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Wissenschaftliche Mitglieder
Dr. Ana-Maria Bamberger; Dr. Christoph M. Bamberger; Dr. Annette Bonhoff; Dr. Bärbel Brunswig-Spickenheier; Dr. Lygia Therese Budnik; Dr. Kerstin Ellerbrock; Dr. Birgit Gellersen; PD Dr. Wolfgang Höppner; Stefan Hummel; Dr. Nicholas Hunt; Prof.Dr. Richard Ivell; Dr. Detlev Jähner; Prof.Dr. Elwood V. Jensen; Dr. Christiane Kirchhoff; Dr. Martin Kratzmeier; Dr. Thomas Krietsch; Prof.Dr. Freimut A. Leidenberger; Dr. Chrissostomos Lioutas; Dr. Erik Maronde; Dr. Amal K. Mukhopadhyay; Dr. Dieter Müller; Dr. Heike Obermann-Pleß; PD Dr. James Olcese; Prof.Dr. Klaus Olek; Dr. Caroline Osterhoff; Dr. Hans-Joachim Paust; Dr. Stephan Petersenn; Prof.Dr. Heinrich M. Schulte; Dr. Matthias Schumacher; Prof.Dr. Klaus-Dieter Voigt; Dr. Norbert Walther; Dr. Thomas Wilckens; Dr. Kevan Willey
Hilfspersonal, Doktoranden und Diplomanden
Nicole Abend; Jill Abraham; Klaus Altenpohl; Kai Augustin; Margareta Balvers; Constanze Banz; Bettina Bartlick; Boris Baur; Astrid Beiglböck; Katherine Bracken; Petra Derr; Roger Domagalski; Ute Eicke-Kohlmorgen; Tobias Else; Heike Elsen; Insa Erdmann; Ulrike Fittschen; Susanne Giehler; Christoph Graveleau; Karen Greenland; Oliver Gutzeit; Claudia Günther; Marc Hagenhoff; Christoph Hansis; Beate Hartung; Maria Heyens; Susanne Horn; Inka Jantke; Mathias Jarek; Susanne Jenatschke; Karen Jensen; Bernd Kascheike; Rita Kempf; Ergin Kilic; Monika Kistler; Claudia Knuffmann; Nicole Koep; Stephan Kutter; Christian Maaser; Gustavo Martinez-Noel; Johannes Missal; Monika Münker; Anita Nanninga; Sebastian Niehaus; Birthe Nitz; Jutta Pagel; Renate Penkert-Spieker; Martina Penshorn; Ilka Pera; Gotje Peters; Annette Poch; Stefanie Presch; Wolfgang Pusch; Anja Rasch; Julia Franziska Reiß; Frauke Ruhe; Werner Rust; Gabriela Salinas; Annemarie Samalecos; Sabine Schröter; Verena Schultze; Barbara Sonntag; Daniela Söht; Andrej-Nicolai Spiess; Bettina Steinbach; Stefanie Stelter; Ute Steuber; Karen Streckenbach; Ralph Telgmann; Norbert Temmen; Ute Teuschel; Imke Thuneke; Gina Tilmann; Marion Vollmer; Martin Wald; Inka Wehr; Christian Weise; Richard Werner; Rasoul Zarreh; Franziska von Breuning
Gastwissenschaftler
PdD Dr. Ross Bathgate; Dr. Maria Rosa Carballada Diaz; Prof.Dr. Bsc; Anna-Ritta Fuchs; Dr. Tadashi Kimura; Dr. Yoshifumi Mizumooto; Dr. Laura Parry
Allgemeiner Überblick
Das IHF ist eine private Forschungsinstitution, die in den Jahren 1979 bis 1983 von Prof. Dr. med. Freimut Leidenberger und Priv.-Doz. Dr. med. Hans-Christoph Weise eingerichtet wurde. Mit der Grundlagenforschung am IHF sollte in Hamburg die Basis für eine hochqualifizierte klinische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin geschaffen, sowie ein Beitrag zur internationalen Forschung geleistet werden. Sie ist Teil eines Konzepts, welches auf dem Gebiet der Reproduktionsmedizin und -endokrinologie Forschung und Entwicklung, Lehre und ärztliche Tätigkeit sinnvoll miteinander verbinden will.
