Die Geographie untersucht die wechselseitigen Beziehungen zwischen den Menschen und ihrer Umwelt sowie die Vielfalt der wirtschaftlichen, kulturellen und natürlichen Erscheinungsformen auf der Erde. Das Studium beschäftigt sich mit räumlichen Entwicklungsproblemen und den Wechselwirkungen zwischen Mensch und Umwelt, insbesondere zwischen wirtschaftlichen Aktivitäten und Naturhaushalt. Weltweite Umweltveränderungen, soziale und ökonomische Ungleichheiten und die zunehmende Verknappung natürlicher Ressourcen stellen eine Herausforderung für die Zukunft dar. Aufgabe der Geographie ist es, diese Zusammenhänge zu untersuchen und zukunftsfähige Lösungen anzubieten. Das Fach verbindet somit naturwissenschaftliche und gesellschaftswissenschaftliche Ansätze und liegt in einem Überschneidungsbereich zwischen den Geo-, Bio-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften.
Das Studium der Geographie an der Universität Hamburg bietet ein breites Angebot von Veranstaltungen aus dem Bereich der Allgemeinen und der Regionalen Geographie sowie der Stadt- ,Regional-, und Landesplanung. Das Bachelorstudium ist in Hamburg außerdem sehr international ausgerichtet und untersucht Natur-, Sozial- und Wirtschaftsräume in verschiedenen Kontinenten. Besondere Bedeutung haben Naturrisiken, landschaftsökologische Untersuchungen, Stadtentwicklung und internationale Beziehungen.
Berufsbild und Ausblick auf Masterstudiengänge:
Der Abschluss B.Sc. Geographie qualifiziert für ein interessantes, vielseitiges Berufsleben wie zum Beispiel in raumbezogener Informationsverarbeitung und GIS, Naturschutz- und Landschaftsplanung, Entwicklungszusammenarbeit, Stadterneuerung und Stadtumbau, Wirtschaftsförderung und Immobilienwirtschaft, Standort- und Verkehrsplanung, Presse und Öffentlichkeitsarbeit und im Tourismus. Nach dem Bachelorstudium kann ein Masterstudium in Geographie absolviert werden.

