Lilian Schönheit, M. A.
Promotionsstipendiatin nach dem HmbNFG
Archäologie und Kulturgeschichte des antiken Mittelmeerraumes
Archäologisches Institut
Universität Hamburg
Edmund-Siemers-Allee 1, Westflügel
D-20146 Hamburg
lilianschoenheit(a)googlemail.com
Werdegang: |
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| seit 04/2013 | Promotionsstipendium nach dem HmbNFG |
| 2013 | Beginn des Promotionsvorhaben mit dem Arbeitstitel Das Possenspiel in Darstellungen unteritalischer Keramik |
| 06/2012 | Abschluss des Studiums (Magister Artium) an der Universität Hamburg. Titel der Arbeit: Tod und Trauer in Unteritalien. Zur Entwicklung der Grabszenendarstellungen auf apulischer Keramik |
| 09/2006–07/2007 | Studium der Klassischen Archäologie an der Universität Österreich |
| 09/2003–06/2012 | Studium der Klassischen Archäologie, Humanbiologie und Geschichte der Naturwissenschaften an der Universität Hamburg |
| 06/2003 | Abitur, Wilhelm-Gymnasium Hamburg |
Berufserfahrung und Praktika: |
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| 08/2012 | Prospektionsteilnahme in Myndos, Türkei |
| 09/2013 | Summerschool der Universität Hamburg, Fundbearbeitung in Lilybaeum, Sizilien |
| 10/2007 | Tutorin am Archäologischen Institut der Universität Hamburg |
| 07/2007 | Ausgrabungspraktikum am Magdalensberg, Österreich |
Zum Promotionsvorhaben: |
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| Die unteritalische Keramik als Produkt der griechischen Kolonisten des 5. und 4. Jh. v. Chr. bietet mit ihrem umfassenden Bildmaterial eine bisher vielfach vernachlässigte Quellenbasis nicht nur für die griechische Kultur im Westen, sondern auch für die interaktiven Kulturprozesse zwischen Kolonie und Mutterland sowie zwischen eingewanderter und indigener Bevölkerung. Innerhalb des reichhaltigen Bildrepertoires erlauben die Darstellungen komödiantischer Szenen einen tieferen Einblick in das Wechselspiel von Traditionen und Innovationen. Die Untersuchung der zahlreichen Darstellungen des Possenspiels hat zum Ziel, ein Verständnis des bisher ungeklärten Abhängigkeitsverhältnisses der unteritalischen von der griechischen Ikonografie zu gewinnen und Eigenheiten der unteritalischen Possendarbietungen zu erkennen, um über diese Rückschlüsse auf den Kulturkontakt und die kulturbezogene Entwicklung der unterschiedlichen Regionen Unteritaliens zu schließen. Ebenso wird das Bildthema in das allgemeine Bildspektrum der unteritalischen Malerei und seinen, meist sepulkralen, Bezug eingeordnet. |