
Vorlesung, Seminar, Praktikum
Schwerpunkte: Diagnostik und
Nachweis von Krankheitserregern bei Nutzpflanzen, insbesondere Virus-
und Pilzkrankheiten, Molekulare und physiologische Interaktionen von
Pathogenen mit ihren Wirtspflanzen.
Von der Genmanipulation zur
Histologie der Infektion. Pflanzenkrankheiten mit Schwerpunkt Getreide
werden aus Sicht des Pathogens zu erfassen versucht. Moderne
Diagnoseverfahren erlauben das Pathogen zu identifizieren. Analysen
einzelner Gene, oder auch des gesamten Transkriptoms, werden verbunden
mit Proteinanalytik und der Charakterisierung der Physiologie des
Pathogens. Dieses Verständnis des Pathogens zusammen mit der Aufklärung
des Infektionsweges in der Pflanze soll erklären was ein Pathogen zum
Pathogen macht und wie eine infizierte Pflanze sich erfolgreich
verteidigen könnte.
Angewandte Phytopathologie:
Computergestützte Diagnostik in der Phytopathologie
Kern-Mitochondrien Interaktion:
Molekulare
Grundlagen der Zellkompartimentierung und Wechselwirkungen genetischer
Systeme innerhalb der Eukaryotenzelle (Genome des Zellkerns und der
Mitochondrien).
Ökosystem-Analyse:
Vertiefende
Analyse der Funktionalität anthropogen geprägter Ökosysteme am Beispiel
von Feuchtgebieten: Wasserüberschuss im Wurzelraum als Stressfaktor und
Mechanismen der Stressbewältigung, Ausbreitungs- und Keimungsökologie
von Arten feuchter Habitate, Effekte standortörtlicher Gradienten und
biotischer Interaktionen auf Struktur und Diversität von Phytozönosen.
Vorlesung (findet im 2. Semester statt), Seminar, Praktikum
Pflanzenentwicklungsprozesse:
Von der Einzelzelle zur Getreidepflanze. Neue Wege zur Verbesserung
tierischer und menschlicher Nahrung durch transgenes Getreide.
Molekulare Phytopathologie.:
Pathogenerkennung durch die
Pflanze und Unterdrückung der Wirtsreaktionen durch das Pathogen:
Strategien in der Wirt-Pathogen Interaktion
Genexpression in Pflanzen:
Lokalisation
von pflanzlichen Genprodukten innerhalb der Zelle mit Hilfe von
Fusionsproteinen. Klonierung von c-DNA Fragmenten und Herstellung von
Fusionsklonen mit Fluoreszenz-Reportergenen. Diese werden durch
biolistische Transformation in Pflanzenzellen überführt und dort zur
Expression gebracht. Die Lokalisation des Fusionsproteins in der Zelle
bzw. die Interaktion zwischen unterschiedlichen Fusionsproteinen wird
aufgrund der Fluoreszenzmarkierung analysiert.
Biochemische und Molekulare Analytik in der Nutzpflanzenbiologie:
Ausgewählte
biochemische bzw. molekulare Marker werden bei verschiedenen
Nutzpflanzen experimentell gemessen. Unterschiede bei bestimmten
Inhaltstoffen, Enzymaktivitäten bzw. Genexpressionsmustern werden in
Bezug gesetzt zu ökophysiologisch relevanten Aspekten der jeweiligen
Kulturpflanzen.
Projektstudie:
Die Projektstudie
besteht aus einer 6wöchigen Mitarbeit in einer Arbeitsgruppe. Es wird
möglichst selbständig ein definiertes Thema bearbeitet.
Masterarbeit
Die Masterarbeit besteht in der Regel aus (i)
einer (kurzen) theoretischen Einarbeitung ins Thema, inklusive
Entwicklung eines Forschungskonzeptes mit dem Betreuer / der Betreuerin
der Arbeit, (ii) einer 3- bis 4monatigen experimentellen Bearbeitung
des Themas in einer der am Studiengang beteiligten Arbeitsgruppen,
sowie (iii) der schriftlichen Dokumentation, Auswertung und
Interpretation der Ergebnisse nach den Regeln der guten
wissenschaftlichen Praxis in einer Master Thesis, und (iv) der
mündlichen Präsentation der Arbeit (Verteidigung der Thesis in einem
Kolloquium mit den Prüfern / Prüferinnen der Arbeit oder in einem
Fortgeschrittenenseminar).