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Universität - Präsidialverwaltung - Pressestelle

18. 6. 1999

Präsident Jürgen Lüthje zum "stern/start"-Studienführer

"Uni Hamburg kann sich sehen lassen"

"Die Universität Hamburg kann sich bei der Qualitätsuntersuchung deutscher Hochschulen, die jetzt vom Centrum für Hochschulentwicklung in Verbindung mit dem Magazin 'stern/start' für sechs Studienfächer veröffentlicht wurde, durchaus sehen lassen", erklärte Präsident Dr. Jürgen Lüthje. So rangiere Hamburg nach dem Urteil der Studierenden über ihre Studiensituation in den Fächern Rechtswissenschaft, Physik und Chemie im oberen Mittelfeld von Zufriedenheit, und zwar in allen Fällen vor den vergleichbar großen deutschen Universitäten wie Münster, Frankfurt/Main, Köln, FU Berlin oder München. Gefragt wurden die Studierenden unter anderem nach der Breite des Lehrangebots und dem Grad der Beratung und der Betreuung durch die Lehrenden. Die negativen Urteile der Studierenden, wie sie im Fach Mathematik und teilweise in der Informatik auftreten, müßten auf ihre Aussagekraft und eventuelle Ursachen hin mit den betreffenden Fachbereichen intensiv untersucht werden, sagte der Universitätspräsident. Die Universität und die Fachbereiche seien bereit, aus den Ergebnissen dieser Klärung konsequenzen zu ziehen.

Überdurchschnittliche Qualitätsurteile enthalte der von "stern/start" publizierte Studienführer, der vor allem den Abiturienten die Studienort-Wahl erleichtern soll, auch im Blick auf die an der Universität Hamburg betriebene Forschung. Präsident Dr. Lüthje: "Die methodisch nicht ganz unumstrittene Untersuchung bestätigt die Spitzenstellung der Hamburger Physik und die sehr guten Positionen, die auch die Informatik, die Mathematik und die Wirtschaftswissenschaften unter bundesweitem Aspekt in ihrer Forschungsleistung einnehmen." In der Einwerbung von Drittmitteln pro Wissenschaftler - dies ist ein deutliches Kriterium für hohen Forschungsstandard einer wissenschaftlichen Einrichtung - liege etwa der Fachbereich Informatik der Universität Hamburg weit vor den entsprechenden Bereichen beispielsweise der RWTH Aachen, der TU Berlin oder der Universität München.

Dr. Jürgen Lüthje abschließend: Das vorliegende"mehrdimensionale Ranking", wie es von CHE und "stern/start" bezeichnet wird, zeige im übrigen erneut, daß es immer vor allem die kleinen Hochschulen sind, die bei solchen Untersuchungen, die vor allem nach der subjektiven Befindlichkeit ihrer Studierenden und zum Beispiel gar nicht nach der Breite des Fächerangebots fragen, Spitzenplätze erreichen - in diesem Fall sind es die Universitäten Karlsruhe, Konstanz und Passau sowie die Fachhochschule Reutlingen...


Universität Hamburg, 21.06.1999. Impressum.

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