Feedback zur Qualität von Lehrveranstaltungen, von Modulen oder des gesamten Studiums geben können.
Die Ergebnisse werden den Modul-/Studiengangverantwortlichen zur Verfügung gestellt und anschließend mit den Studierenden besprochen.
Mit Hilfe der Evaluation möchte die Universität die Qualität ihrer Angebote (Lehrveranstaltungen, Module etc.) sicher stellen und kontinuierlich verbessern.
Mehr Infos: Alles über Qualitätssicherung durch die Mitarbeiter des Referats Qualität und Recht.
Als Fachsemester (FS) zählen die Semester, in denen Sie eine bestimmte Fachrichtung studieren, Praktikums- und Urlaubssemester zählen nicht. BAföG wird nur für eine bestimmte FS-Zahl (Regelstudienzeit) gezählt. Zum Vergleich: Hochschulsemester.
Fachspezifische Bestimmungen ergänzen die Prüfungsordnungen für die Bachelor- und Masterstudiengänge und beschreiben die Module für das jeweilige Studienfach bzw. den jeweiligen Studiengang.
Das Hauptfach (HF) umfasst an der Universität Hamburg 50 Prozent des Gesamtvolumens eines B.A.-Studiums und 75 Prozent eines B.Sc.-Studiums. Im HF wird die Abschlussarbeit geschrieben. Zum Vergleich: Nebenfach.
Typisch in den geistes- und sozialwissenschaftlichen Studiengängen ist die Hausarbeit als studienbegleitende Prüfungsleistung. Im Rahmen eines Seminars erarbeiten Studierende eine begrenzte wissenschaftliche Fragestellung mit Hilfe von Fachliteratur als Vorbereitung auf die Bachelor- bzw. Masterarbeit.
Als Hochschulsemester werden die akademischen Halbjahre gezählt, in denen man an einer Hochschule immatrikuliert ist – inklusive Urlaubssemestern und Fachsemestern.
Das Kerncurriculum eines Fachs umfasst alle Module, die Studierenden ein fachspezifisches Grundwissen und entsprechende soziale Kompetenzen vermitteln. Allgemein bezeichnet ein Curriculum den Lehrplan eines Studienfachs mit organisatorischen und inhaltlichen Vorgaben.
Eine Klausur ist eine schriftliche Prüfung, die unter Aufsicht geschrieben wird.
Ein Kolloquium ist eine Lehrveranstaltung, die z. B. Master-Studierenden und Promovierenden (Doktorand/inn/en) dazu dient, sich über ihre wissenschaftlichen Arbeiten auszutauschen.
Lehrveranstaltungen (LV) einer Hochschule sind z. B. Vorlesungen, Seminare, Übungen/Tutorien oder Kolloquien.
Leistungspunkte heißen auch Credit Points oder ECTS-Punkte.
Ein Modul ist eine inhaltlich zusammenhängende Lehreinheit innerhalb eines Bachelor- oder Master-Studiengangs. Es besteht aus mehreren Lehrveranstaltungen und schließt mit einer Modulabschlussprüfung ab.
Im Rahmen eines B.A.-Studiums macht das Nebenfach (NF) ein Viertel des Gesamtvolumens aus und ergänzt das Hauptfach. Einige wenige B.A.-Studiengänge haben kein Nebenfach. Bei B.Sc.-Studiengängen ist grundsätzlich keines vorgesehen.
Mit der Promotion wird der Doktorgrad (Dr.) in einem bestimmten Fach verliehen. Die Promotion setzt eine wissenschaftliche Arbeit (Dissertation) voraus. Viele Promovierende arbeiten parallel als wissenschaftliche Mitarbeiter/-innen oder finanzieren sich über ein Stipendium.
Mehr Infos: Promovieren an der Universität Hamburg
Die Regelstudienzeit schreibt vor, wie lange ein Studiengang studiert werden soll. Wird die Regelstudienzeit um mehr als zwei Semester überschritten, besteht kein Anspruch mehr auf BAföG.
