Das Studium der Meteorologie ist ein Studium der Physik mit spezieller Ausrichtung auf die Atmosphäre. Es vermittelt grundlegende Kenntnisse in Mathematik, Physik und Datenverarbeitung und bereitet auf Tätigkeitsfelder in Meteorologie, Klima- und Umweltforschung vor.
Die ersten Semester sind durch Lehrveranstaltungen aus der Physik und Mathematik geprägt. Nur ein Viertel der Studieninhalte sind schon meteorologisch zu nennen. Danach werden die Grundlagen vertieft und es schließt sich ein umfangreicher Block mit meteorologischen Lehrveranstaltungen an.
Der Studienstandort Hamburg ist eine "Hochburg" der Meteorologie. Das den Studiengang tragende Meteorologische Institut ist Teil des einzigen Excellenzclusters der Uni Hamburg. Das Meteorologische Institut (MI) ist Teil des Zentrums für Meeres- und Klimaforschung (ZMK) der Uni Hamburg. Im Zentrum für Marine- und Atmosphärische Wissenschaften (ZMAW) arbeitet das Institut mit dem Max-Planck-Institut für Meteorologie und der Gesellschaft für Kernenergieverwertung in Schiffbau und Schifffahrt (GKSS- Forschungszentrum) zusammen. Im MI werden Modelle für Klima- und Umweltsimulationen von der globalen bis zur lokalen Skala entwickelt.
Berufsbild und Ausblick auf Masterstudiengänge:
Die breite Ausbildung auf dem Gebiet Atmosphärenphysik sowie die erworbenen Fähigkeiten in der Datenverarbeitung oder auf experimentellem Gebiet erlauben Meteorologen die Tätigkeit in verschiedensten Arbeitsfeldern. Sie arbeiten bevorzugt in Klima- und Umweltforschungsinstituten, bei den Wetterdiensten oder in Versicherungsgesellschaften. Sie sind überall dort zu finden, wo es darum geht, komplexe Probleme zu lösen. Sie organisieren den Vertrieb in Handelsunternehmen, sorgen dafür dass die richtigen Container aufs richtige Schiff kommen, oder sind am Bau oder der Ausrüstung von Satteliten beteiligt.
Im Anschluss an das Bachelorstudium bietet die Universität Hamburg den Master of Science in Meteorologie an, der sehr forschungsorientiert ist und gezielt auf eine Promotion oder eine leitende Tätigkeit in der Praxis vorbereitet.

