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Forschung Nr. 17/97 vom 11.9.1997

Eine der bedeutendsten Konferenzen in der Umweltforschung

Aerosolforscher tagen in der Universität

Anläßlich des 25jährigen Bestehens der deutschen Gesellschaft für Aerosolforschung findet die Europäische Aerosolkonferenz 1997 vom 15. bis 19. September in der Universität Hamburg statt. Rund 350 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 34 Ländern – zum Beispiel aus USA, Rußland, Japan, Indien und Elfenbeinküste – haben sich angemeldet. Die Tagung ist eine der bedeutendsten im Bereich der atmosphärischen Umweltforschung. Auf dem Programm stehen unter anderem Probleme der Emissionsüberwachung, der Klimaforschung, der Reinraumtechnologie und der Aerosole in der medizinischen Diagnose und Therapie. Die von Prof. Dr. Walter Dannecker vom Institut für Anorganische und Angewandte Chemie der Universität Hamburg vorbereitete Tagung findet im Fachbereich Chemie am Martin-Luther-King-Platz 6 statt und ist mit einer Industrieausstellung verbunden. Hamburgs Umweltsenator Dr. Fritz Vahrenholt und Uni-Vizepräsident Dr. Wilfried Hartmann werden die Gäste begrüßen.

Aersole sind kleinste Partikel, die sowohl als Träger für die Luftverschmutzung fungieren können, als auch zur Reinheit der Luft beitragen. Ohne sie würde es keine Wolken geben, da sie die Kondensationskeime darstellen, auf denen sich der Wasserdampf der Luft niederschlägt. Viele Schadstoffe werden über den Umweg des Aerosols und der Wolkentröpfchen in den Regen transportiert und damit aus der Atmosphäre entfernt. Da Aerosole außerdem stark Licht streuen, wird ihre Rolle im "Treibhaus Erde" in jüngster Zeit verstärkt untersucht.

Ansprechpartner: Dr. Torsten Grodten, Email: grodten@ac.chemie.uni-hamburg.de


Der Planungsstab der Universität Hamburg, 22.9.1997. Impressum.

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