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23. November 2000
Wie kann Geschichtsunterricht beitragen zur aktuellen Diskussion um Globalisierung, Einwanderung, nationale Identität und Integration? Wie soll Geschichtsunterricht an Schulen auf den fundamentalen Globalisierungswandel reagieren, den wir zur Zeit erleben? Fragen, denen Bildungsexpertinnen und -experten auf der Fortbildungstagung "Interkulturelles Geschichtslernen, Geschichtsunterricht in einer Einwanderungsgesellschaft im Zeitalter der Globalisierung" nachgehen werden.
Dazu Universitäts-Präsident Dr. Jürgen Lüthje in seinem Grußwort: "Das Thema könnte wohl aktueller nicht sein! Ich darf angesichts dieser überlegt konzipierten, seit langem geplanten Tagung sagen: Die Universität ist der mit wilden Worten geführten Politikerdebatte deutlich voraus."
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Tagung werden dabei nicht nur Konzepte eines interkulturellen Geschichtslernens diskutieren, sondern auch konkrete Unterrichts-erfahrungen austauschen und Lernmittel vorstellen. Lüthje weiter: "Bildungspolitisch müssen Lernziele wie Mehrsprachigkeit, mentale Offenheit und kulturelle Lernbereitschaft in höherem Maße als bisher zu Eckpfeilern von Bildung und Ausbildung werden."
Die Tagung wird von den Fachbereichen Erziehungs- und Geschichtswissenschaft der Universität Hamburg und der Behörde für Schule, Jugend und Berufsbildung unter Beteiligung des Instituts für Lehrerfortbildung gemeinsam organisiert. Es ist die zweite November-Akademie am Fachbereich Erziehungswissenschaft. Das zweitägige Programm beginnt am Freitag, dem 24. November 2000, um 9.00 Uhr. Nähere Informationen finden Sie hier.
