![[Universitaet Hamburg]](../../../../Bilder/al_gruen.gif)
![[Suche]](../../../../Bilder/suche.gif)
![[Hilfe]](../../../../Bilder/hilfe.gif)
Universität -
Präsidialverwaltung -
Pressestelle
14. 7. 2000
Uni-Physiker erhielt Max-Auwärter-Preis
Dr. Mathias Getzlaff vom Zentrum für Mikrostrukturforschung der Universität Hamburg ist mit dem diesjährigen Max-Auwärter-Preis (15 000 Mark) der gleichnamigen Stiftung in Balzers, Fürstentum Liechtenstein, ausgezeichnet worden. Er erhielt ihn für seine in der Forschungsgruppe "Rastersensormethoden" von Prof. Dr. Roland Wiesendanger entstandene Habilitationsschrift, der die Untersuchung von magnetischen Eigenschaften an Oberflächen zugrunde liegt. Durch den Einsatz unterschiedlichgster experimenteller Techniken konnte der Physiker insbesondere den Einfluss von "Verschmutzungen" durch Fremdatome auf den Oberflächenmagnetismus detailliert bestimmen. Ferner entwickelte er das Rastertunnelmikroskop so weiter, dass es magnetische Eigenschaften mit einer Auflösung, die dem 10 000stel des Durchmessers eines Haares entspricht, erfassen kann. Mit diesem Mikroskop lassen sich einzelne Atome sichtbar machen.
Der Preis wird alle zwei Jahre an Hochschulmitarbeiter verliehen, die auf den Gebieten der Oberflächenphysik, der Grenzflächenchemie und der dünnen Schichten eine besonders wichtige wissenschaftliche Arbeit als Alleinautor veröffentlicht haben.
Universität Hamburg, 17. Juli 2000.
Impressum.

Universität -
Präsidialverwaltung -
Pressestelle