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Universität - Präsidialverwaltung - Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit

Pressedienst

7. Juni 2002

Zukunftspakt für Qualität und Innovation

Universitätspräsident Lüthje begrüßt die Ernennung von
Klaus von Dohnanyi zum Vorsitzenden der Expertenkommission

Der ehemalige Erste Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, Klaus von Dohnanyi, wird Vorsitzender der Expertenkommission, die die Hamburger Hochschullandschaft im Rahmen des Zukunftspaktes für Qualität und Innovation, auch bekannt unter dem Namen "Letter of Intent", in den nächsten Monaten begutachten soll. Dies wurde am Freitagvormittag auf einer Pressekonferenz im Rathaus von Wissenschaftssenator Jörg Dräger in Anwesenheit der Unterzeichnerin und der Unterzeichner des Zukunftspaktes bekannt gegeben.

Universitätspräsident Dr. Dr. h. c. Jürgen Lüthje begrüßte die Ernennung Dohnanyis zum Vorsitzenden. Die Ernennung von Klaus von Dohnanyi zum Vorsitzenden der Gutachterkommission widerlege die Befürchtung, bei der Begutachtung gehe es allein darum, die Potentiale für künftige Einsparungen und Kürzungen an den Hamburger Hochschulen auszuloten und festzulegen. Lüthje: "Eine Persönlichkeit wie Klaus von Dohnanyi ist eine Gewähr für Unabhängigkeit und hohen Sachverstand. Ich bin zuversichtlich, dass die Kommission unter seinem Vorsitz ein langfristig tragfähiges strategisches Konzept für die Entwicklung des Hamburger Hochschulsystems erarbeiten wird, ohne sich dabei von kurzfristigen Finanzierungsengpässen im Hamburger Haushalt leiten zu lassen."

Lüthje verwies darauf, dass Klaus von Dohnanyi bereits zu Beginn seiner Amtszeit als Hamburger Bürgermeister in einer viel beachteten Rede im Übersee-Club die herausragende Bedeutung von Kultur und Wissenschaft für die Freie und Hansestadt Hamburg deutlich gemacht habe. Vor diesem Hintergrund, so der Universitätspräsident weiter, biete die Begutachtung der Hamburger Hochschullandschaft die einmalige Chance, eine langfristig verlässliche Profilierung der Universität Hamburg als international bedeutende Hochschule zu ermöglichen. Lüthje: "Die Weltstadt Hamburg braucht eine Universität, die sich zu einer der besten Europas entwickeln kann. Die Begutachtung der Universität durch eine ausgewiesene Expertenkommission wird zudem die Bereitschaft der Hamburger Bürgerinnen und Bürger noch weiter stärken, die Universität auch durch privates Engagement zu fördern. Die Entwicklung in den vergangenen Jahren hat deutlich gezeigt, dass die Universität nicht mehr nur eine Angelegenheit des Staates ist, sondern zunehmend auch zum Anliegen der Bürgerinnen und Bürger Hamburgs geworden ist."


Universität Hamburg, 7. Juni 2002. Impressum.

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