Das IHF ist durch das hohe Niveau seiner Forschung, durch wissenschaftliche Unabhängigkeit und innovativen Technologietransfer zu hohem Ansehen innerhalb der aktuellen Forschungslandschaft gelangt. Sämtliche für die biologisch-medizinische Forschung relevanten Methoden sind etabliert. Das breite Spektrum der Forschungsprojekte - angefangen bei den fundamentalen biologischen Prinzipien im intakten Organismus bis hin zu den molekularen Vorgängen in einzelnen Zellen oder sogar der Regulation einzelner Gene - bietet Betätigungsfelder für Naturwissenschaftler verschiedenster Couleur: Biologen, Chemiker, Umwelttechniker, Mediziner und Veterinärmediziner - alle wichtigen naturwissenschaftlichen Richtungen sind mit ihrem spezifischen Wissen und ihren Techniken vertreten.
Einen weiteren wichtigen Bestandteil des wissenschaftlichen Selbstverständnisses stellt die Durchführung von Lehrveranstaltungen, Fortbildungen sowie Praktika dar. Die regelmäßige Organisation internationaler Kongresse und Workshops fördert den regelmäßigen Austausch. Eine große Anzahl an Kooperationen mit in- und ausländischen Institutionen und Universitäten sowie die Durchführung gemeinsamer Forschungsprojekte belegen die rege Interaktion mit anderen Wissenschaftlern und Forschergruppen. Regelmäßig wird das IHF von Gastwissenschaftlern und -studenten aus aller Welt besucht, die sich während ihres kurzen oder längeren Aufenthalts an Forschungsprojekten beteiligen und die entsprechenden Techniken und Methoden erlernen.
Die Entwicklung des IHF zu einer der größten Forschungseinrichtungen Deutschlands auf dem Gebiet der Reproduktionsbiologie und -endokrinologie wurde maßgeblich durch die Drittmittelförderung der bundesdeutschen und internationalen Forschungsfördereinrichtungen unterstützt. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) stellt derzeit für eine Vielzahl von Einzelprojekten Mittel zur Verfügung, unterstützt die Projekte einer "konfokalen" Forschergruppe, einer Kooperation mit dem Institut für Reproduktionsmedizin der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, und die eines Graduiertenkollegs, durchgeführt zusammen mit dem Universitätskrankenhaus Eppendorf. Das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie (BMBF) ist mit einem Förderschwerpunkt zur Spermatidendifferenzierung und Spermatozoenreifung vertreten. Darüberhinaus laufen einige Projekte, die durch Kooperationen mit der pharmazeutischen Industrie gefördert werden, sowie Stipendien für einzelne Wissenschaftler.
Forschungsschwerpunkte
Das IHF sieht seine Aufgaben und Ziele in der Grundlagenforschung auf dem Gebiet der Reproduktionswissenschaft sowie der Angewandten und Klinischen Endokrinologie. Wichtige Arbeitsfelder und -bereiche sind:
Kongreßorganisation
Preisverleihungen
Wissenschaftliche Zusammenarbeit
Anwendung in der Praxis
Das IHF hat sich zu einer der größten Forschungseinrichtungen Deutschlands auf dem Gebiet der Endokrinologie und Fortpflanzungsbiologie/-medizin entwickelt. Es ist daher ein wichtiger Ansprechpartner für die Pharmazeutische Industrie, die an einem Technologietransfer für diagnostische Methoden interessiert ist. Erkenntnisse aus Forschungsprojekten fließen auch direkt in die praktische medizinische Arbeit ein und ermöglichen eine effizientere Behandlung von Fertilitätsstörungen oder endokriner Erkrankungen. Vermehrt wenden sich auch die Medien an Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen des IHF, um neueste Entwicklungen und Erkenntnisse aus der Forschung an die breite Bevölkerung zu vermitteln. Die schwerpunktmäßige Verankerung in der Grundlagenforschung bietet Studenten der naturwissenschaftlichen Fakultäten ein breites Betätigungsfeld für Diplom- und Doktorarbeiten. In regelmäßig abgehaltenen Fortbildungsveranstaltungen können Ärzte ihr methodisches Spektrum erweitern bzw. von neuesten Erkenntnissen aus der Forschung profitieren.
