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Zu den Projekten

Institut für Berufs- und Wirtschaftspädagogik

Sedanstraße 19, 20146 Hamburg, Tel.: 4123-3736/3727


Wissenschaftliche Mitglieder

Professoren
Dr. Willi Brand; Dr. Wolfgang Bürger; Dr. Jörn Hass; Dr.(em.) Fritz Kath; Dr.(em.) Hermann Lange; Dr. Christine Mayer; Dr. Heinrich Meyer; Dr. Waltraude Pawlik; Dr.(em.) Lothar Reetz; Dr. Ernst-Günter Schilling (beurlaubt); Dr.(em.) Ellen Schulz; Dr. Wolfgang Seyd; Dr. Günter Spreth; Dr. Gisela Stütz; Dr. Walter Tenfelde; Dr. Karin Wittneben

Hochschulassistenten/Assistenten/wiss. Mitarbeiter
Dr. Henri Aretz; Ingrid Darmann; Dr. Kirsten Lehmkuhl; Silke Meinass-Tausendpfund; Michael Mentz; Dr. Karin Rebmann; Detlev Seidler

Allgemeiner Überblick

Allgemeine Berufs- und Wirtschaftspädagogik:


Berufspädagogik einschließlich der Didaktiken der gewerblichen Fachrichtungen:


Wirtschaftspädagogik einschließlich der Didaktiken des Berufsfeldes Wirtschaft und Verwaltung:


Der Schwerpunkt der Lehr- und Forschungsaufgaben liegt im Bereich der Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern für das berufliche Schulwesen. Zunehmend gewinnen die Lehrerfortbildung, die betriebliche Berufsbildung und berufliche Weiterbildung an Bedeutung. Eine engere Kooperation mit den Lernorten der Berufsbildung fördert den Anwendungsbezug und Wissenstransfer.

Forschungsschwerpunkte

Die Forschungsarbeit der Mitglieder des Instituts konzentriert sich in den folgenden Schwerpunkten:

1. Berufs- und wirtschaftspädagogische Grundlagenforschung


2. Angewandte Forschung im Zusammenhang von Berufs- und Wirtschaftspädagogik sowie Didaktik beruflichen Lernens

Zu diesem Bereich gehören Untersuchungen zu

Wissenschaftliche Zusammenarbeit

Anwendung in der Praxis

Das IBW ist stark in den Wissens- und Technologietransfer eingebunden. Besonders zu erwähnen sind Kooperationen mit den Trägern der Berufsschullehrerfort- und -weiterbildung der Länder Hamburg, Bremen, Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern, Saarland. Eine enge Zusammenarbeit auch zu Studienseminaren, bes. in Hamburg, fördert die Verknüpfung aller Lehrerbildungsphasen. Zu erwähnen ist auch die Lehreraus- und Weiterbildung für asiatische, osteuropäische und arabische Staaten.
Daneben gibt es in Forschung und Entwicklung eine Zusammenarbeit und Beratung mit zahlreichen Trägern der beruflichen Aus- und Weiterbildung, z.B. Schulbehörde Hamburg, AG der Deutschen Berufsförderungswerke, Stiftung Berufliche Bildung, der Kammern, u.a. IHK und HK Hamburg sowie verschiedener Verbände und Organisationen, z.B. Berufsverbände der Lehrer, Gewerkschaften, Arbeitgeberverbände, Verbände der Pflegeberufe, Krankenpflegeschulen.
Von besonderer Bedeutung sind Vorhaben mit Schulen sowie Aus- und Weiterbildungseinrichtungen, bei denen auch eine Verknüpfung von Lehre und Forschung (forschendes Lernen) realisiert wurde.
Im verstärkten Aufbau ist der Bereich Schulberatung/Schulorganisationsentwicklung unter Einschluß von Kooperationen mit Schulen Hamburgs, Niedersachsens und Schleswig-Holsteins.

Vielfältige Kooperationen im Bereich Entwicklung und Forschung beziehen sich

Zu erwähnen ist die gestaltende Mitarbeit in wissenschaftlichen Vereinigungen, z.B. Fachgruppen der DGFE, insbes. Sektion Berufs- und Wirtschaftspädagogik, bei Tagungen, z.B. auch die Leitung von Fachtagungen durch einzelne Wissenschaftler im Rahmen der Hochschultage, die Durchführung von größeren Symposien des Instituts zusammen mit dem Berufsförderungswerk Hamburg, die Durchführung von Tagungen zur Diskussion von Forschungsergebnissen, z.B. von Modellversuchen, Feldstudien.

