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Wissenschaftliche Mitglieder
Professoren
Dr. Gerd Dose; Dr. Bettina Friedl; Dr. Christoph Gutknecht; Dr. Peter Hühn; Dr. Wolfgang Hünig (Nov. 95 - Sept. 96); Dr. Rolf Meyn (bis Febr. 96); Dr. Klaus-Uwe Panther; Dr. Günter Radden; Dr. Claus-Henning Redicker; Dr. Hans-Peter Rodenberg; Dr. Johann Norbert Schmidt; Dr. Joseph Schöpp; Dr. Bruno Schultze; Dr. Rainer Schulze (April 94 - Sept. 94); Dr. Dietrich Schwanitz; Dr. Sabine Sielke (Okt. 95 - März 96); Dr. Egon Tiedje; Dr. Werner Welte (bis Sept. 95)
Dozent
Dr. Karl Peter Groth
Hochschulassistenten/Assistenten/wiss. Mitarbeiter
Keith Coley; Dr. Kurt Dittmar; Susan Lasche; Dr. Ulfried Reichardt (bis Sept. 96); Dr. Oliver Scheiding (April 94 - Sept. 94); Dr. Helga Schwalm
Gastwissenschaftler
Prof.Dr. Joseph Tabbi (Kansas State Univ.) (Sept. 93 - Juli 94)
Allgemeiner Überblick
Trotz zunehmender Sparzwänge und der damit verbundenen Einschränkungen von Lehr- und Forschungstätigkeiten ist das Englische Seminar weiterhin bestrebt, nicht nur die herkömmlichen Aufgaben eines anglistischen Instituts vollständig wahrzunehmen, sondern auch neue, dem aktuellen Entwicklungsstand der eigenen Wissenschaft sowie veränderten gesellschaftlichen Erwartungen und Bedürfnislagen gerecht werdende Schwerpunkte zu setzen. So genießt die Ermöglichung polyvalenter Studienabschlüsse mit entsprechend breitgefächerten Qualifikationen nach wie vor hohe Priorität. Die bereits in früheren Forschungsberichten enthaltenen Feststellungen zu langfristigen Entwicklungen im Theater- und Medienbereich galten und gelten fort. Dabei hat, auch aufgrund personeller Veränderungen, insbesondere die Filmforschung eine Verbreiterung und Intensivierung erfahren (etwa in Arbeiten zum englischen Nachkriegsfilm und zum amerikanischen Dokumentar- und Spielfilm). Im Zusammenhang mit einer an systemtheoretischen Prämissen orientierten Theaterarbeit wurde der Praxisbezug (Nutzbarmachung der Ergebnisse für den Fremdsprachenunterricht) vertieft. Der Bereich "Cultural Studies" wurde ebenfalls ausgeweitet (z.B. Rhetorik und Inszenierung der Präsidentenrede in den USA). Beachtung finden auch literarische Thematisierungen der Geschlechterdifferenz. In der Linguistik galten neue Projekte Problemen der Pragmatik (Kontrolltheorie) und der Metonymieforschung. Günstige politische und personelle Umstände erlauben die Einrichtung einer neuen und zukunftsweisenden Teildisziplin der Anglistik: mit Unterstützung der australischen Regierung und anderer Einrichtungen konnte Australistik als Teilgebiet des Bereichs postkoloniale englischsprachige Literaturen ("New Literatures in English") eingeführt werden.
Forschungsschwerpunkte
Englische Sprachwissenschaft
Kongreßorganisation
Preisverleihungen
Prof. Schwanitz/University Players: Fischer-Appelt-Sonderpreis für herausragende Leistungen in der akademischen Lehre (09.01.1995)
Forschungsaufenthalte
Wissenschaftliche Zusammenarbeit
Anwendung in der Praxis
Weiterbildungsangebote
Öffnung von Lehrveranstaltungen bei Eignung der Veranstaltung im Rahmen der Weiterbildungsangebote der Gesamtuniversität
Technische Ausstattung
Teilhabe am Zentrum für Medien und Medienkultur des Fachbereits Sprachwissenschaft
Ausstattungsmängel
Die personelle Ausstattung bei wissenschaftlichen und technischen Service-Tätigkeiten ist nach wie vor völlig unzureichend. Besonders unbefriedigend ist weiterhin die Ausstattung mit wissenschaftlichen Nachwuchsstellen.
Erforderlich ist eine Verbesserung der Doktorandenförderung, auf deren Impulse die Forschung dringend angewiesen ist.