Weiterbildungsangebote
Technische Ausstattung
Die technische Ausstattung des IHF erfüllt die Anforderungen einer zell- und molekularbiologisch ausgerichteten Grundlagenforschung relativ gut.
Ausstattungsmängel
Das IHF ist in seiner Struktur nach dem Vorbild eines "wissenschaftlichen Hotels" konzipiert. Das bedeutet, daß abgesehen von der Finanzierung einer "Kern"-Einrichtung (Verwaltung, Bibliothek, Laboreinrichtung, Kernpersonal) alle Forschungsmittel über Drittmittelgeber eingeworben werden müssen. Dieses Konzept garantiert zwar auf der einen Seite eine hohe Qualität der Forschung, die durch die Bewilligung einer großen Anzahl von Anträgen bestätigt wird, andererseits können Defizite nicht in jedem Fall ausgeglichen werden, z.B. in dem Bereich Neuanschaffung von Großgeräten oder anderer Bedarfe.
Drittmittel 1996
| Fördereinrichtung | Betrag |
| DFG, Bonn | 1.303.000 |
| BMBF | 659.800 |
| Freie u. Hansestadt Hamb. (Wirtschaftsbehörde) | 500.000 |
| Forum Schilddrüse | 15.000 |
| Dt. Krebshilfe Scheel, Bonn | 184.000 |
| SFB DFG, Bonn | 36.500 |
| Ges. f. med. Grundlagenforsch., Hamb. | 1.110.000 |
| Gesamtförderung | 3.808.300 |
Forschungsprojekte
| 4.310.01 | Molekulare Endokrinologie des menschlichen utero-plazentaren Systems |
| 4.310.02 | Molekulare Mechanismen der Glukokortikoidrezeptorwirkung |
| 4.310.03 | Untersuchungen zur Kontrolle des uterinen Prostaglandinstoffwechels im Meerschweinchen-Modell |
| 4.310.04 | Differenzierungsvorgänge im menschlichen Uterus |
| 4.310.05 | Pathophysiologie des menschlichen Thyrotropinrezeptors |
| 4.310.06 | Molekularbiologie des Oxytocin-Rezeptors |
| 4.310.07 | Steuerung der Spermien-Reifung im Nebenhoden |
| 4.310.08 | Regulation von Peptidhormon-Genen im männlichen und weiblichen Reproduktionssystem |
| 4.310.09 | Molekulare Charakterisierung der Endorganresistenzen von Steroidhormonen |
| 4.310.10 | Klonierung und Charakterisierung der Hautsekretproteine des menschlichen Nebenhodens |
| 4.310.11 | Post-testikuläre Spermienreifung |
| 4.310.12 | Endokrine, autokrine und parakrine Regulation der Gonadenfunktion |
| 4.310.13 | Gonadotropin-Freisetzung in der Hypophyse: Mechanismen der interzellulären und intrazellulären Signalübertragung |
| 4.310.14 | Die Bedeutung der sympathischen Innervation für die tubulären Systeme des männlichen Reproduktionstraktes: Die Rolle von NGF (nerve growth factor) |
| 4.310.15 | Chronobiologie neuroendokriner Systeme |
| 4.310.16 | Die molekularen Grundlagen cirkadianer Rhythmizität in der Vogel-Zirbeldrüse |
| 4.310.17 | Charakterisierung neuer Modulatoren pulsatiler GnRH-Sekretion: Implikation für idiopathische Infertilität im Mann |
| 4.310.18 | Pathogenese hypophysär bedingter Hormon-Überproduktion und Hormon-Defizienz |
| 4.310.19 | Immortalisierte Zellinien als Modellsystem zur Untersuchung der Regulation der Sertolizellspezifischen Genexpression |
| 4.310.20 | Transkriptionelle Regulation der ovariellen Genexpression |
| 4.310.21 | Interaktion zwischen Endokrinium und Immunsystem |
| 4.310.22 | Wirkungsmechanismen von Hormonen auf die Hodenfunktion |
| 4.310.23 | Der Einfluß von Zytokinen und interstitiellen Makrophagen auf die Leydigzellen-Steroidogenese |