[Universitaet Hamburg][Suche][Hilfe]
Universität - Präsidialverwaltung - Pressestelle

18. Dezember 2000

10 Jahre fächerübergreifende Wissenschaftsarbeit im Diplomstudiengang Biochemie/Molekularbiologie

Vernetzung der wissenschaftlichen Einrichtungen, projektbezogene Forschung und Interdisziplinarität - mit dem Diplomstudiengang Biochemie/Molekularbiologie an der Universität Hamburg seit zehn Jahren Realität und ein wichtiger Faktor für den biotechnologischen Forschungs- und Industriestandort Hamburg. Ziel dieses Studiengangs ist es, Studierende in den modernsten biochemischen und molekularbiologischen Kenntnissen so praxisnah wie möglich zu unterrichten. Das Besondere liegt dabei nicht nur in der Interdisziplinarität, sondern auch in seiner Institutionen übergreifenden Ausrichtung. In der Zusammenarbeit mit dem Heinrich-Pette-Institut, dem Bernhard-Nocht-Institut und dem Deutschen-Elektronen Synchrotron (DESY) haben Studierende hervorragende Wahl- und damit Qualifizierungsmöglichkeiten.

In seinem Grußwort anlässlich der Festveranstaltung zum 10-Jährigen Bestehen des Studiengangs betonte Universitäts-Präsident Dr. Jürgen Lüthje am Montag, dem 18. Dezember 2000: "Forscherneugier, Weitsicht und Engagement für die fachliche Arbeit wie für die Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses - das ist vor zehn Jahren zusammengekommen. Professor Helmuth Hilz, Professor Günther Gercken und die anderen Mitbegründer des Studiengangs - diese Festveranstaltung ist auch eine Verneigung vor Ihrer Leistung. Wo es um die verantwortliche Gestaltung unserer Zukunft geht, ist eine fundierte Qualifikation über enge Fächergrenzen unerlässlich - damit gerade auch jene Aspekte der Biochemie und Molekularbiologie zum Tragen kommen, die die Gesellschaft beunruhigen und sie drängende Fragen an die biomedizinische Forschung stellen lässt."

Zurzeit werden 22 Studierende pro Jahr für diesen Studiengang zugelassen. Insgesamt haben 212 Studierende den Studiengang begonnen und es gibt bisher 87 Diplomabschlüsse. Lüthje: "Ich bin sicher, die Universität ist zukunftsoffen und kann angesichts des Erfolges dieses Studiengangs mit optimistischem Blick in die Zukunft schauen. Das ist sie nicht zuletzt ihrer Selbstverpflichtung als »Zentrum wissenschaftlicher Kompetenz im Norden« schuldig!"


Universität Hamburg, 18. Dezember 2000. Impressum.

Universität - Präsidialverwaltung - Pressestelle
[Anfang]