Ziel des bei Abteilung 5, Internationales, angesiedelten Projekts ist die Identifizierung und Analyse von Mobilitätshemmnissen der deutschen Outgoing-Studierenden und die Erarbeitung von Strategien und Maßnahmen zu deren Überwindung, in enger Kooperation zwischen der Präsidialverwaltung, den Fakultäten und Fachbereichen sowie der studentischen Selbstvertretungsorgane .
Ein sehr hoher Anteil der Studierenden (im Kontext der Bundesrepublik Deutschland, Ergebnisse der HIS-Studie go_out 2011) in den Bachelor- (33%) und Masterstudiengängen (35%) an Universitäten sind nicht an Auslandsstudien interessiert. Aber auch den interessierten Studierenden gelingt ein studienbezogener Auslandsaufenthalt nicht immer, oder nicht immer sofort. Ein Semester oder gar ein ganzes Studienjahr an einer Universität im europäischen oder breiteren Ausland erfordern eine sehr gute Planung. Zahlreiche Aspekte und Faktoren müssen rechtzeitig berücksichtigt werden.
Doch auch bei bester Planung gelingt ein Auslandsstudium nicht immer. Manchmal ist es ein einziger Grund (z.B. finanzielle Mehrbelastung, Schwierigkeiten mit der Anerkennung von Studienleistungen, oder einfach viel zu starre/fehlende Mobilitätsfenster), manchmal das Zusammenspiel mehrerer Faktoren, das einen Studienaufenthalt im Ausland verhindert.
Es ist die Aufgabe der Projektstelle, die für die Universität Hamburg und ihre Studierenden, Fakultäten und Fachbereiche typischen Mobilitätshemmnisse zu identifizieren, zu analysieren und anschließend Strategien und Maßnahmen zu ihrer Überwindung zu erarbeiten.
Die unter Aspekten der Studienqualität anvisierte Steigerung der Mobilitätszahlen im Bereich Studierendenmobilität/Outgoing ist ein wesentlicher Teil des fortschreitenden Internationalisierungsprozesses der Universität Hamburg.
Projektverantwortlicher: Dr. Tibor Attila Anca
Projektlaufzeit: 01.01.2013 – 31.12.2014.