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13. 12. 1999
Geographie-Student Rasmus Precht absolvierte seinen Zivildienst an einer ländlichen Schule in Südafrika und entfaltete zweieinhalb Jahre lang ein Engagement, das weit über diesen Dienst hinaus ging. Er gründete einen Stipendienfonds für Schüler, ein Fortbildungsprojekt für Lehrer und mobilisierte Mäzene, die den Kauf eines Jeeps ermöglichten, um entlegene Gebiete für seine »Bildungsoffensive« zu erschließen.
Der Besuch von weißrussischen Gastschülern aus Gomel, einer von der Tschernobyl-Katastrophe stark betroffenen Stadt, bewog Medizinstudentin Natalie Treder, ausrangierte, aber noch funktionstüchtige Computer für eine Schule in Gomel, an der sie einen Computer-Club gründete, zu sammeln. Abgesehen von weiterer Hilfe, ermöglichte sie einer Gruppe weißrussischer Schüler einen Besuch in Hamburg und die Teilnahme an einem Kongress "Überleben nach Tschernobyl", den sie maßgeblich mitgestaltete.
