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Universität - Präsidialverwaltung - Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit

Pressedienst

7. November 2002

Information zur Hamburger Winter School on
Crisis Prevention and Peace Support

Die Forschungsstelle Kriege, Rüstung und Entwicklung am Institut für Politische Wissenschaft führt vom 10. bis 22. November 2002 erstmals eine internationale Winter School on Crisis Prevention and Peace Support durch.

Diese neu ins Leben gerufene und von der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) finanzierte Winter School bringt TeilnehmerInnen aus unterschiedlichen kulturellen Kontexten zusammen, die vor dem Hintergrund eigener Erfahrungen die Chancen und Risiken beim Wiederaufbau von Bürgerkriegsländern diskutieren werden. An der diesjährigen Winter School nehmen Interessenten aus Afghanistan und dem Balkan teil. Sie kommen vor allem aus den Arbeitsfeldern Universität, Verwaltung und "Nichtregierungsorganisationen".

Ziel der Winter School on Crisis Prevention and Peace Support ist die Vermittlung von Grundlagen aus der Friedens- und Konfliktforschung, die einen ersten Impuls zur Professionalisierung zivilgesellschaftlicher EntscheidungsträgerInnen und MultiplikatorInnen geben soll. In einem 14-tägigen Seminar sollen u.a. folgende Themen behandelt werden:

  1. Konzeptionelle Einführung in die Entstehung und Dynamik von Konflikten und die diesbezüglichen Möglichkeiten und Grenzen von Krisenprävention und Konfliktbearbeitung.

  2. Die Rolle von Entwicklungszusammenarbeit und zivilmilitärischer Kooperation für den institutionellen Wiederaufbau in Nachkriegsgesellschaften.

  3. Konkrete Anknüpfungspunkte zum Handeln (Bildung von Friedensallianzen, Wahrheitskommissionen, Abbau von Feindbildern etc.)

Eine Besonderheit der Winter School liegt in der gemischten Teilnehmergruppe aus Afghanistan und dem Balkan. Ziel soll ein Einblick und Verständnis für Lösungsansätze friedlicher Konfliktregelung anhand von Fallbeispielen aus unterschiedlichen Kulturen sein. Die Kurse werden in englischer Sprache durchgeführt. Die Vormittage werden von einem oder einer qualifizierten ReferentIn zu einem jeweils konkreten Thema bestritten. Dieses Thema wird an den Nachmittagen mit der Unterstützung akademischer Tutoren in Kleingruppen vertieft.

Darüber hinaus wird den TeilnehmerInnen ein umfangreiches kulturelles Programm geboten, das sie mit den Besonderheiten der Stadt Hamburg vertraut macht.

Die Winter School findet an der Universität Hamburg, in den Räumen der Arbeitsstelle für Wissenschaftliche Weiterbildung (AWW) in Stellingen statt. Für die inhaltliche Konzeption ist Dr. Ulrike Borchardt, Forschungsstelle Kriege, Rüstung und Entwicklung an der Universität Hamburg zuständig.

Weitere Informationen

Ansprechpartner: Dipl.-Pol. Stephan Hensell, Tel. (040) 4 28 38 - 32 31


Universität Hamburg, 13. November 2002. Impressum.

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