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Pressedienst

18. Januar 2002

Zwei Graduiertenkollegs der Hamburger Physik mit
Höchstnoten begutachtet

Über 2 Millionen EURO für die Promotionsförderung am Fachbereich Physik der
Universität Hamburg

Nach einer exzellenten Bewertung bei der Begutachtung bewilligte die Deutsche Forschungsgemeinschaft zwei am Fachbereich Physik der Universität Hamburg angesiedelten Graduiertenkollegs die Fortsetzung ihres Ausbildungsprogramms.

Das Graduiertenkolleg "Physik nanostrukturierter Festkörper" (Sprecher: Prof. Hansen, Institut für Angewandte Physik) läuft damit bereits in seine dritte Förderphase. Das Graduiertenkolleg wird ab 1. Februar 2002 für weitere 3 Jahre mit einer Gesamtsumme von nahezu 1 Million EURO gefördert werden. In ihm werden neuartige Festkörpersysteme durch gezielte Strukturierung von Metallen und Halbleiterkristallen im Nanometerbereich hergestellt und erforscht.

Das Graduiertenkolleg "Spektroskopie an lokalisierten atomaren Systemen" (Sprecher: Prof. Huber, Institut für Laser-Physik), das jetzt in die zweite Förderphase geht, wird ab 1. März für weitere 3 Jahre mit 1,23 Millionen EURO gefördert und verknüpft die Fachgebiete Atom-, Festkörper-, Laserphysik und Quantenoptik. Es beschäftigt sich mit der Forschung an Atomen, die gezielt in einer bestimmten Umgebung lokalisiert werden. Dies erstreckt sich von Atomen in Kristallgittern und an Oberflächen bis hin zu einzelnen Atomen, die in elektromagnetischen Fallen gefangen werden.

In den beiden Graduiertenkollegs sowie dem ebenfalls am FB Physik angesiedelten Sonderforschungsbereich "Quantenmaterialien" bestehen damit ausgezeichnete Ausbildungs- und Forschungsbedingungen in aktuellen Forschungsgebieten der Laser- und Festkörperphysik. Die Promotionsprojekte der Kollegs sind in den Instituten für Angewandte Physik, Experimentalphysik, Laserphysik und dem I. Institut für Theoretische Physik angesiedelt. Die Einrichtungen sind durch gemeinsame Forschungsprojekte vielfach miteinander verwoben.

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Universität Hamburg, 18. Januar 2002. Impressum.

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