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Die malakologische Sammlung umfaßt etwa 120000 Serien von ungefähr 10000 Arten. An Typenmaterial wurden bisher
84 Holotypen, 13 Lectotypen, 179 Syntypenserien, 1 Neotypus, 239 Paratypenserien und 25 Paralectotypenserien
erfaßt. Weiteres Typenmaterial wird derzeit katalogisiert. Es gibt insbesondere noch umfangreiches Paratypenmaterial,
das noch nicht erfaßt ist. Die meisten Taxa, von denen Typenmaterial vorliegt, wurden von folgenden Autoren beschrieben:
E. Degner, B. Hausdorf, G. Pfeffer und H. Strebel. Die umfangreiche malakologische Trockensammlung des Zoologischen Museums Hamburg wurde im Zweiten Weltkrieg vernichtet. Der größte Teil des Alkoholmaterials blieb jedoch erhalten. Den Grundstock für die Wiederaufbau der Sammlung bildet ein Teil der Sammlung von Otto Semper, der im Altonaer Museum aufbewahrt wurde. In dieser Sammlung waren unter anderem auch Typen von Karl-Theodor Menke und Ludwig Pfeiffer enthalten. Vermehrt wurde die Sammlung insbesondere durch die Ausbeuten von Forschungsschiffen ("Walter Herwig", "Polarstern") und durch die Übernahme von Privatsammlungen (unter anderem die Sammlung von Wolfgang Fauer und Teile der Sammlung von Rolf Brandt). Sammlungsschwerpunkte sind Landschnecken aus Südosteuropa, Vorderasien, dem nordwestlichen Südamerika (Kolumbien, Peru) und Uganda und marine Mollusken aus der antarktischen und der patagonischen Region. Kuratoren der Abteilung (nach 1945): Eduard Degner, Peter Kaiser, Bernhard Hausdorf (seit 1995). |
![]() Charonia tritonis,Tritonshörner und Strombus gigas, Riesenflügelschnecken, in der malakologischen Sammlung |