18.150.04

Hamburger Hochgeschwindigkeits-Rechnernetz (HHR)

Mück, Hans-Joachim, Dr.; Bünnemann, Thomas

Das Hamburger Hochgeschwindigkeits-Rechnernetz (HHR) wurde im Januar 1993 in Betrieb genommen. Das Informatik-Rechenzentrum ist für das Management dieses Projektes verantwortlich. Es handelt sich beim HHR um eine Hochgeschwindigkeits-Verbindung (FDDI-Technologie) zwischen den großen Hochschul- und Forschungseinrichtungen der Hamburger Region: Deutsches Elektronen-Synchrotron (DESY), Deutsches Klimarechenzentrum (DKRZ), Forschungszentrum Geesthacht GmbH (GKSS), Universität der Bundeswehr Hamburg, Technische Universität Hamburg-Harburg, Universität Hamburg. Durch dieses Netz wird eine schnelle Verbindung zwischen ca. 5000 Rechnern erreicht.
Die Bedeutung des HHR für den Hamburger Wissenschaftsbereich ist im Jahre 1996 durch die Realisierung eines gemeinsam getragenen ATM-Anschlusses mit 34 Mbit/s an das Breitband-WIN des DFN-Vereins noch einmal erheblich gewachsen. Für das Jahr 1997 ist geplant, den Anschluß auf 155 Mbit/s zu erweitern und DESY, welches zur Zeit einen eigenen 34 Mbit/s-Zugang betreibt, mit in den Gemeinschaftsanschluß zu integrieren.
Die im Rahmen von Multimedia-Projekten des RTB-Nord im Zentralrechnerbereich installierte Referenzmaschine mit Multimedia-Hardware (Graphikkarte und Kamera) wurde in ein Multimedia-Gesamtkonzept der am Hamburger Hochgeschwindigkeits-Rechnernetz (HHR) beteiligten Institutionen integriert. Sie dient jetzt zusätzlich als zentraler Fachbereichsrouter für das weltweite MBone-Multimedia-Protokoll.

Laufzeit seit 01/1993

Publikationen

Mück, H.-J.: Ein Jahr HHR - Erfahrungen aus dem Hamburger FDDI-Backbone. DFN-Mitteilungen 35, 1994

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