Der Internationale Bachelorstudiengang Geschichte, Sprachen und Kulturen des Vorderen Orients vermittelt in acht Semestern grundlegende Kenntnisse über Geschichte und Gegenwart, Kulturen, Religionen und Sprachen der Zielregion. Am Ende des Studiums sind Studierende in der Lage, komplexe historische und kulturelle Zusammenhänge zu analysieren. Dies ist eine wichtige Voraussetzung, um die heutigen Kulturen und Gesellschaften des Vorderen Orients in ihrer Komplexität verstehen zu können.
Im Schwerpunkt Turkologie werden solide, ausbaufähige Kenntnisse über Geschichte, Sprachen, Kultur(en) und die Landeskunde des turksprachigen Raumes, insbesondere der Türkei, vermittelt. Studierende erwerben außerdem sehr gute passive und aktive Sprachkenntnisse des Türkischen sowie Grundkenntnisse in einer weiteren Turksprache und in Persisch oder Arabisch. Hierzu werden über sechs Semester Sprachkurse in Türkisch und über zwei Semester Sprachkurse in Persisch oder Arabisch sowie einer zweiten Schwerpunktsprache absolviert.
Fester Bestandteil des Studiums ist ein einsemestriger Auslandsaufenthalt in der Türkei bzw. Zielregion. Das Studium ermöglicht in Verbindung mit diesem obligatorischen Auslandssemester ein umfassendes Verständnis von Originalquellen, historischen Kontexten und aktuellen Fragestellungen. Studierende sollen während ihres Studiums Grundlagen für ein Masterstudium eines orientwissenschaftlichen Faches (z.B. Turkologie) erwerben, sich aber auch ausbaufähige Kenntnisse für eine Tätigkeit in einem weiten Berufsfeld aneignen, das von der Arbeit in Verbänden, der Wirtschaft und Politik über die Medien bis hin zur Migrationsarbeit reicht.
Für Nebenfachstudierende ist kein Auslandsaufenthalt vorgesehen.

