Das Forschungsprojekt Mehrsprachigkeit und Multikulturalität im Studium, kurz MuMiS, untersucht die Internationalisierung deutscher Universitäten. Über die Laufzeit von zwei Jahren forschen die Universitäten Hamburg, Kassel und Siegen gemeinsam an sprachlichen und interkulturellen Aspekten in internationalen Masterstudiengängen in Deutschland. Das Projekt wird im Rahmen der Initiative „Hochschule der Zukunft“ von der VolkswagenStiftung mit einer Gesamtfördersumme von 397.800 € unterstützt.
Wie die Zeitschrift "Science" in der Ausgabe vom 04.04.2008 berichtet, gelang es einer Forschergruppe der Universität Hamburg, die magnetische Ausrichtung einzelner Atome, die auf einer metallischen Unterlage liegen, erstmals direkt abzubilden. Damit ist die Grundlage geschaffen, den Zustand des kleinstmöglichen Bits der magnetischen Speichertechnologie auszulesen Bereits im September vergangenen Jahres hat die Forschungsgruppe um Roland Wiesendanger gezeigt, dass auch magnetische Schreibprozesse bis in atomare Dimensionen möglich sind. Mehr...
Wissenschaftler der Universität Hamburg haben ein völlig neues Verfahren zur magnetischen Speicherung von digitalen Informationen vorgestellt, das komplett auf magnetische Felder verzichtet und damit extrem hohe Speicherdichten ermöglicht. Wie in der Zeitschrift "Nature" nachzulesen ist, gelang es den Hamburger Forschern weltweit erstmalig, die Magnetisierung von winzigen Nanoinseln durch den Einsatz von Spinströmen gezielt und berührungsfrei zu schalten. Diese Forschungsergebnisse könnten zur Entwicklung neuartiger Festplatten führen, die eine gegenüber aktuellen Systemen zehntausendfach höhere Datenkapazität besitzen. Mehr...
Respekt! Die Forschergruppe RespectResearchGroup der Universität Hamburg wurde von der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten als „Ort im Land der Ideen 2007“ ausgezeichnet. Die Pokalübergabe fand am Freitag den 20. April in den Räumen der Stiftung Wertevolle Zukunft statt. Im Anschluss an die Preisverleihung stellten die Nachwuchswissenschaftler sich und ihre Projekte der Öffentlichkeit vor. Mehr...
Um Wetter und Klima besser vorhersagen zu können, braucht die Wissenschaft genauere Daten über den Wasseraustausch zwischen den Ozeanen, den Landflächen und der Atmosphäre, über Niederschlag und Verdunstung. Bisher wurden Daten von Bodenfeuchte und Salzgehalten der Meeresoberfläche, die auf Niederschlag und Verdunstung schließen lassen, an Ort und Stelle aus Wasser- und Bodenproben gewonnen, nun bricht eine neue Ära an: die Fernerkundung per Satellit aus dem All durch die SMOS-Mission (Soil Moisture & Ocean Salinity) der Europäischen Weltraumagentur ESA. Finanziert wird die 210 Millionen Euro teure SMOS-Mission aus Mitteln der ESA mit Beiträgen der französischen und spanischen Weltraumagenturen, die maßgeblich an der SMOS Planung und Entwicklung beteiligt waren. Das nationale SMOS-Projektbüro am Institut für Meereskunde (IfM) der Universität Hamburg informiert über alle Aspekte der Mission. Mehr...
Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE), gegründet 1889, übernahm 1919, bei Errichtung der Universität, die Ausbildung von Medizinstudenten und wurde 1934 auch offiziell Universitäts-Krankenhaus. Mehr...
In 4 naturwissenschaftlichen Schausammlungen zeigen Institute der Universität Teile ihrer großen und weithin einzigartigen Sammlungsbestände der Öffentlichkeit. Jedermann kann diese Schausammlungen zu festen Öffnungszeiten besichtigen. Mehr...
Das Meer als Lebensraum, als Transportweg und als Rohstoffquelle ist bereits heute von sehr großer Bedeutung, und sie wird in Zukunft erheblich wachsen. Dies war der Anlass für die Max-Planck-Institute für ausländisches und internationales Privatrecht, für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht, für Meteorologie und die Universität Hamburg, gemeinsam diese Research School zu gründen. Mehr...