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Universität -
Präsidialverwaltung -
Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
7. November 2002
Diese neu ins Leben gerufene und von der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) finanzierte Winter School bringt TeilnehmerInnen aus unterschiedlichen kulturellen Kontexten zusammen, die vor dem Hintergrund eigener Erfahrungen die Chancen und Risiken beim Wiederaufbau von Bürgerkriegsländern diskutieren werden. An der diesjährigen Winter School nehmen Interessenten aus Afghanistan und dem Balkan teil. Sie kommen vor allem aus den Arbeitsfeldern Universität, Verwaltung und "Nichtregierungsorganisationen".
Ziel der Winter School on Crisis Prevention and Peace Support ist die Vermittlung von Grundlagen aus der Friedens- und Konfliktforschung, die einen ersten Impuls zur Professionalisierung zivilgesellschaftlicher EntscheidungsträgerInnen und MultiplikatorInnen geben soll. In einem 14-tägigen Seminar sollen u.a. folgende Themen behandelt werden:
Eine Besonderheit der Winter School liegt in der gemischten Teilnehmergruppe aus Afghanistan und dem Balkan. Ziel soll ein Einblick und Verständnis für Lösungsansätze friedlicher Konfliktregelung anhand von Fallbeispielen aus unterschiedlichen Kulturen sein. Die Kurse werden in englischer Sprache durchgeführt. Die Vormittage werden von einem oder einer qualifizierten ReferentIn zu einem jeweils konkreten Thema bestritten. Dieses Thema wird an den Nachmittagen mit der Unterstützung akademischer Tutoren in Kleingruppen vertieft.
Darüber hinaus wird den TeilnehmerInnen ein umfangreiches kulturelles Programm geboten, das sie mit den Besonderheiten der Stadt Hamburg vertraut macht.
Die Winter School findet an der Universität Hamburg, in den Räumen der Arbeitsstelle für Wissenschaftliche Weiterbildung (AWW) in Stellingen statt. Für die inhaltliche Konzeption ist Dr. Ulrike Borchardt, Forschungsstelle Kriege, Rüstung und Entwicklung an der Universität Hamburg zuständig.
Ansprechpartner: Dipl.-Pol. Stephan Hensell, Tel. (040) 4 28 38 - 32 31
