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Wissenschaftliche Mitglieder
Professoren
Dr. Norbert Angermann; Dr. Peter Borowsky; Dr. Norbert Finzsch; Dr. Hans-Werner Goetz; Dr. Frank Golczewski (seit Okt. 94); Dr. Wolf Gruner (bis Jan. 96); Dr. Leonhard Harding; Dr. Bernd-Ulrich Hergemöller (seit April 96); Dr. Arno Herzig; Dr. Helmut Mejcher; Dr. Claudia Opitz (bis März 94); Dr. Horst Pietschmann; Dr. Rainer Postel (bis Juni 94); Dr. Jürgen Sarnowsky (seit Okt. 96); Dr. Karl-Heinz Schlarp (bis Sept. 94); Dr. Arnold Sywottek; Dr. Gerhard Theuerkauf (bis März 95); Dr. Barbara Vogel; Dr. Bernd-Jürgen Wendt; Dr. Dieter von der Nahmer
Hochschulassistenten/Assistenten/wiss. Mitarbeiter
Dr. Anne Conrad; PD Dr. Christiane Eisenberg (bis Sept. 95); Usha Govil; Kirsten Heinsohn (Okt. 92 - Sept. 95); Dr. Kerstin Jobst (seit April 95); Dr. Jürgen Martschukat; Olaf Mischer (bis März 97); Dr. Frank Otto; PD Dr. Renate Pieper (bis Sept. 96); Dr. Hedwig Röckelein; Friederike Sauerwein (seit Okt. 95); Dirk Schlochtermeyer (bis Nov. 96); Olaf Stieglitz (seit April 94); Silke Urbanski (bis Juli 95); Claudia Weiss (seit April 95)
Allgemeiner Überblick
Forschung wird von den einzelnen Wissenschaftler/innen am Historischen Seminar in den verschiedenen Arbeitsbereichen, in die sich das Seminar intern gliedert, in selbstgewählten Schwerpunkten individuell verantwortet.
Das Seminar gliedert sich in folgende Arbeitsbereiche:
Die thematische und zeitliche Breite der Forschungsaktivitäten der Mitglieder des Historischen Seminars zeigt sich auch im Bereich der Nachwuchsförderung anhand der im Berichtszeitraum abgeschlossenen Dissertationen und Magisterarbeiten. Es zeichnet sich die Tendenz ab, daß in immer stärkerem Maße Magisterarbeiten mit Forschungsbezug, häufig mit regionalspezifischem Forschungsbezug angefertigt werden, für die die umfangreichen Hamburger Archiv- und Wissenschaftsbestände ausgewertet werden. Die Gründe für diese an sich studienverlängernde Entwicklung liegen u.a. in dem Bestreben, im Interesse der Absolventen den Magisterabschluß aufzuwerten, zumal die Möglichkeiten zur Graduiertenförderung von begabten Studienabsolventen viel zu gering sind. In zunehmendem Maße werden daher publikationsreife Magisterarbeiten vorgelegt bzw. tatsächlich ganz oder auszugsweise veröffentlicht.
Forschungsschwerpunkte
Mittelalter
Die Forschungsschwerpunkte des Arbeitsbereiches Mittelalter erstrecken sich zeitlich vom frühen und hohen Mittelalter (5.-12. Jahrhundert) bis in das Spätmittelalter (13.-16. Jahrhundert). Dem Arbeitsbereich gehören neuerdings - nach langer Vakanz - vier Professoren sowie eine Wissenschaftliche Assistentin an. Thematische Schwerpunkte der Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen sind die Verfassungs-, Sozial-, Wirtschafts-, Regional-, Ideen- und Mentalitätsgeschichte: früh- und hochmittelalterliche Vorstellungs- und Begriffswelt; Geschichtsdenken und Geschichtsbewußtsein von Geschichtsschreibern und Theologen; Frauen und Frauenbild im frühen Mittelalter; früh- und hochmittelalterliche Lebenswelten, besonders der Bauern im Rahmen der Grundherrschaft; das Frühmittelalter in Sachsen; fränkische Personennamen des 5.-8. Jahrhunderts und ihre historische Aussagekraft; Diskussion und Erprobung der Alltags- und Geschlechtergeschichte sowie Psychohistorie als neuere Ansätze der Mittelalterforschung; Wissenschafts-, Sozial- und Geschlechtergeschichte des Spätmittelalters; Randgruppen der spätmittelalterlichen Gesellschaft; englische Geschichte des Mittelalters; Geschichte der Hansestädte des Ostseeraumes.
