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Universität - Präsidialverwaltung - Pressestelle

Nr. 22/97 vom 20. 2.1997

In deutschen naturwissenschaftlichen Museen lagert erheblich mehr Material als in den Nachbarländern

Sammlungen der Universität Hamburg nehmen eine Spitzenposition ein

Trotz der imponierenden Größe des British Museum in London und des Muséum National d`Histoire Naturelle in Paris lagert in deutschen Forschungseinrichtungen weit mehr Material als jeweils in Großbritannien und Frankreich. Das ergab eine Erhebung der Direktorenkonferenz Deutscher Naturwissenschaftlicher Forschungsmuseen zum Umfang des wissenschaftlichen Materials der rund ein Dutzend deutschen Sammlungen von überregionaler Bedeutung und der über 30 weiteren, kleineren Museen. Nach dem Museum Senckenberg in Frankfurt, dem Museum für Naturkunde der Humboldt-Universität Berlin und der Bayrischen Zoologischen Staatssammlung in München gehört das Zoologische Museum der Universität Hamburg zur Spitzengruppe dieser Einrichtungen in Deutschland. Das Herbarium Hamburgense der Universität Hamburg, eine Sammlung getrockneter Pflanzen, ist die viertgrößte in der Bundesrepublik (nach Berlin-Dahlem, Jena und München). Bei dieser Rangordnung nahm es nicht wunder, daß die Direktorenkonferenz Prof. Dr. Harald Schliemann vom Zoologischen Institut und Museum der Universität Hamburg in das achtköpfige Führungsgremium wählte.

Ziel der Konferenz, die zu einer ständigen Einrichtung werden soll, ist es vor allem, das wissenschaftliche Material (zum Beispiel präparierte Tiere, konservierte Fische) besser bearbeiten zu lassen und die Wertschätzung naturwissenschaftlicher Sammlungen in der Öffentlichkeit, bei Politikern und Förderungseinrichtungen zu erhöhen.


Der Planungsstab der Universität Hamburg, 20.2.1997. Impressum.

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