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7. September 2000
"Das ZMAW bereichert die Universität Hamburg"
Universitätspräsidenten Lüthje beim Richtfest für das
Zentrum für Marine und Atmosphärische Wissenschaften (ZMAW)
Richtfest beim ersten Bauabschnitt des Zentrums für Marine und Atmosphärische Wissenschaften an der Universität Hamburg: Am Schröderstiftsweg/Ecke Laufgraben entstehen neben Werkstatt und Montagehalle insbesondere ein Windkanalllabor.
Dr. Jürgen Lüthje, Präsident der Universität: "Derzeit hat die Universität Hamburg das Glück, eine Vielzahl von Baustellen zu haben. Auch wenn die Baumaßnahmen Belastungen mit sich bringen, eröffnen sie vor allem Perspektiven! Es sind Perspektiven der Veränderung, der Verbesserung und der Intensivierung von Lehre und Forschung.
Die räumliche Zusammenführung bedeutet eine Stärkung der Meeres-, Klima- und Umweltforschung in Hamburg. Die Universität leistet hier ausgezeichnete Beiträge zu einem entscheidenden Zukunftsthema leistet - und wird das fortan unter deutlich verbesserten Bedingungen tun. Ein Leistungsschwerpunkt dieser Universität wird gestärkt - das stärkt auch die Universität insgesamt und erhöht ihre Ausstrahlung in diesem Exzellenzbereich."
Das Meteorologische Institut der Universität Hamburg ist die einzige meteorologische Forschungseinrichtung in Europa, die über spezielle Windkanäle zur Untersuchung umweltmeteorologischer Fragestellungen verfügt. Der Bau des größten europäischen Grenzschicht-Windkanals hat ganz praktische Konsequenzen:
Atmosphärische Strömungs- und Transportmodelle können in bisher unerreichter zeitlicher und räumlicher Auflösung entwickelt und experimentell überprüft werden - für Anwendungen im Umweltschutz und in der Klimafolgenforschung.
Der Universitätspräsident: "Diese Baumaßnahme, der noch weitere bauliche Schritte folgen werden, bereichert die Universität. Ich bin gespannt auf die Schubkraft, die nach Abschluß des gesamten Bauvorhabens für die Meeres- und Klimaforschung in Hamburg meßbar sein wird. Die Universität Hamburg ist dankbar für die Bereicherung durch das ZMAW."
Ansprechpartner: Prof. Michael Schatzmann, Tel. 428 38 5090.
Universität Hamburg, 11. September 2000.
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