Frühe Neuzeit
Die Forschungsschwerpunkte des Arbeitsbereiches Frühe Neuzeit erstrecken sich zeitlich vom späten Mittelalter bis in das 19. Jahrhundert. Der Arbeitsbereich ist durch Stellenabbau nach Wegberufung von Professor/inn/en stark betroffen. Zur Zeit lehren hier nur ein Professor und eine wissenschaftliche Assistentin bei gleichwohl intensiver Forschungsaktivität. Verschiedene Forschungsprojekte werden durch Drittmittel finanziert. Thematisch liegen die Schwerpunkte bei der Verfassungs-, Sozial-, Alltags-, Mentalitäts- und Geschlechtergeschichte: Geschichte der reformatorischen Bewegungen und der Konfessionalisierung bzw. Rekatholisierung in Norddeutschland und Mittelosteuropa; Kulturgeschichte des Barock; Geschichte der Juden in Deutschland (1450 bis 1850); Geschichte der Aufklärung; Geschichte der "Unterschichten" in ihrer Entwicklung zur Arbeiterbewegung; Geschichte des sozialen Protestes.
Neuzeit/Zeitgeschichte
Die Forschungsschwerpunkte im Arbeitsbereich Neuzeit/Zeitgeschichte erstrecken sich zeitlich vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Dem Arbeitsbereich sind fünf Professuren zugeordnet - eine zur Zeit vakant - sowie eine wissenschaftliche Assistentenstelle. Eine Assistentin wurde im Berichtszeitraum habilitiert. Thematisch liegen die Schwerpunkte auf der Kontinuität und Diskontinuität der Außenpolitik des deutschen Nationalstaates; Modernisierung in Westdeutschland nach dem Zweiten Weltkrieg; interregional und international vergleichende Geschichte; Sozial-, Wirtschafts-, Verfassungs-, Alltags-, Verwaltungs-, Politik- und Finanzgeschichte Hamburgs, der norddeutschen Regionen und Städte, Preußens, des deutschen Bundes, des Kaiserreiches, der Weimarer Republik, des Nationalsozialismus, der Bundesrepublik, der DDR, Großbritanniens, Europas und der internationalen Beziehungen; Europaidee, Nationverständnis und Europapläne im 19. und 20. Jahrhundert; Geschichte der europäischen Institutionen; deutsche und britische Arbeiterbewegung im Vergleich; vergleichende Sozialgeschichte des Sports; Vergleich der Sozialversicherungssysteme; Parteiengeschichte; Universitätsgeschichte; Hafen und Außenhandel; Wohnungsbau und Wohnen in der Großstadt seit dem Ersten Weltkrieg; Gewerkschaftsgeschichte; Medienentwicklung.
In diesem Arbeitsbereich ist die aus Brüssel geförderte Jean-Monnet-Professur für europäische Integrationsgeschichte eingegliedert. Eine Reihe von Forschungsprojekten, insbesondere zur Zeitgeschichte, werden durch Drittmittel gefördert.
Osteuropa
Die Forschungsschwerpunkte des Arbeitsbereiches Osteuropa erstrecken sich auf die Geschichte Osteuropas von den Anfängen bis heute, insbesondere auf Polen, Rußland, die baltischen Länder, die Ukraine, die Sowjetunion und ihre Nachfolgestaaten. Dem Arbeitsbereich sind zwei Professuren und eine Wissenschaftliche Assistentenstelle zugeordnet. Thematische Schwerpunkte liegen auf Nationbuildingprozessen in Osteuropa (fachbereichs- und disziplinübergreifend); deutsch-ukrainische Beziehungen zwischen 1918 und 1945; Emigration aus Osteuropa seit 1917 und deren politische, wirtschaftliche und soziale Ursachen; Ausdehnung des Russischen Reiches im 18. und 19. Jahrhundert und Russifizierung der Krim; deutsch-russische Beziehungen; wirtschaftliche und kulturelle Austauschbeziehungen zwischen der Hanse und dem europäischen Osten; Geschichte Estlands, Lettlands, Litauens.
Auch hier sind viele Forschungsprojekte drittmittelfinanziert.
