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Universität - Präsidialverwaltung - Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit

Pressedienst

7. Mai 2002

Bund und Land fördern neues Hamburger E-Learning Projekt

Die erste E-Learning-Euphorie ist vorbei. Es hat sich herumgesprochen, dass E-Learning kein "Selbstgänger" ist und die Einführung in der Regel erhebliche Kosten verursacht. Das haben sowohl Hochschulen als auch ganz besonders Unternehmen erfahren, die die interne Aus- und Weiterbildung durch die Einführung von E-Learning gerne flexibler und kostengünstiger gestalten wollen. Nun muss es darum gehen, unter finanziellen und didaktischen Gesichtspunkten praktikable Konzepte für den Einsatz von E-Learning in der wissenschaftlichen Weiterbildung, im grundständigen Studium und in der betrieblichen Weiterbildung zu entwickeln und zu erproben.

Dieses Ziel verfolgt die Arbeitsstelle für wissenschaftliche Weiterbildung (AWW) der Universität Hamburg mit ihrem E-Learning Fernstudienprojekt "Online Perspektiven für das weiterbildende Studium - Management für Führungskräfte - Einführung in praxisrelevante Themenkomplexe" (OLIM).

Es ist der AWW gelungen, dafür bei der Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung und dem Land Hamburg knapp 600.000 Euro einzuwerben. Im Rahmen des bis Ende September 2004 befristeten Projektes soll ein Weiterbildungsangebot entwickelt und erprobt werden, das in seiner zeit- und ortsunabhängigen E-Learning-Form den veränderten Anforderungen des Marktes entspricht. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf den speziellen didaktischen Rahmenbedingungen sowie dem sinnvollen Einsatz der (Medien-)Technik. Eines ist sicher: Ohne Präsenzanteile und exzellent ausgebildete Moderatoren geht es nicht.

Die Entwicklung der hybriden Module - das sind Lernarrangements, die sowohl E-Learning-Elemente als auch Präsenzanteile unter Nutzung verschiedener Medien, Methoden und Werkzeugen umfassen - erfolgt in Teams. Diese setzen sich aus Hochschullehrenden, Mediendidaktikern, Medientechnikern und Vertretern aus der Praxis zusammen. Das Konzept bietet allen Beteiligten die Chance, gemeinsam zu lernen, mit den neuen Medien umzugehen und sie adäquat in der Lehre einzusetzen. Die Umsetzung des Fernstudienangebots geschieht unter Verwendung einer Lernplattform, die als Ergebnis einer zur Zeit in Hamburg laufenden Evaluation allen Hamburger Hochschulen zur Verfügung stehen wird.

Der inhaltliche Bedarf begründet sich aus der Nachfrage von Weiterbildungsinteressierten und dem vorhandenen Potenzial z. B. an Ingenieuren, die für Führungsaufgaben qualifiziert werden wollen. Zudem besteht auch auf Seiten der Hochschullehrenden ein Bedarf, sich für die Anforderungen im E-Learning-Bereich weiterzubilden.

Die Kooperationspartner der AWW für dieses Projekt kommen einerseits aus der Universität Hamburg (Hochschullehrende aus den Fachbereichen Rechtswissenschaft, Wirtschaftswissenschaft und Psychologie sowie aus dem Regionalen Rechenzentrum), andererseits aus der Hochschule für Angewandte Wissenschaften, der Hamburger Universität für Wirtschaft und Politik sowie der britischen Fernuniversität The Open University. Die Praxis ist vertreten durch verschiedene Unternehmen und Verbände.

Kontakt:
Projektleiterinnen
Karen Beyer, Tel. 040 - 4 28 83 - 26 42
Dr. Marion Bruhn-Suhr, Tel. 040 - 4 28 83 - 24 78


Nähere Informationen zu dem Projekt und zur AWW finden Sie unter: http://www.aww.uni-hamburg.de


Universität Hamburg, 7. Mai 2002. Impressum.

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