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12. Dezember 2000
Bis 1990 hat es in Polen nur wenige Themen gegeben, die ähnlich tabuisiert waren wie die Vertreibung der Deutschen in den Jahren 1945 bis 1950. Seitdem hat sich der Umgang mit den Schicksalen der Deutschen in der polnischen Öffentlichkeit und Geschichtsforschung grundlegend gewandelt. In seinem Vortrag "Der Umgang mit der Vertreibung der Deutschen in Polen - gestern und heute" am Dienstag, dem 12. Dezember 2000, im Gästehaus der Universität stellt der polnische Historiker und Vizepräsident der Universität Warschau, Prof. Dr. Wlodzimierz Borodziej unter anderem folgende Thesen auf:
Dazu Universitäts-Vizepräsident Prof. Dr. Wilfried Hartmann: "Die Beziehungen zwischen den Universitäten Warschau und Hamburg, die seit 1983 bestehen, sind inzwischen ein Stück gelebte Normalität. Auf dieser Basis können auch schwierige Fragen offen und vertrauensvoll angesprochen werden, wie man an dem heutigen Vortrag von Professor Borodziej sehen kann."
