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Kunstgeschichtliches Seminar



Inhalt:
WARBURG-ARCHIV  (mit Heckscher-Archiv)



Warburg-Haus, Heilwigstraße 116, 20249 Hamburg Tel. 42838-6147/6148
Website

Warburg-Archiv Einführungstutorium

Am Freitag den 15.4.2011 zwischen 11.00 und 13 Uhr besteht für alle Interessenten die Möglichkeit, eine kurze Einführung in die Geschichte und Strukturierung des Warburg-Archivs und die Methoden der Recherche innerhalb des Archivs zu erhalten.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Kontakt



Das Warburg-Archiv des Kunstgeschichtlichen Seminars im Warburg-Haus sammelt Materialien, die sich auf die Wissenschaftsgeschichte der Kunstgeschichte, insbesondere in Hamburg, beziehen. Dazu gehört vor allem Material, das mit Aby Warburg und der von ihm gegründeten Kulturwissenschaftlichen Bibliothek Warburg zu tun hat sowie dem Kreis von Gelehrten, die mit der K.B.W. verbunden waren, wie Fritz Saxl, Gertrud Bing und zahlreiche Studierende der zwanziger Jahre.

Durch den Nachlass William S. Heckschers im angegliederten Heckscher-Archiv sind seit 2001 bedeutende Bestände, die sich auf das erste Jahrzehnt des Kunstgeschichtlichen Seminars beziehen, hinzugekommen, wie etwa Seminar-Mitschriften, eine Dokumentation zum Wirken Erwin Panofskys und umfangreiche Sammlungen zu Forschungen und Lehre William Heckschers.

Die archivierten Materialien, die teils aus Originalen, teils aus Kopien bestehen, geben ferner Auskunft über die spätere Geschichte des Hamburger Kunstgeschichtlichen Seminars und die Geschichte der Disziplin insgesamt (z.B. durch umfangreiche gebundene Sammlungen von Nachrufen). Bedeutende Bestandteile des Archivs sind auch Vorlesungsmitschriften Hamburger Hochschullehrer der zwanziger Jahre, darunter Ernst Cassirer, sowie Nachlässe und Teilnachlässe emigrierter Kunsthistoriker.

Das Warburg-Archiv enthält ausserdem die bio-bibliographische Dokumentation zur Emigration deutschsprachiger Kunsthistoriker unter dem Nationalsozialismus, die Grundlage für Veröffentlichungen von Ulrike Wendland und Karen Michels war.

Der Bestand des Archivs ist weitgehend in einer Datenbank erfasst, die im Archiv benutzt werden kann. Eine Handbibliothek mit einschlägiger Literatur ergänzt den Archivbestand. Sie ist zum Teil über den Campus-Katalog der Universität Hamburg erschlossen. Die Bestände des Heckscher-Archivs sind im 2008 erschienenen Band VI der Hamburger Forschungen zur Kunstgeschichte aufgelistet.*

*Elizabeth Sears / Charlotte Schoell-Glass: Verzetteln als Methode. Der humanistische Ikonologe William S. Heckscher (Hamburger Forschungen zur Kunstgeschichte. Studien, Theorien, Quellen, VI), Berlin: Akademie Verlag 2008

Öffnungszeiten:

Das Warburg-Archiv hat vorrübergehend nur nach Absprache geöffnet.

Kontakt: Tel. (040) 42838-6147 (während der Öffnungszeiten des Archivs) oder Email


Anfragen an:

Prof. Dr. Charlotte Schoell-Glass
schglass@uni-hamburg.de,
Tel.: (040) 42838-3262


Betreuung des Archivs:

Sophia Kunze
Tel: (040) 42838-6147 (während der Öffnungszeiten des Archivs)
Email


 

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