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Wissenschaftliche Mitglieder
Professoren
Prof.Dr. Klaus Alpers; Prof.Dr. Dieter Harlfinger; Prof.Dr. Michael Meier-Brügger
Wiss. Mitarbeiter
Dr. Anargyros Anastassiou; Dr. William Beck; Dr. Rudolf Führer; Fiorella Grensemann; Dr. Dieter Irmer; PD Dr. Volker Langholf; Dr. Bernhard Mader; Dr. Georg Markwald; Dr. Hans-Wilhelm Nordheider; Dr. James N. O'Sullivan; Dr. Martin Schmidt; Anke Seyfart; Dr. Natascha Tichá van der Mije; Theodore Vlachodimitris
Allgemeiner Überblick
Der 1944 von Bruno Snell gegründete Thesaurus Linguae Graecae sollte zunächst durch Verzettelungen den Wortschatz der antiken griechischen Literatur erfassen, wurde dann aber - da sich das ursprüngliche Konzept unter den finanziellen und personellen Gegebenheiten als sehr zeitraubend erwies - mit den zwei Schwerpunkten frühgriechisches Epos (Lexikon des frühgriechischen Epos) und Medizingeschichte (Index Hippocraticus) weitergeführt. Wieder aufgenommen wurde die bereits anfangs geplante Testimoniensammlung zu Hippokrates (durchgeführt von A. Anastassiou und D. Irmer) sowie Addenda und Corrigenda zum Index Hippocraticus. In dem Bereich Antike Lexikographie sind hinzugekommen: Ausgabe des Etymologicum Genuinum (byzantinische Lexikographie) durch K. Alpers und eine Florilegiensammlung durch V. Schmidt. - Das Lexikon des frühgriechischen Epos (Redaktion im Berichtszeitraum: M. Meier-Brügger und W. Beck [seit 1996]) ist 1980 von der Akademie der Wissenschaften in Göttingen im Rahmen des Akademienprogramms des Bundes und der Länder übernommen worden (räumlich jedoch am Thesaurus geblieben) und ist seither Hamburger Forschungsstelle der Göttinger Akademie. D. Harlfinger ist Ansprechpartner der Universität für die Forschungsstelle.
Wissenschaftliche Zusammenarbeit
Anwendung in der Praxis
Das Lexikon des frühgriechischen Epos (bisher erschienen: Bd. I, II, Anfang Bd. III) und der im Jahre 1989 abgeschlossene Index Hippocraticus bilden wichtige Arbeitsinstrumente für die Klassische Philologie und die Erforschung antiker medizinischer Texte. - Nicht zuletzt bezeugt diese Forschungseinrichtung die Verbundenheit der Stadt Hamburg mit einem der ersten Rektoren der Universität nach dem 2. Weltkrieg, Professor Dr. Bruno Snell, der diese Projekte ins Leben gerufen hat, um mit ihrer Hilfe in dunkler Zeit die Kontinuität der Hamburger Universität zu erreichen.
Drittmittel 1996
| Fördereinrichtung | Betrag |
| Akad. der Wiss., Göttingen (Mittel des Bundesministeriums f. Forsch.) | 165.500 |
| Gesamtförderung | 165.500 |
Forschungsprojekte
| 8.033.01 | Geschichte des Thesaurus Linguae Graecae |