Ausstattungsmängel

Beim Personal verlor das Institut im Rahmen der Sparauflagen in den vergangenen Jahren zwei C2/C3-Stellen, die auf die zukunftsträchtigen und wachsenden Bereiche der beruflichen Weiterbildung sowie die Betriebspädagogik ausgerichtet waren.
Bereits 1987 mußte eine C2-Stelle Didaktik der Elektrotechnik abgegeben werden. Didaktische Lehre und Forschung im Bereich der informationstechnologisch zentralen technischen Berufsfelder ist deshalb nur sehr begrenzt möglich. Das ist für den Wirtschaftsstandort Hamburg mit seinen in der Hochtechnologie operierenden Unternehmen verhängnisvoll.
Dieser mit Kapazitätseinschränkungen verbundene Verlust wissenschaftlichen Profils läßt auch befürchten, daß der Ersatzbedarf an BerufsschullehrerInnen bei der Altersstruktur der Lehrerschaft und an BerufspädagogInnen für andere Tätigkeitsfelder bei der Metropolfunktion des IBW für Norddeutschland qualitativ und quantitativ nicht angemessen befriedigt werden kann.
Für die Lehre fehlt eine angemessene Ausstattung mit Tutoren, für die Forschung mit Stud. Hilfskräften. Für die Forschung und Nachwuchsförderung fehlen Stellen für wiss. Mitarbeiter.

Drittmittel 1996

FördereinrichtungBetrag
AG der Deutschen Berufsförderungswerke 400.000
Gesamtförderung 400.000


Forschungsprojekte

6.060.01Entwicklung von Umschulungskonzeptionen für die neugeordneten Büroberufe "Bürokaufmann/bürokauffrau" und "Kaufmann/Kauffrau für Bürokommunikation" (Wissenschaftliche Begleitung)
6.060.02"Entwicklung" als pädagogische Grundkategorie - ein Ansatz zur strukturtheoretischen Grundlegung von Bildungsprozessen
6.060.03Erkenntnisbildung im Unterricht
6.060.04Kfz.-Recycling und Entsorgung als Lernbereich für eine berufliche Umweltbildung
6.060.05Wartungs- und Instandhaltungsaufgaben für Industriemechaniker - Veränderungsprozesse im Hinblick auf die wachsende Bedeutung sekundärer Facharbeit
6.060.06Berufliche Erstausbildung im Bereich der Metall- und Maschinentechnik in ganzheitlichen Lehr- und Lernsituationen
6.060.07Entwicklung eines biographisch-subjektorientierten Ansatzes für den Sozialkundeunterricht
6.060.08Die trialektrische Zugehensweise in der Erziehungswissenschaft
6.060.09Funktionale Systemtheorie und Berufs- und Wirtschaftspädagogik
6.060.10Die Beurteilung von Sozialkompetenz in der betrieblichen Erstausbildung
6.060.11Beiträge der Psychoanalyse zur berufs- und wirtschaftspädagogischen Theorie und Praxis
6.060.12Mädchenbildung und Berufserziehung. Studien zur Bildung, Ausbildung und Erwerbsarbeit von Mädchen und Frauen im ausgehenden 18. und im 19. Jahrhundert
6.060.13Neuordnung der hauswirtschaftlichen Berufsbildung zur Schaffung arbeitsmarktfähiger Berufsbilder
6.060.14Entwicklung der Berufsbildung im Hotel- und Gaststättengewerbe sowie im Ernährungshandwerk
6.060.15Organisationsentwicklung beruflicher Schulen und Lehrerbildung
6.060.16Handlungsorientierter Unterricht in der kaufmännischen Berufsbildung unter Berücksichtigung geschlechtstypischer Unterschiede.
6.060.17Wissenschaftliche Begleituntersuchung zum Schulpraktikum
6.060.18Didaktik der Planspiele
6.060.19Modellversuch Hamburger Berufsschulen: Schlüsselqualifikation für Einzelhandelskaufleute 1990-1994
6.060.20Schlüsselqualifikationen in betrieblicher Aus- und Weiterbildung/Personalentwicklung
6.060.21Schlüsselqualifikationen: Förderung von Kooperations- und Teamfähigkeit
6.060.22Einflüsse der neuen Technologien auf Lerninhalte und Lernprozesse in der kaufmännischen Berufsausbildung, insbesondere in der kaufmännisch-beruflichen Rehabilitation
6.060.23Lehr- und Lernprozesse in der betrieblichen Ausbildung
6.060.24Ganzheitliche berufliche Rehabilitation Erwachsener (GbRE)
6.060.25Methoden und Prinzipien angepaßter Berufsausbildung in der Dritten Welt
6.060.26Berufsbildung in Ländern im politisch-wirtschaftlichen Systemwandel
6.060.27Untersuchung sprachlicher Bedingungen berufsbildender Prozesse
6.060.28Soziologische und ideengeschichtliche Grundlagenforschung zum Begriff von Arbeit, Beruf und Bildung im 18. Jahrhundert
6.060.29Arbeitspädagogik, Reformpädagogik, Projektunterricht
6.060.30Selbstorganisiertes Lernen in der betrieblichen Ausbildung
6.060.31Lehr- und Lernprozesse in der Erstausbildung von Gesundheitsfachberufen. Eine qualitative Inhaltsanalyse von Narrativen aus der Berufswirklichkeit von auszubildenden Arzthelferinnen, Krankenschwestern etc.
6.060.32Die Entwicklung der Krankenpflege als Frauenberuf - Eine Quellenanalyse

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