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13. 1. 2000
Universitätspräsident Dr. Jürgen Lüthje erklärte zur Errichtung der Stiftungsprofessur, die zum kommenden Sommersemester erstmals besetzt werden soll:
"Die Stifter honorieren damit die wissenschaftliche Arbeit des international angesehenen Instituts für Kultur und Geschichte Indiens und Tibets der Universität Hamburg und hierbei besonders die von Prof. Dr. Lambert Schmithausen, der als weltweit renommierter Buddhismus-Forscher für seine ungewöhnlich umfassenden Quellenkenntnisse von Texten in Sanskrit über Tibetisch und Chinesisch bis zu Japanisch bekannt ist. Die Höhe der in Form dieser Stiftungsprofessur eingeworbenen Drittmittel - es handelt sich um jährlich 40 000 US-Dollar - dürfte im Bereich der Geisteswissenschaften ihresgleichen suchen."
Die "Gesellschaft zur Förderung des Buddhismus", die einen Ableger in Düsseldorf unterhält, hat entsprechende Lehrstühle bereits in Oxford, Wien und Leiden eingerichtet. Wie auch dort sollen auf die Hamburger Gastprofessur für jeweils ein oder zwei Semester nicht nur japanische Buddhismus-Forscher, sondern solche aus der ganzen Welt berufen werden.
