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Zu den Projekten

Psychologisches Institut II

Von-Melle-Park 5, 20146 Hamburg, Tel.: 4123-5480


Wissenschaftliche Mitglieder

Professoren
Dr. Arthur Cropley; Dr. Paul Probst; Dr. Detlef Rhenius; Dr. Stefan Schmidtchen; Dr. Friedemann Schulz von Thun; Dr. Hans Ueckert; Dr. Gerhard Vagt; Dr. Wilhelm Wieczerkowski (em.)

Dozenten
PD Dr. Matthias Burisch; Dr. E.-Alexander Redlich; Dr. Hans Joachim Zienert

Hochschulassistenten/Assistenten/wiss. Mitarbeiter
Oliver Groth; Dr. Kathrin Hänel; Claudia Heinemann; Günther Knoblich; Dr. Peter May; Dr. Wolfgang Schiebel; Dr. Annette Tettenborn; Maren Vieth

Allgemeiner Überblick

Das Institut ist heterogen zusammengesetzt und besteht aus vier Arbeitsbereichen, die relativ unabhängig voneinander arbeiten:

Forschungsschwerpunkte


Innerhalb dieser Bereiche befaßten sich im Zeitraum von 1994-1996 Forschungsgruppen hauptsächlich mit folgenden Projekten:

Die Forschungsaktivitäten des Institutes haben auch überregionale und internationale Anerkennung gefunden.

Wissenschaftliche Zusammenarbeit

Anwendung in der Praxis

Die Forschung der Institute weist einen starken Praxisbezug auf.
Die Beratungsstelle für Hochbegabtenfragen arbeitet seit 1986 an der Erforschung von dynamischen Prozessen in der Begabungsentwicklung von jüngeren Kindern im Vor- und Grundschulalter sowie Verhaltensauffälligkeiten infolge ungünstiger Sozialisationsbedingungen.
Intensive Zusammenarbeit mit dem Institut für Lehrerfortbildung und dem Amt für Schule in Hamburg zur Verbesserung der Referendarausbildung.
Die Arbeitsgruppe Kinder- und Familientherapie stellt Kindern mit Schulschwierigkeiten und Verhaltensstörungen und deren Eltern die Beratungsstelle kostenlos zur Verfügung. Sie bietet ferner Praktikern im Bereich der Kinderpsychotherapie (speziell Spieltherapie) Aus- und Weiterbildungsinformationen an.
Im Rahmen des Projektes "Weiterbildung von Betreuern und Beratern von Zuwanderern" wurden 60 Personen weitergebildet.
Die im Institut entwickelte Kommunikationspsychologie hat sich in der beruflichen Weiterbildung in nahezu allen gesellschaftlichen Bereichen sowie auf der Oberstufe der Gymnasien zu einem Standardinhalt entwickelt.
Zusammenarbeit mit Hamburger Firmen zu Themen wie "Teamdiagnose und Teamentwicklung" sowie "Konfliktmoderation".
Die Drittmittel des Institutes sind zu einem erheblichen Anteil dem hohen Praxisbezug der Forschung zu verdanken (s. Punkt 13).

Weiterbildungsangebote

Technische Ausstattung

Ausstattungsmängel

In erster Linie fehlen Mitarbeiter, um Beratungsstellenarbeit, Weiterbildung und Wissens- und Technologietransfer professionell und bedarfsgerecht zu betreiben.
Viele Mitglieder des Lehrkörpers leiden unter der Überlast in der Lehre in überfüllten Lehrveranstaltungen, in unwirtlichen und schlecht eingerichteten Räumen sowie unter einer viel zu großen Zahl von Prüfungen für Hauptfach- und Nebenfach-Studierende. In Selbsthilfe-Aktionen hat ein Teil des Lehrkörpers begonnen, Räume aus Drittmitteln (Technologietransfer) bedarfsgerecht herzurichten.

Drittmittel 1996

FördereinrichtungBetrag
Investitionsfond Lehre 5.000
Teilnahmegebühren Kommunikationspsychologie 1996 130.000
BLK für Bildungsplanung 23.500
BMBWFT 20.000
Hamburger Schulbehörde 110.000
Bildung und Begabung e.V. 8.000
Gesamtförderung 296.500

Periodische Veröffentlichungen


Forschungsprojekte

16.020.01Das Burnout-Syndrom
16.020.02Strategien zur Entwicklung von Persönlichkeitsfragebögen - Vergleichende Analysen insbesondere unter Validitäts-Gesichtspunkten
16.020.03Anfänge der empirischen Psychologie in Hamburg: Ernst Meumann, William Stern und Wilhelm Weygandt
16.020.04Entwicklung und Evaluation von Mediatorenprogrammen zur Rehabilitation autistischer Kinder, Jugendlicher und junger Erwachsener in Familie, Wohngruppe und Arbeitswelt
16.020.05Epidemiologie von Depersonalisation, Derealisation und Deja vu bei Gesunden
16.020.06Analyse von interkulturell bedingten Kommunikationsstörungen zwischen deutschen und osteuropäischen Kooperationspartnern sowie Entwicklung von Konflikterkennungs- und -bewältigungsprogrammen
16.020.07Entwicklung einer offenen Handlungsstrategie zur Klärung und Lösung zwischenmenschlicher Konflikte in Arbeitsgruppen
16.020.08Entwicklung einer Diagnostik für Arbeitsgruppen ("Soziale Architektur von Gruppen")
16.020.09Anforderungen an Berufspraktikanten im Fach Psychologie
16.020.10Anforderungen an Schulleitungen und ihre Bewältigungsstrategien
16.020.11Studium und Arbeit (am Beispiel der Psychologie)
16.020.12Sozialpädagogik in Hamburger Schulen aus Sicht von Schulsozialpädagoginnen und -pädagogen
16.020.13Experimentelle Methoden der Denkpsychologie
16.020.14Die kognitive Logik von Handlungsintentionen
16.020.15Automatische Denkprozesse
16.020.16Denken und Problemlösen mit Einsicht
16.020.17Analyse des Therapeuten- und Klientenverhaltens in der Spieltherapie für Erwachsene
16.020.18Analyse des Klienten- und Therapeutenverhaltens in der Spieltherapie für Kinder
16.020.19Innere Pluralität, zwischenmenschliche Kommunikation und die Entwicklung des "inneren Teams"
16.020.20Theorie und Praxis kommunikationspsychologischer Klärungshilfe: insbesondere Klärungshilfe bei akuten Konflikten im beruflichen Bereich
16.020.21Probehandeln an computer-gestützten, interaktiven Simulationsmodellen
16.020.22Mentales Training in der Musik
16.020.23Physische Attraktivität und Persönlichkeit


Wissenschaftliche Einrichtungen

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