Außereuropäische Geschichte
Der Arbeitsbereich außereuropäische Geschichte ist aus der Tradition des Universitätsstandortes Hamburg erwachsen. Es gibt ihn in gleicher Art nirgendwo sonst in der Bundesrepublik. Der Arbeitsbereich umfaßt sowohl die Allgemeine Überseegeschichte mit Akzenten auf den Beziehungen zwischen Europa und der Welt als auch die Geschichte einzelner regionaler, beziehungsweise kontinentaler Bereiche. Es gibt vier kontinentale Schwerpunkte, die jeweils von einem Professor geleitet werden. Dem Arbeitsbereich sind zwei Wissenschaftliche Assistentenstellen zugeordnet. Eine Wissenschaftliche Assistentin wurde im Berichtszeitraum habilitiert.
Forschungsaufenthalte
In den meisten Arbeitsbereichen weilten Mitglieder häufig und regelmäßig zu Archivbesuchen und Forschungsaufenthalten an Universitäten und Forschungsinstitutionen im europäischen (Polen, GUS-Staaten, baltische Staaten, Großbritannien, Italien) und außereuropäischen Ausland (Vorderer Orient, Lateinamerika, USA, Afrika südlich der Sahara).
Wissenschaftliche Zusammenarbeit
Entscheidend für die Forschungsaktivitäten des Historischen Seminars war, daß bestehende Kooperationen vielfältiger Art im inneruniversitären Bereich, mit außeruniversitären wissenschaftlichen Einrichtungen der Freien und Hansestadt Hamburg und im internationalen Bereich fortgeführt werden konnten, laufende Drittmittelprojekte weitergeführt und einige neue, von dritter Seite geförderte Projekte in Angriff genommen werden konnten. So konnte der "Hamburger Arbeitskreis für Regionalgeschichte" seine Aktivitäten ausbauen und der Kommunikationskreis "Dritte Welt" zahlreiche ausländische Wissenschaftler für Vorträge gewinnen. Neben der Pflege individueller Kontakte zu in- und ausländischen Kollegen und wissenschaftlichen Institutionen wurde die intensive Zusammenarbeit mit den Seminaren der Universität in den Wirtschafts- und Sozial-, den Kultur-, Sprach- und Erziehungswissenschaften, dem Staatsarchiv, den verschiedenen Hamburger Bibliotheken und Museen sowie der Forschungsstelle für die Geschichte des Nationalsozialismus und dem Institut für die Geschichte der deutschen Juden fortgesetzt. Seit der deutschen Wiedervereinigung wurden Arbeitskontakte zu Universitäten und Wissenschaftlern - u.a. in Rostock, Dresden, Leipzig, Ost-Berlin - aufgenommen. Eine intensive Zusammenarbeit besteht weiterhin mit den Instituten im Verbund der Stiftung Deutsches Übersee-Institut, dem Institut für Afrikakunde, dem Amerikahaus Hamburg und dem HWWA-Institut für Wirtschaftsforschung.
Regelmäßige Kolloquien mit den Historikern der Universität Budapest zu speziellen Themen konnten abgehalten und die Austauschbeziehungen mit den Universitäten Prag, Krakau, St. Petersburg, Indiana-University (Bloomington/USA), Berkeley, Bordeaux III, Aix-en-Provence, Paris I (Sorbonne), Tel Aviv, Bar Ilan University (Israel), Rijksuniversiteit Gent, Universiteit Leuven, Smith College (Northampton/USA), Norwich, Southampton, Academia Nacional de la Historia/Argentinien, Chile und Mexico, Instituto de Investigaciones de Historia del Derecho/buenos Aires, Institute for the History of European Expansion/Universität Leiden, Universität Dakar (Senegal), Damaskus, Kairo, Riad, Amman und Sanaa University (Jemen) fortgeführt werden. Prof. Pietschmann fungierte von 1993-1996 als Präsident der Vereinigung Europäischer Lateinamerika-Historiker (AHILA). Die regelmäßige Präsenz Hamburger Historiker an den genannten Wissenschaftsinstitutionen und Mitglieder derselben am Historischen Seminar der Universität Hamburg war von großer Bedeutung für die Forschungsaktivitäten der Seminarmitglieder. Diese Aktivitäten - gleichgültig, ob im Rahmen größerer Drittmittelprojekte oder im Rahmen der nach wie vor einen breiten Raum einnehmenden individuellen, alltäglichen und finanziell weniger aufwendigen "Schreibtischforschung" - vollziehen sich mithin in einem weitgespannten in- und ausländischen Beziehungsgeflecht, in dem standortbezogene, spezifische Hamburger Fragestellungen und außeruniversitäre Institutionen der Freien und Hansestadt Hamburg eine bedeutende Rolle spielen.
