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Universität - Präsidialverwaltung - Pressestelle

25. Januar 2001

"Erinnern ist im gesamtuniversitären Diskurs verankert"

Universitätspräsident Dr. Jürgen Lüthje eröffnet die Universitätsveranstaltung zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

Anlässlich des Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus fand am Donnerstag, dem 25. Januar 2001, von 18.00 bis 20.00 Uhr im Ernst-Cassirer-Hörsaal der Universität Hamburg die Veranstaltung "Musik im Dritten Reich und im Exil" statt.

In seiner Eröffnungsansprache setzte sich Universitätspräsident Dr. Jürgen Lüthje auch mit der Bedeutung des Themas für die Universität auseinander: "Seit den späten siebziger Jahren ist es der Universität wichtig, das Thema Nationalsozialismus und Holocaust (in Hamburg) über die Grenzen der Fachdisziplinen und Curricula hinaus in einem gesamtuniversitären Diskurs zu verankern - nicht nur auf Gedenktage beschränkt! »Erinnerung« darf nicht zum sinnentleerten Ritual werden, das um seiner selbst willen begangen wird. Das zeigt auch die Beteiligung der Universität Hamburg an der Demonstration am 9. November vergangenen Jahres auf dem Bornplatz. Sich im öffentlichen Raum zur historischen Verantwortung der Universität zu bekennen, heißt auch, das Leitbild, das sich diese Universität gegeben hat, zu realisieren: heißt, aktiv zur "Bildung mündiger Menschen" und ihrer historischen Verortung beizutragen."

Bitte fordern Sie gern den gesamten Redetext bei uns an!


Universität Hamburg, 25. Januar 2001. Impressum.

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