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3. 8. 2000
Bewerberansturm auf Wirtschaftsinformatik und Informatik
Die Meldungen der jüngsten Vergangenheit über die hervorragenden Berufsaussichten für Informatiker haben sich prompt auf das Bewerberverhalten der Abiturienten ausgewirkt. An der Universität Hamburg sind die Bewerbungen für die Studiengänge Wirtschaftsinformatik und Informatik zum Wintersemester 2000/2001 drastisch gestiegen. Wollten zum WS 1999/2000 104 junge Leute Wirtschaftsinformatik studieren, hat ihre Zahl nun um das Dreifache, auf 322, zugenommen. Für Informatik erhöhte sich die Nachfrage von 396 im vorigen Jahr auf jetzt 544. Da für beide Studiengänge ein Numerus clausus gilt, können für Informatik nur 230 Bewerberinnen und Bewerber und für Wirtschaftsinformatik lediglich 80 zugelassen werden.
Einen Schub lösten auch die erstmals als Hauptfächer angebotenen Studiengänge Journalistik und Kommunikationswissenschaft mit 119 sowie Medienkultur mit 234 Bewerbungen aus. Insgesamt nahm die Zahl der Studienanmeldungen für die von der Universität Hamburg betreuten Studiengänge gegenüber dem vorigen Wintersemester um 902 auf 8870 zu. Hinzu kommen noch die Bewerbungen für von der ZVS in Dortmund verwaltete Fächer wie Betriebswirtschaftslehre, Biologie oder Medizin, die sich zum WS 1999/2000 auf über 4000 summierten.
Universität Hamburg, 3. August 2000.
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