Ein Erasmus-Programm unter Beteiligung von 12 europäischen Universitäten "African Studies: Social Sciences and History" wird in Hamburg koordiniert. Weitere Erasmus/Socrates-Programme verbinden uns mit Galway/Irland, Liverpool, Edinburgh, Warwick, Scalford, London School of Economics und der University of Cambridge.
Ein DFG-Projekt zur Erforschung der Aufklärung führt die Universität Hamburg mit der Karls Universität, der TU Aachen, der TU Darmstadt und der Universität Potsdam zusammen.
Anwendung in der Praxis
Einen wichtigen Tätigkeitsbereich der Angehörigen des Historischen Seminars bildet auch der Wissenstransfer: die Verbreitung von Forschungsergebnissen. Die Organisation von Ringvorlesungen und die Teilnahme an Weiterbildungsveranstaltungen der Universität, Vortragstätigkeit vor Institutionen der Erwachsenenbildung und die Pflege der Kontakte zum Hamburger Medienbereich sind in diesem Zusammenhang zu erwähnen. Ein weiterer wichtiger Punkt für den Forschungstransfer im und aus dem Bereich des Historischen Seminars ist die vergleichsweise hohe Zahl von wissenschaftlich qualifizierten Lehrbeauftragten, die teils in praktischen Berufen, teils in anderen wissenschaftlichen Bereichen in- und außerhalb Hamburgs tätig sind und teilweise auch unbesoldete Lehraufträge wahrnehmen.
Dies erhöht nicht nur ganz wesentlich das thematische Lehrangebot, stimuliert und erweitert die Forschungsinteressen der Lehrenden und Lernenden, sondern vermittelt auch einen steten Praxisbezug, da viele der Lehrbeauftragten hauptberuflich im Medienbereich, in der Erwachsenenbildung, in Museen etc. tätig sind.
Besonders aufwendig und zeitraubend ist die Nachfrage nach Transferleistungen in den beiden regional abgegrenzten Arbeitsbereichen Osteuropa und Übersee. Indirekten Forschungsbezug hat auch die durch die große thematische und regionale Breite bedingte umfangreiche Gutachtertätigkeit der Mitglieder des Historischen Seminars für in- und ausländische Institutionen der Forschungs- und Nachwuchsförderung und die Mitarbeit - teilweise auch an prominenter Stelle - in zahlreichen nationalen und internationalen fachwissenschaftlichen Verbänden und wissenschaftlichen Institutionen.
Ausstattungsmängel
Neben den personellen Kapazitätsverlusten auf Professorenebene, dem empfindlichen Mangel an Stellen für den wissenschaftlichen Nachwuchs, teilweise drastischen Kürzungen bei den Mitteln für Hilfskräfte und Sach- bzw. Bibliotheksausstattung sowie extrem knappen Mitteln aus dem Graduiertenförderungsprogramm der Länder, absorbierten gleichbleibend hohe Studentenzahlen, verbunden mit dem Fortbestand der Überlastquote in der Lehre, wachsende Selbstverwaltungsaufgaben infolge der Größe des Seminars und seiner großen fachlichen Differenzierung und die Erfordernisse zur Differenzierung des Lehrangebotes (etwa Nebenfachstudiengänge mit interdisziplinärer Ausrichtung für Afrika und Lateinamerika, Weiterbildungsprogramme) Forschungskapazitäten.
Mittelknappheit und insbesondere auch Raum- und Unterbringungsprobleme (zahlreiche Räume des Seminars müssen drei- und vierfach genutzt werden) stellen gravierende Ausstattungsmängel dar. Als völlig unzureichend muß die personelle und sachliche Ausstattung der Arbeits- und Lehrbereiche für die Geschichte des Nahen Ostens, Afrikas und der Frühen Neuzeit bezeichnet werden.
