Die Entstehung der Konfliktberatung in ihrer derzeitigen Form ist das Ergebnis der langjährigen Bemühungen der Personalräte des Technischen und Verwaltungspersonals (TVPR) sowie des Wissenschaftspersonals (WiPR) um eine universitäre Vereinbarung zu den Themen Mobbing, Fairness und Konfliktbewältigung.
An der Arbeitsstelle für wissenschaftliche Weiterbildung (AWW) der Universität Hamburg startet der erste Ausbildungsgang „Wege aus dem Konflikt“ für zehn Beschäftigte der Universität Hamburg. Nach einer zweijährigen berufsbegleitenden Weiterbildung erhalten die Teilnehmenden das Universitätszertifikat „Betriebliche Konfliktberater/in“ / „Organisational Conflict Guide“.
Zwischen der Universität Hamburg und TVPR und WiPR wird die Dienstvereinbarung „Fairness an der Universität Hamburg“ (PDF, geschütztes Dokument) abgeschlossen. Darin werden die Konfliktberaterinnen und Konfliktberater noch als Fairnesslotsinnen und Fairnesslotsen bezeichnet.
Der vorerst letzte Ausbildungsgang ist abgeschlossen. Es gibt an der Universität Hamburg jetzt 23 ausgebildete Konfliktberaterinnen und -berater, die aktiv ohne Freistellung innerhalb ihrer Arbeitszeit in der Beratung tätig sind.
Voraussetzung für die Tätigkeit in der Konfliktberatung ist der erfolgreiche Abschluss der zweijährigen Ausbildung „Wege aus dem Konflikt“ an der AWW. Alle Konfliktberaterinnen und Konfliktberater haben das Universitätszertifikat „Betriebliche Konfliktberater/in“ / „Organisational Conflict Guide“ erworben, um für ihre Tätigkeit an der Universität Hamburg qualifiziert zu sein. Nähere Informationen zu Umfang und Art der Ausbildung.
An der Universität Hamburg schließen sich regelmäßige Fortbildungen, Supervisionen und Peergroup-Treffen an.