Das zentrale Leitprinzip des Modellstudiengangs iMED ist die wissenschaftliche Orientierung, d.h. im Wesentlichen
- Fragende kritische Haltung
- Problem- und Methodenbewusstsein
- Strukturierungsfähigkeit und Selbstständigkeit
- Orientierung an Evidenz-basierter Wissenschaft
- praktischen Fähigkeiten und Fertigkeiten
- psycho-sozialen Kompetenzen für den Arztberuf
Das Curriculum im integrierten Modellstudiengang iMED setzt sich aus zwei unabhängigen, aber sich ergänzenden, modular aufgebauten Strängen von Pflichtveranstaltungen zusammen: dem Pflichtbereich (Kerncurriculum) und dem Wahlpflichtbereich (Wahlpflichtcurriculum / Second Tracks). Während alle Studierende den Pflichtbereich gleichermaßen durchlaufen, bestehen bei den Second Tracks Wahlmöglichkeiten zwischen verschiedenen angebotenen Veranstaltungsreihen. Dies ermöglicht schon im Studium eine erste Vertiefung Ihrer medizinischen Interessenlage und somit eine Profilbildung.
Jedes der ersten neun Fachsemester setzt sich in der Regel aus zwei sechswöchigen Modulen des Kernbereichs, einem zweiwöchigen Modul aus dem Wahlpflichtbereich sowie den Prüfungszeiträumen zusammen.
Nachdem alle Studierenden im 10. Fachsemester eine Studienarbeit verfasst haben, folgt in den Fachsemestern elf und zwölf das Praktische Jahr (PJ).
Weitere Informationen zu den Reformzielen und der Struktur des Modellstudiengangs iMED finden Sie auf der Homepage der Medizinischen Fakultät unter:
http://www.uke.de/studierende/index_86610.php
Mit Beginn des Modellstudiengangs wird der Regelstudiengang Medizin an der Medizinischen Fakultät sukzessive auslaufen. Die Studierenden, die Ihr Studium im Regelstudiengang begonnen haben, können diesen in Regelstudienzeit beenden. Bei Studienzeitverzögerungen greifen Übergangsregeln, die den Abschluss des Studiums ermöglichen.