Drittmittel 1996
Keine Angaben
Periodische Veröffentlichungen
Forschungsprojekte
| 8.010.01 | Geschichte der Baltischen Länder |
| 8.010.02 | Deutsch-russische Beziehungen vor Peter dem Großen |
| 8.010.03 | Geschichte Ostdeutschlands und der Deutschen in Ostmittel- und Osteuropa mit Forschungsschwerpunkt "Die Hanse und der deutsche Osten" |
| 8.010.04 | Deutschland 1945-1963 |
| 8.010.05 | Die Revolution von 1848 in Deutschland |
| 8.010.06 | Geschichte der neuzeitlichen Mädchen- und Frauenbildung |
| 8.010.07 | Elitenmentalitäten in der deutschen Spätaufklärung |
| 8.010.08 | Katholische Konfessionalisierung und Geschlechterverhältnis im 16. und frühen 17. Jahrhundert |
| 8.010.09 | Die Entstehung des türkischen Nationalstaates im Spiegel der politischen Biographie Celal Bayars |
| 8.010.10 | Sport und Bürgertum in Deutschland und England, 1870-1939 |
| 8.010.11 | Wiederaufbauprogramme und komparative Geschichtsschreibung |
| 8.010.12 | Justiz- und Strafwesen in den USA |
| 8.010.13 | Die Forschungs- und Entdeckungsreisen Meriwether Lewis' und William Clarks |
| 8.010.14 | Geschichtswissenschaft und Computertechnologie (History and Computing) |
| 8.010.15 | Alltags- und Mentalitätsgeschichte des frühen und hohen Mittelalters |
| 8.010.16 | Gottes- und Landfriedensbewegung |
| 8.010.17 | Soziale Stellung der Frauen und Frauenbild im frühen Mittelalter |
| 8.010.18 | Forschungen zur historischen Aussagekraft von Personennamen im frühen Mittelalter |
| 8.010.19 | Sozial- und Verfassungsgeschichte des frühen und hohen Mittelalters |
| 8.010.20 | Geschichtsdenken und Geschichtsbewußtsein des hohen Mittelalters |
| 8.010.21 | Grundherrschaft und bäuerliches Leben im frühen Mittelalter |
| 8.010.22 | Deutsch-ukrainische Beziehungen |
| 8.010.23 | Südosteuropa-Handbuch |
| 8.010.24 | Der Scurla-Bericht |
| 8.010.25 | Südosteuropa-Handbuch, Band VIII: Zypern |
| 8.010.26 | Föderalismusperzeption im europäischen Vergleich (20. Jahrhundert) |
| 8.010.27 | Landrecht und Landbesitzverhältnisse in Kamerun seit der Kolonialzeit |
| 8.010.28 | Die Rolle von Handel und Händlern im Transformationsprozeß der Wirtschaft in Senegambia (1930-1990) - Zwischen formellem und informellem Sektor? |
| 8.010.29 | Die Rekatholisierungspolitik Habsburgs |
| 8.010.30 | Schlesien in der Neuzeit |
| 8.010.31 | Untersuchungen in der Entwicklung von der vorindustriellen zur industriellen Gesellschaft |
| 8.010.32 | Wandlungsprozesse der jüdischen Subkultur 1780-1870 |
| 8.010.33 | Die Juden in Deutschland vom Mittelalter bis zum 20. Jahrhundert |
| 8.010.34 | Wandlungsprozesse im Judentum durch die Aufklärung. Interaktionen, Strukturen, Manifestationen |
| 8.010.35 | Die russische Krim im 18. und 19. Jh. |
| 8.010.36 | Zwischen Nationalismus und Internationalismus: Polnische und ukrainische Sozialdemokratie in Galizien 1890 bis 1914 |
| 8.010.37 | Norddeutsche Hafenstädte um 1800: Altona, Kiel, Rostock und Wismar - ihre Sozialstruktur nach Volkszählungs- und Steuerlisten |
| 8.010.38 | Eine Genealogie der Todesstrafe im 18. und 19. Jahrhundert |
| 8.010.39 | Die Nationalisierung der Ölindustrie in Iran in den 1950er Jahren |
| 8.010.40 | Die Arabische Welt im 20. Jahrhundert unter besonderer Berücksichtigung deutscher Wirtschaftsbeziehungen und deutscher Nahostpolitik |
| 8.010.41 | Die Transformation der mittelöstlichen Ölregionen vom kolonialen Status zum souveränen Entscheidungsträger auf dem Weltmarkt. Die Ära der OPEC |
