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18. September 2000
Chemie ist, wenns knallt und stinkt! Dieser Satz aus alten Schulzeiten wird sich wieder einmal bewahrheiten, wenn Dr. Dirk Cegiel von der Firma Nico-Pyrotechnik in Trittau bei Hamburg sein Sortiment auspackt und in einer Experimentalvorlesung in die Chemie pyrotechnischer Sätze einführt. Sie bildet den spektakulären Abschluss des diesjährigen Jungchemiker-Workshops der Gesellschaft Deutscher Chemiker am Freitag, dem 22. September 2000, um 17 Uhr im Hörsaal A des Fachbereichs Chemie der Universität Hamburg.
Über 100 hochmotivierte junge Chemiker und Studierende aus ganz Deutschland kommen vom 20. bis 22. September in die Hansestadt, um ihre aktuellen Forschungsergebnisse mit Postern und Kurzvorträgen zu präsentieren. Sie gestalten eine in dieser Form bisher in der Bundesrepublik einzigartige Veranstaltung.
Aus dem Programm seien zwei Referate herausgegriffen. Asif Karim (Universität Hamburg), Europameister in Ballon-Entertainment, spricht am 21. 9. um 18.40 Uhr im Hörsaal B, Martin-Luther-King-Platz 6, über "Supramoleküle aus Luft gebaut". Die Chemie-Bundessiegerin von "Jugend forscht", Sarah Schott, steht mit dem Thema "Rückgewinnung von Wirkstoffen aus nicht mehr verwendbaren Medikamenten am Beispiel des Antiaidsvirostatikums AZT" im Programm (21.9., 9.40 Uhr, Hörsaal B).
Bei diesem von Rolf Eckhardt (Institut für Angewandte und Anorganische Chemie, Tel. 040/42838-3109) organisierten Workshop sind auch Schülerinnen und Schüler von Chemie-Leistungskursen willkommen, die sich dort nebenbei auch über Karriereaussichten in der chemischen Industrie informieren können.
Die Medien sind zu der Experimentalvorlesung herzlich eingeladen.