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Universität - Präsidialverwaltung - Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit

Pressedienst

31. Oktober 2002

Psychotherapie spart Kosten

2. Hamburger PsychotherapeutInnen-Tag: Einheit und Vielfalt

Psychotherapie ist wirksam bei der Behandlung psychischer und psychosomatischer Störungen: Sie hilft – nachweislich – unnötige körperliche Behandlungen zu verkürzen oder ganz zu vermeiden. Die Krankenkassen bezahlen deshalb die "Behandlung mit Worten" seit mehr als 25 Jahren. Psychotherapie spart also Kosten! Doch der Nutzen könnte noch größer sein: "In den vergangenen Jahren ist eine Vielfalt therapeutischer Möglichkeiten entstanden, mit denen man zahlreiche Krankheiten behandeln kann", so Prof. Dr. Peter Fürstenau, Düsseldorf. Zudem gilt es "die Vielfalt wissenschaftlich anerkannter Behandlungskonzepte stärker als bisher auch in der Ausbildung zu berücksichtigen", meint Prof. Dr. Rainer Richter vom Institut für Psychotherapie der Universität Hamburg. Die Einheit der Psychotherapie und die Vielfalt ihrer Ansätze ist auch das Thema des

2. Hamburger PsychotherapeutInnen-Tages
am Samstag, dem 2. November 2002,
im Hauptgebäude der Universität Hamburg - Westflügel,
Edmund-Siemers-Allee 1.
(Anmeldung 8.30 Uhr, Beginn 9.30 Uhr)

Die Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten, die sich derzeit auch in Hamburg in einer eigenen Kammer organisieren, geben sich kämpferisch: Sie wollen im Interesse ihrer Patienten für bewährte Behandlungsmethoden – auch sogenannte Langzeittherapien – sowie für die Modernisierung der Richtlinien, nach denen die Kassen derzeit psychotherapeutische Behandlungen bezahlen, eintreten. "Die Entscheidung darüber, welches Behandlungskonzept bei einer psychischen Erkrankung zweckmäßig ist, müssen der Patient und der Psychotherapeut auf der Grundlage von wissenschaftlichen Erkenntnissen zur Wirksamkeit einer Therapie treffen", so Professor Richter. Reglementierende Eingriffe durch Verwaltungen jedweder Art würden im schlimmsten Fall den Behandlungserfolg gefährden.

Für Rückfragen:

Prof. Dr. Rainer Richter, Tel. (040) 4 28 38 - 68 64


Universität Hamburg, 31. Oktober 2002. Impressum.

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