Drittmittel 1996
| Fördereinrichtung | Betrag |
| Behörde f. Wiss. u. Forsch. | 17.600 |
| Kulturbehörde | 1.800 |
| Holsten-Brauerei | 5.000 |
| Blohm & Voss | 1.000 |
| Australische Botschaft, Bonn | 1.000 |
| Ditze-Stift. | 10.000 |
| Spendenkonto (für die Jahrestagg. d. DGfA) | 3.100 |
| DFG | 10.000 |
| Hansische Universitätsstift. | 2.500 |
| Gesamtförderung | 52.000 |
Periodische Veröffentlichungen
Forschungsprojekte
| 7.040.01 | Jüdische Kultur in englischer und amerikanischer Narrativik - Amerikanische Kriegsliteratur, spez. Vietnam-Literatur |
| 7.040.02 | Untersuchungen zur Formierung und zur Kontrolle von Sozialverhalten in Großbritannien im 19. und 20. Jahrhundert durch kulturspezifische Sinnbildungsprozesse |
| 7.040.03 | Forschungen zur Genese und Transformation des englischen Oberschichtentypus seit dem Mittelalter im Zusammenhang ihrer Theoretisierung und Legitimierung in der Literatur |
| 7.040.04 | Erarbeitung inhaltlicher und konzeptueller Grundlagen zur Einrichtung des Arbeitsgebietes Australienforschung im Kontext der anglistischen Teildisziplin "Neuere (bzw. postkoloniale) englischsprachige Literaturen" |
| 7.040.05 | "Alternative Welten": Kingsley Amis' "The Alteration" und Keith Roberts' "Pavane" |
| 7.040.06 | Die Fernwaffe Andrew Bartons - philologisch wie waffenhistorisch weiterhin ein "UFO"? |
| 7.040.07 | Promovieren am "Tor zur Welt": Die Rolle der Fremdsprachen bei der Entwicklung der hamburgischen Promotionsordnungen im Schutzraum unserer Hochschulautonomie |
| 7.040.08 | Zwischen Schrift und Bild |
| 7.040.09 | Der amerikanische Dokumentarfilm in Forschung und Lehre der deutschen Amerikastudien |
| 7.040.10 | Der Monolog im modernen amerikanischen Drama |
| 7.040.11 | Die literarische Rhetorik amerikanischer Präsidenten |
| 7.040.12 | Erzählforschung zum Detektiv-, Spionage- und Verbrechensroman |
| 7.040.13 | Selbstdarstellung und Selbstreflexivität in der Geschichte der englischen Lyrik |
| 7.040.14 | Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft: Strukturen der Ideologie in amerikanischen Romanen des 19. und 20. Jahrhunderts |
| 7.040.15 | Syntax, Semantik und Pragmatik einiger Typen von komplexen Sätzen im Englischen |
| 7.040.16 | Das Problem der Kontrolle in der Pragmatik und kognitiven Linguistik |
| 7.040.17 | Videofilmproduktion |
| 7.040.18 | Konzeptuelle Metaphorik |
| 7.040.19 | Metonymie |
| 7.040.20 | Erstellung einer kognitiven Grammatik des Englischen in Kooperation mit René Dirven, der Universität Duisburg u.a. |
| 7.040.21 | Banking System in Großbritannien |
| 7.040.22 | Fachwörterbuch über das Bilanzwesen |
| 7.040.23 | Kulturspezifische Verhaltensformen britischer Geschäftspartner bei Verhandlungen |
| 7.040.24 | Fachwörterbuch Wirtschaftsenglisch |
| 7.040.25 | Ungleichzeitigkeit und Interdependenz: Die Aufarbeitung der Geschichte der Sklaverei im Roman als Medium der Reflexion des amerikanischen, historischen Selbstverständnisses |
| 7.040.26 | Moderne Architektur in den USA und in Großbritannien |
| 7.040.27 | Geschichte des englischen Nachkriegsfilms |
| 7.040.28 | Das mittlere und späte Romanwerk von Charles Dickens |
| 7.040.29 | Beschriftung eines Kontinents: Kulturgeschichtliche Bedeutung amerikanischer Reisebeschreibungen |
| 7.040.30 | Der amerikanische Roman der Postmoderne |
| 7.040.31 | Literatur und Freimaurerei im Zeitalter der englischen Aufklärung |
| 7.040.32 | Darwin und die literarischen Folgen: Der englische Roman zwischen "The Origin of Species" und "Men Like Gods" |
| 7.040.33 | Theaterpraxis und Interaktion |
| 7.040.34 | Dekadenz, Imperialismus und Großstadterfahrung - die Pathologien der Jahrhundertwende als Kompensationszusammenhang |
| 7.040.35 | Probleme der Beobachtung zweiter Ordnung |
| 7.040.36 | Erarbeitung von konzeptuellen Grundlagen für das Arbeitsgebiet "cultural studies" |
| 7.040.37 | Theaterkonzeptionen in England und Deutschland: kulturtypologische Unterschiede |