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Zu den Projekten

Institut für Geographie

Bundesstraße 55, 20146 Hamburg, Tel.: 4123-4963


Wissenschaftliche Mitglieder

Professoren
Dr. Günter Borchert (i.R.); Dr. Eckhard Grimmel; Dr. Dieter Jaschke; Dr. Jürgen Lafrenz; Dr. Bärbel Leupolt; Dr. Horst Mensching (em.); Dr. Frank Norbert Nagel; Dr. Gerhard Oberbeck (em.); Dr. Jürgen Oßenbrügge; Prof.Dr. Gerhard Sandner; Dr. Reiner Schwarz; Dr. Gerhard Sendler (i.R.); Dr. Hans O. Spielmann; Dr. Dietbert Thannheiser

Dozenten
Dr. Robert Martens; Dr. Thomas Poetsch

Hochschulassistenten/Assistenten/wiss. Mitarbeiter
Dr. Eckehard Burchards; Dr. Joachim Krebs; Dr. Beate Retter; Dr. Klaus Schipull; Ursel Wolfram-Seifert (verstorben)

Allgemeiner Überblick

Das Institut für Geographie wurde mit einer Neugliederung von 1992 in drei Arbeitsbereiche unterteilt:


Alle drei Arbeitsbereiche integrieren in ihren Fragestellungen in starkem Maße raumrelevante Fragen der Umweltforschung und Raumplanung.
Die sachliche Gliederung wird durch regionale Schwerpunkte überlagert. Sämtliche Arbeitsbereiche berücksichtigen in starkem Maße Norddeutschland. Die Kulturgeographie ist mehr auf die Erforschung der Industrienationen ausgerichtet, die beiden anderen Arbeitsbereiche stärker auf die Dritte Welt orientiert. Eine lange Tradition des Institutes besteht in den Forschungen in Afrika und in Lateinamerika. Die Studien der einzelnen Mitarbeiter erreichen ein weites Spektrum meist planungsrelevanter Forschungsergebnisse der Allgemeinen und der Regionalen Geographie.

Die im Forschungsbericht 1991-1993 aufgezeigten Themenkreise werden auch in der nachfolgenden Zeit - sofern nicht abgeschlossen - verfolgt und erweitert.

Die Lehre erstreckt sich auf die Studiengänge zum/r DiplomgeographIn sowie im Fach Erdkunde auf die Lehrämter an Grund-, Real-, Berufsschulen und Gymnasien; ferner wird die Ausbildung für zahlreiche Studiengänge im Nebenfach Geographie sowie für die Studienziele Diplomkaufmann/frau und DiplomvolkswirtIn im Wahlfach Wirtschaftsgeographie betrieben; schließlich wird die Mitbetreuung im Afrika-Studiengang und Lateinamerika-Studiengang und seit jüngster Zeit auch im Osteuropa-Studiengang mitgetragen.

Wissenschaftliche Zusammenarbeit

Die Forschungsprojekte zum norddeutschen Raum wurden bzw. werden in engen Kontakten mit externen WissenschaftlerInnen durchgeführt, weiterhin im sachlichen und gedanklichen Austausch mit zahlreichen privaten und öffentlichen Institutionen. Die überseeischen Schwerpunkte ließen zudem enge Verbindungen zu dortigen Universitätsinstituten aufkommen. Im übrigen wurden vielfältige Kontaktfelder im Rahmen wissenschaftlicher Vereinigungen nutzbar gemacht.

Anwendung in der Praxis

Die WissenschaftlerInnen befassen sich in Einzelfällen mit Berichten, Gutachten sowie Karten für private und öffentliche Träger. Die überwiegende Vermittlung wissenschaftlicher Erkenntnisse erfolgt vorrangig über Publikationen wie auch durch Vorträge, insbesondere unter Mitwirkung an Tagungen und Konferenzen.

Ausstattungsmängel

Die Bibliothek und die Kartensammlung verfügen über erhebliche Bestände, die nach der umzusetzenden Neugliederung des Institutes unter der Voraussetzung entsprechender Baumaßnahmen aus jeweils zwei bisherigen Beständen effektiv zusammenzuführen sein werden. Es bestehen empfindliche Defizite in Hinblick auf die Bestände der Luft- und Satellitenbilder.
Die Forschung wird in hohem Maße unter Einsatz von EDV betrieben. Die größten Engpässe bestehen in einer hinreichenden Anzahl von graphischen Forschungsplätzen, zudem sind Bedarfe an Software für Geographische Informationssysteme aufgetreten.

Es existieren deutliche Defizite im Personalbereich, an Hilfskräften, im Forschungsservice und vor allem in der Nachwuchsförderung mit nachteiligen Folgen für die lehrbezogenen Forschungsprojekte.

Periodische Veröffentlichungen

Drittmittel 1996

Keine Angaben


Wissenschaftliche Einrichtungen

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