Qualifikationsziele sind:
- Kenntnisse zu Prozessen, Dynamik, Aufbau und Entwicklung der Erde
- Bewertung mariner und terrestrischer Systeme für die Klimaforschung
- Erwerb theoretischer und methodischer Grundlagen der Geowissenschaften und ihrer aktuellen Forschungsfelder
- Analyse von Wechselwirkungen und Risiken zwischen Mensch und Umwelt
- Konzeptentwicklung für nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen
- Reflexionsfähigkeit übergeordneter wissenschaftspolitischer und gesellschaftlicher Entscheidungen.
Bundesweit einmalig an diesem naturwissenschaftlichen Studiengang ist der hohe Grad der Interdisziplinarität und die Einbindung des Faches Bodenkunde in die Geowissenschaften.
Damit bietet der B.Sc. Geowissenschaften den Absolventen sehr gute Chancen in einem breit gefächerten Berufsfeld: von Umweltämtern in Bundes- und Landesbehörden bis hin zur Chemischen und Optischen Industrie oder von privaten Umwelt-/ Ingenieurbüros bis hin zur Rohstoff-Explorations.
Berufsbild und Ausblick auf Masterstudiengänge:
Der B.Sc. Geowissenschaften bietet den Absolventen sehr gute Chancen in einem breit gefächerten Berufsfeld, zum Beispiel in Naturschutz- und Umweltämtern, in Bundes- und Landesbehörden, in Ingenieurbüros und umwelttechnischen Betrieben. In Industriebetrieben z.B. der Chemischen Industrie, Materialprüfung und Baustoffproduktion, in der Öffentlichkeitsarbeit von Firmen und Instituten oder in der Forschung. Arbeitsfelder sind unter anderem Planung und Begutachtung von Bauprojekten, Umweltverträglichkeitsprüfungen, Untersuchungen zum Küstenmanagement, Beurteilung von Georisiken, Monitoring von Sedimentbewegungen, Exploration von Lagerstätten oder Prognosen zu aktuellen Fragen der Klimaforschung.
Im Anschluss an den Bachelor kann der zweijährige Masterstudiengang M.Sc. Geowissenschaften mit den Vertiefungsfächern Mineralogie, Geologie und Bodenkunde belegt werden.

