![[Universitaet Hamburg]](../../../../Bilder/al_gruen.gif)
![[Suche]](../../../../Bilder/suche.gif)
![[Hilfe]](../../../../Bilder/hilfe.gif)
Pressedienst Nr. 47/98 vom 30.6.1998
Zur "Ständigen Ägyptologenkonferenz der deutschsprachigen Ägyptologie" versammeln sich vom 3. bis 5. Juli 1998 400 Ägyptologen in der Universität Hamburg. Die Tagung steht unter dem Thema "Hafen, Handel und Schiffahrt im alten Ägypten". Die Zeitspanne der Themen reicht von der Spätvorgeschichte um 3000 v. Chr. bis in die koptische Zeit im ersten nachchristlichen Jahrtausend. Erstmals haben ausländische Wissenschaftler Vorträge angemeldet. Einer von ihnen, Dr. David Warburton (Universität Kopenhagen), referiert über "Handel im alten Ägypten und in der Ägyptologie: Waren, Menschen und Theorie". Als weiterer Vortrag sei "Der Bau des Suezkanals unter Darius und seine Bedeutung für Kairo" von Dr. Gerd Gropp (Universität Hamburg) erwähnt.
Die jährlich stattfindende "Ständige Ägyptologenkonferenz" ist die größte Fachtagung der Ägyptologie im deutschsprachigen Raum. Sie wird am 3. Juli um 16 Uhr im Hörsaal B des Uni-Hauptgebäudes an der Edmund-Siemers-Allee eröffnet. Prof. Dr. Hartwig Altenmüller vom Archäologischen Institut (Arbeitsbereich Ägyptologie) der Universität Hamburg hat die Leitung der Konferenz übernommen, die nur von dem allen vier Jahre zusammentretenden internationalen Ägyptologenkongreß an Bedeutung übertroffen wird.
Anläßlich der Tagung geben die Ägyptologen der Universität Hamburg im Hauptgebäude noch bis zum 15. Oktober (montags bis freitags von 7 bis 21.30 Uhr) in einer kleinen Ausstellung einen Einblick in ihre Arbeiten, zu denen unter anderem Grabungen im "Tal der Könige" in Theben und Mumienforschung gehören.