| 8.010.42 | Kultur- Geschlechter- und Kriminalitätsgeschichte der Frühen Neuzeit mit Schwerpunkt 18. Jahrhundert |
| 8.010.43 | Untersuchungen aus frühmittelalterlicher Hagiographie: 1. Der Tod des Heiligen, 2. Herrscher und Heiliger, 3. Der Heilige und seine Vita, 4. Zur Benutzung der Bibel in der lateinischen Hagiographie des frühen Mittelalters |
| 8.010.44 | Die lateinische Heiligenvita |
| 8.010.45 | Die Bedeutung der Fragen des Petrus für die Dialoge Gregors des Großen |
| 8.010.46 | Das Kloster der Honoratus von Fundi und das Praetorium Speluncae, in: Studi Medievali, 3a Serie 36,2 (1995) |
| 8.010.47 | Politik, Gesellschaft und Geselligkeit im Zeitalter der Aufklärung. Vergleichende Studien zu Deutschland und Frankreich |
| 8.010.48 | Vereinheitlichung der Währungssysteme im Deutschland des 19. Jahrhunderts |
| 8.010.49 | Entstehung und Entwicklung der keynesianischen Finanzpolitik (keynesianische Revolution) in Großbritannien 1929-1948 |
| 8.010.50 | Geschichte Spaniens - dabei: Geschichte Spaniens vom Spätmittelalter bis 1808 |
| 8.010.51 | Geschichte der Geschichtsschreibung über Lateinamerika |
| 8.010.52 | Die staatliche Entwicklung des kolonialen und nachunabhängigen Hispanoamerika |
| 8.010.53 | Planung eines dreibändigen "Handbuch der lateinamerikanischen Geschichte" |
| 8.010.54 | Die Rückwirkungen der frühneuzeitlichen Expansion auf Europa und die Anfänge europäischer Globalpolitik |
| 8.010.55 | Reformationsgeschichte Norddeutschlands unter besonderer Berücksichtigung Hamburgs |
| 8.010.56 | Städtische Sozial- und Wirtschaftsgeschichte |
| 8.010.57 | Frauen- und Geschlechtergeschichte des Mittelalters |
| 8.010.58 | Mobilität und Kommunikation im frühen Mittelalter |
| 8.010.59 | Handschriften- und Bibliotheksgeschichte |
| 8.010.60 | Sozialgeschichte der Marienverehrung im Mittelalter |
| 8.010.61 | Psychohistorie |
| 8.010.62 | Disziplinierungsdiskurse und Ideologie im Civilian Conservation Corps |
| 8.010.63 | Umbruch in den 1960er Jahren? Staat, Schutzpolizei und Gesellschaft der Bundesrepublik Deutschland 1955 bis 1969. Zwei Beispiele: Ostwestfalen-Lippe und Hamburg |
| 8.010.64 | Das Schulungssystem der SED 1946-1961 |
| 8.010.65 | Wirtschaft und Verfassung der Elbregion (9.-16. Jahrhundert) |
| 8.010.66 | Asienbild und europäische Gesellschaft (1100-1600) |
| 8.010.67 | Alltag und Gesellschaft während des Mittelalters, besonders in der Elbregion sowie die Beziehungen Norddeutschlands zu Skandinavien und Europas zum Orient |
| 8.010.68 | Glaube und Herrschaft - Konfessionsbildung in pfälzischen Territorien |
| 8.010.69 | Städte in der Frühen Neuzeit |
| 8.010.70 | Geschichte der Hamburger Universität |
| 8.010.71 | Frauen im Nationalsozialismus |
| 8.010.72 | Sozialgeschichtliche Studien zur Staatsbürokratie in der Weimarer Republik (Herkunft, Ausbildung, politisches Profil, Selbstverständnis) |
| 8.010.73 | Liberalismus und Konservatismus in der preußischen Bürokratie in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts |
| 8.010.74 | Studien zu Ernst Cassirer, ordentlicher Professor der Philosophie in Hamburg, 1919-1933 |
| 8.010.75 | Britische Geschichte vom ausgehenden 17. Jahrhundert bis zur Gegenwart |
| 8.010.76 | Gesamtdarstellung des "Dritten Reiches" von 1933 bis 1945 |
| 8.010.77 | a) Verbildlichungen der Friedensidee in der frühen Neuzeit b) Arbeitsgebiet Spanische Geschichte |