Der Internationale Bachelorstudiengang Geschichte, Sprachen und Kulturen des Vorderen Orients vermittelt in acht Semestern grundlegende Kenntnisse über Geschichte und Gegenwart, Kulturen, Religionen und Sprachen der Zielregion. Am Ende des Studiums sind Studierende in der Lage, komplexe historische und kulturelle Zusammenhänge zu analysieren. Dies ist eine wichtige Voraussetzung, um die heutigen Kulturen und Gesellschaften des Vorderen Orients in ihrer Komplexität verstehen zu können.
Im Schwerpunkt Iranistik werden solide, ausbaufähige Kenntnisse über die Geschichte und Landeskunde Irans sowie Überblickskenntnisse über grundlegende Erscheinigungsformen iranischer Kultur(en) vermittelt. Inhaltlich umfasst das Studium auch eine Einführung in die iranische Sprach- und Literaturwissenschaft.
Studierende erwerben außerdem sehr gute passive und aktive Sprachkenntnisse des Persischen sowie Grundkenntnisse einer weiteren iranischen Sprache (z.B. Mittelpersisch, Avestisch) und der arabischen oder türkischen Sprache. Hierzu belegen sie über sechs Semester Sprachkurse in Persisch und über zwei Semester Sprachkurse in Hocharabisch oder Türkisch sowie in einer weiteren iranischen Sprache.
Fester Bestandteil des Studiums ist ein einsemestriger Auslandsaufenthalt in der Zielregion. Das Studium ermöglicht in Verbindung mit diesem obligatorischen Auslandssemester ein umfassendes Verständnis von Originalquellen, historischen Kontexten und aktuellen Fragestellungen. Studierende sollen während ihres Studiums Grundlagen für ein Masterstudium eines orientwissenschaftlichen Faches (z.B. Iranistik) erwerben, sich aber auch ausbaufähige Kenntnisse für eine Tätigkeit in einem weiten Berufsfeld aneignen, das von der Arbeit in Verbänden, der Wirtschaft und Politik über die Medien bis hin zur Migrationsarbeit reicht.
Für Nebenfachstudierende ist kein Auslandsaufenthalt vorgesehen.

