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28. Januar 2002
erwartet Musikfreunde wieder ein reizvolles Programm, das Liebhabern großartiger Lyrik nicht weniger gefallen wird als Anhängern von Kompositionen des 20. Jahrhunderts. Tiefgründige Gedichte von Otto Ludwig, Thomas Stearns Eliot und Edgar Allan Poe haben den deutschen Komponisten Eugen d'Albert, den Niederländer Kees van Baaren und den Russen Sergej Rachmaninow zu Vertonungen angeregt. Konzertbesucher, die zum ersten Mal auf diese Werke stoßen, dürfen gespannt sein, wie die Komponisten diese klangmalerische Lyrik in Musik für Chor und Orchester umsetzen.
Alle drei Werke haben eher düstere Textvorlagen, die am Ende wenig Hoffnung verheißen, aber - so Universitäts-Musikdirektor Bruno de Greeve - "die drei Komponisten konterkarieren diese "Entmutigung" durch Worte musikalisch durch tröstliche, gar nicht traurige Passagen." Dieses Spannungsverhältnis hörbar zu machen und hörend zu erleben, dürfte einen wesentlichen Reiz des Universitätskonzerts ausmachen.
Kees van Baaren
The Hollow Men
Thomas Stearns Eliot
Eugen d'Albert
Der Mensch und das Leben
Otto Ludwig
Sergej Rachmaninow
The Bells
Edgar Allan Poe
Es spielen
Chor und Orchester der Universität Hamburg
unter der Leitung von Bruno de Greeve
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Angelika Rudolph
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