Ringvorlesungen ergänzen das Studium. Zu einem Kernthema referieren mehrere Dozent/inn/en aus verschiedenen Fachbereichen und Einrichtungen.
Mehr Infos: Ringvorlesungen an der Universität Hamburg werden i. d. R. im Allgemeinen Vorlesungswesen angekündigt.
Ein Semester ist ein Studienhalbjahr. Das akademische Jahr unterteilt sich in ein Wintersemester und ein Sommersemester. Ein Semester umfasst sowohl die Vorlesungszeit als auch die vorlesungsfreie Zeit.
Mehr Infos: Hier steht, wann die Semester beginnen und enden.
Zum Vergleich: vorlesungsfreie Zeit.
Eine Semesterwochenstunde (SWS) dauert 45 Minuten. Eine normale Vorlesung von anderthalb Stunden umfasst also 2 SWS.
Seminare sind Lehrveranstaltungen, in denen bestimmte Themen vertieft werden. Teilnehmende bringen sich mit Diskussionsbeiträgen, Referaten und Seminar-/Hausarbeiten ein. Achtung: An manchen Fakultäten wird der Begriff Seminar auch anstelle von „Fachbereich“ oder „Department“ verwendet.
Ein Studiengang führt zu einem berufsqualifizierenden ersten oder zweiten Abschluss (z. B. Bachelor, Master). Je nach Studien- und Prüfungsordnung oder Fachspezifischer Bestimmung werden mehrere Studienfächer kombiniert.
Mehr Infos: Alle Studiengänge und Fächer an der Universität Hamburg
Aufgepasst: Veranstaltungen mit dem Zusatz s.t. (sine tempore = ohne Zeit) beginnen pünktlich, das heißt genau zur angegebenen Uhrzeit. Bei c.t. (cum tempore = mit Zeit) geht es eine Viertelstunde später los. Gibt es keine konkrete Angabe, heißt das meistens c.t.
Die Teilnahme an einem Tutorium, einer begleitenden Lehrveranstaltung zu einer Vorlesung, ist im Unterschied zu einer Übung freiwillig. Die Leitung übernehmen meistens studentische Tutor/innen, d. h. Studierende höherer Fachsemester.
Eine Übung ist eine Lehrveranstaltung. Studierende höheren Semesters oder wissenschaftliche Mitarbeiter/innen vertiefen z. B. die Inhalte einer bestimmten Vorlesung.
Studierende im Urlaubssemester dürfen keine Lehrveranstaltungen besuchen, bleiben aber immatrikuliert (Zum Vergleich: Immatrikulation). Ein Urlaubssemester muss beantragt werden. Es zählt als Hochschulsemester, nicht jedoch als Fachsemester. Auch der BAföG-Anspruch ruht. Gründe für ein Urlaubssemester sind Kinderbetreuung, Praktika oder Krankheit.
Mehr Infos: Wie plane ich ein Urlaubssemester an der Universität Hamburg?
Eine Vorlesung ist eine frontale Lehrveranstaltung an einer Hochschule. Viele Vorlesungen werden durch Übungen/Tutorien und Seminare ergänzt.
Ein Semester besteht aus der Vorlesungszeit und der vorlesungsfreien Zeit. Letztere dient dazu, Lehrinhalte zu vertiefen, sich auf Klausuren vorzubereiten und/oder wissenschaftliche Arbeiten zu verfassen. Natürlich ist das auch die beste Zeit, um Urlaub zu machen. Daher heißt sie umgangssprachlich auch Semesterferien.
Mehr Infos: Hier steht, wann die vorlesungsfreien Zeiten beginnen.
Ein Semester teilt sich in die Vorlesungszeit und die vorlesungsfreie Zeit auf. Während der Vorlesungszeit finden Lehrveranstaltungen statt. Umgangssprachlich werden Vorlesungszeit und Semester häufig synonym verwendet.
Mehr Infos: Wann beginnt die Vorlesungszeit? Hier die Antwort!