Die Universität Hamburg hat im STEP 2012 die Entscheidung getroffen, ein universitäres Forschungsinformationssystem (FIS) einzuführen. Bisherige dezentrale Lösungen erlauben nicht, die Forschungsleistungen öffentlichkeitswirksam darzustellen und individuell abfragbar zu machen. Hohe Zugriffszahlen auf bestehende Systeme wie den Dienstleistungskatalog verdeutlichen jedoch einen starken Bedarf an Informationen über die vielfältigen Forschungsaktivitäten an der Universität Hamburg. Der Arbeitsaufwand zur Gewinnung aktueller Informationen ist derzeit sehr hoch, insbesondere aufgrund der Heterogenität der an der Universität genutzten Systeme.
Das FIS soll die Forschungsleistungen der UHH gemäß international anerkanntem Standard abbilden. Die vorhandenen Daten sollen strukturiert gebündelt und, soweit als möglich, durch Selbstimport automatisiert aktualisiert werden. Extern verfügbare Daten, wie z.B. Publikationslisten, sollen importiert werden, um definierte Abfragen und Berichte automatisiert erstellen zu können.
Zudem soll das FIS einen Mehrwert für die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen bieten, indem sie ihre individuellen Forschungsleistungen mit geringem Zeitaufwand aktuell halten können (intuitiv zu bedienende Funktionalitäten, Selbstimport aus definierten Online-Datenbanken). Durch den Export ausgewählter Inhalte in verschiedene Formate und die Generierung von nutzerspezifischen Reports und Listen können die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen ihre Daten auch außerhalb des FIS nutzen.