Japanologie ist die anhand von japanischen Quellen
betriebene Wissenschaft von der japanischen Kultur in Geschichte und Gegenwart.
Ihr Studium soll zur selbständigen wissenschaftlichen Bearbeitung von
japanischen Primärquellen aus Geschichte und Gegenwart befähigen.
Der Internationale Master-Studiengang Japanologie
unterscheidet zwei Schwerpunkte:
a) Literatur
und Kulturgeschichte
b) Politik und
Gesellschaft.
Je nach Wahl des Schwerpunktes sind Module aus beiden
Schwerpunkten mit unterschiedlicher Gewichtung zu absolvieren. Damit soll dem
sog. „Hamburger Modell“ Sorge getragen werden, das in der Beziehung zwischen
kultur- und sozialwissenschaftlicher Arbeit eine Grundvoraussetzung
erfolgreichen Studierens gerade auch auf höherem Niveau sieht.
Als Ziel ist beiden Schwerpunkten gemeinsam der Erwerb der
Fähigkeit, mit wissenschaftlichen Methoden selbständig japanische Primärquellen
aus dem jeweiligen Bereich zu analysieren, zu interpretieren und zu
kontextualisieren, weiterhin soll die Fähigkeit erlernt werden, selbständig mit
den japanischen Wissenschaftstraditionen in Geschichte und Gegenwart umgehen zu
können.
Die Studienziele im Schwerpunkt „Literatur und Kulturgeschichte“
sind darüber hinaus:
- Anwendung
aktueller literatur- und kulturwissenschaftlicher Methoden auf Gegenstände der
japanischen Literatur- und Kulturgeschichte von den Anfängen bis zur Gegenwart.
Die Studienziele im Schwerpunkt „Politik und Gesellschaft“:
- Analyse politischer und gesellschaftlicher Strukturen des gegenwärtigen Japan.
Ein Auslandsstudium im dritten Semester ist Bestandteil des Studiengangs. Studierende können das Auslandssemester an einer europäischen Partneruniversität oder an einer Universität in Japan absolvieren.

