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Forschung 2.2.1999

KI-Forscher gehören zum deutschen Spitzentrio

Labor für Künstliche Intelligenz der Universität Hamburg mit hoher Zitierquote

In der Künstlichen Intelligenz, einem Teilgebiet der Informatik, nehmen die Wissenschaftler der Universität Hamburg einen hervorragenden dritten Platz in Deutschland ein. Nur ihre Kolleginnen und Kollegen vom GMD - Forschungszentrum Informationstechnik und von der Universität Karlsruhe wurden 1997 und 1998 in international renommierten Fachzeitschriften öfter zitiert. Das meldet die Zeitschrift "bild der wissenschaft" in ihrer Februar-Ausgabe.

289 Zitierungen entfallen auf die GMD - FZ Informationstechnik, 241 auf die U Karlsruhe und 167 auf die U Hamburg. Es folgen die TU München (135 Zitate), die Universität Konstanz (129), die TU Darmstadt (128) und die Siemens AG (83). Berücksichtigt man allein die Publikationen, so nimmt die U Hamburg mit zwölf Veröffentlichungen in Fachzeitschriften den achten Rang ein. Hier teilen sich die Zitat-Sieger U Karlsruhe und GMD - FZ Informationstechnik mit 34 Publikationen Rang 1. Auf den Plätzen drei bis sieben liegen TU München (32), TU Darmstadt (19), Universität Konstanz und Siemens AG (je 14) sowie die U Kaiserslautern (13).

Die Erhebungen basieren auf dem weltweit anerkannten "Science Citation Index", den Mitarbeiter des Fraunhofer-Instituts für Systemtechnik und Innovationsforschung in Karlsruhe auswerteten.

Die Künstliche Intelligenz (KI) gilt als eine der Schlüsseltechnologien für Fortschritte im Bereich der Informationsverarbeitung. Das von Prof. Dr. Bernd Neumann geleitete KI-Labor am Fachbereich Informatik der Universität Hamburg ist ein 1988 gegründetes Kompetenzzentrum für Anwendungen der Künstlichen Intelligenz. Forschungsschwerpunkte der Hamburger Wissenschaftler sind unter anderem wissensbasierte Unterstützungssysteme für Netzinformationsdienste (Internet), Bildauswertung sowie Diagnose und Störfallbehandlung.

Mit mehr als 30 Kooperationsprojekten hat das Labor umfassenden Technologietransfer betrieben, wobei Probleme der Praxis zu neuen Forschungen anregten.

Zusammen mit zehn Wissenschaftlern seines Fachbereichs, überwiegend Professoren, gründete Prof. Neumann kürzlich das Hamburger Informatik Technologie-Center (HITeC), das Spitzentechnologie für anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung anbietet.


Der Planungsstab der Universität Hamburg, 8.2.99. Impressum.

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