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Zu den Projekten

Orthopädische Universitätsklinik und -Poliklinik

Universitäts-Krankenhaus Eppendorf (UKE), Martinistraße 52, 20246 Hamburg, Tel.: 4717-2670/3670


Wissenschaftliche Mitglieder

Direktoren
Prof. Dr. Günter Dahmen (bis März 96); Prof. Dr. Wolfgang Rüther (seit Juli 96)

Stellvertr. Wiss. Direktor
Prof. Dr. Detlef von Torklus (bis Sept. 96)

Hochschulassistenten/Assistenten/wiss. Mitarbeiter
Dr. Bernd Augustin; Regina Barthel; Dr. Peter Behrens; Prof. Dr. Jürgen Bruns; Dr. Georg Dahmen; Dr. Georg Deuretzbacher; Dr. Hans Gruber; Dr. Roland Henning; Priv.-Doz. Dr. Birgit Hermann; Dr. Ulrich Korn; Dr. Ralph Kothe; Dr. Stefan Lüssenhop; Prof. Dr. Ludwig Meiss; Priv.-Doz. Dr. Uwe Rehder; Dr. Dirk Rose; Dr. Bernd Schaefer; Dr. Matthias Schmitz; Dr. Matthias Strauss; Dr. Rene Toussaint; Dr. Martin Vogel; Dr. Lothar Wiesner; Dr. Albrecht Wittig

Allgemeiner Überblick

Für die stationäre Behandlung der Erkrankungen des Bewegungsapparates stehen in der Orthopädischen Klinik 60 Betten zur Verfügung. Der ambulanten Diagnostik und Therapie sowie der universitären Lehre dient die Poliklinik, die räumlich getrennt untergebracht ist. Zur Orthopädischen Klinik gehört außerdem eine eigene Röntgenabteilung.
Neben der klinischen Forschung, die sich auf die medizinischen Schwerpunkte der Klinik erstreckt, gibt es eine Reihe von Einrichtungen, die der Grundlagenforschung dienen. In einem biomechanischen Bewegungsanalyselabor, das in einem eigenen Gebäude errichtet wurde, wird sowohl Grundlagenforschung als auch anwendungsnahe Forschung betrieben. Ferner wurde ein Labor zur Knochenzell-Kultur eingerichtet, das in Zukunft in Kooperation mit dem Zentrum Biomechanik betrieben werden soll. Ein Gerät zur extrakorporellen Stoßwellentherapie diente der Erforschung neuer Therapiemöglichkeiten.
In Zukunft wird ein wesentlicher Teil der Forschungsaktivitäten in den Räumen des Zentrum Biomechanik in Kooperation mit anderen Fachdisziplinen stattfinden. Ebenso ist eine enge Zusammenarbeit mit der Forschungsabteilung der Rheumaklinik Bad Bramstedt vorgesehen.

Forschungsschwerpunkte

Die klinische Forschung erstreckt sich auf die medizinischen Schwerpunkte der Klinik: Kinderorthopädie, Tumororthopädie, Wirbelsäulenorthopädie, Rheumaorthopädie, Endoprothetik, neuromuskuläre Erkrankungen, Osteoporose, Knorpeltransplatationen, Knochenersatzstoffe. Hier geht es in erster Linie um die Neuentwicklung und Evaluation operativer Verfahren, für gelenkerhaltende Operationen ebenso wie für den alloplastischen Gelenkersatz. Hier sind besonders die Hüftgelenkerkrankungen im Kindesalter und die Endoprothetik des Schultergelenkes und der Hüft- und Kniegelenke zu nennen.
Die Grundlagenforschung befaßt sich mit der Bewegungsanalyse und biomechanischen Modellrechnungen. Ein Schwerpunkt sind die berufsbedingten orthopädischen Erkrankungen bei Bauarbeitern und Krankenschwestern. Die Ganganalyse wird zur Diagnostik bei neuromuskulären Erkrankungen und zur Evaluation in der Endoprothetik eingesetzt.
Im Zell-Labor werden Wachstumsfaktoren und Knochenersatzstoffe in ihrer Wirkung auf Knochen- und Knorpelzellen untersucht mit dem Ziel, die Ergebnisse in die klinische Therapie zu überführen.
Ein zukünftiger Schwerpunkt wird das computerassistierte Operieren sein, das eine höhere Präzision der operativen Technik ermöglichen soll. Optimierungsalgorithmen zur Operationsplanung von Umstellungsoperationen am Hüftgelenk und zur Bandrekonstruktion am Kniegelenk liegen vor. Sie sollen in das neue System integriert werden.
Die Biomechanik der Wirbelsäule, insbesondere in Bezug auf Implantate zur operativen Stabilisierung, stellt einen Schwerpunkt der Zusammenarbeit mit der TU Hamburg-Harburg dar.

Wissenschaftliche Zusammenarbeit

Anwendung in der Praxis

Weiterbildungsangebote

Regelmäßige interdisziplinäre Kolloquien

Technische Ausstattung

Drittmittel 1996

FördereinrichtungBetrag
BMBF 903.636
BGW 150.000
BAGS 85.000
Gesamtförderung 1.138.636

Periodische Veröffentlichungen

Rüther: Mitherausgeber der Zeitschrift "Aktuelle Rheumatologie"


Forschungsprojekte

4.240.01Frühbehandlung des Morbus Perthes mit Calcitonin
4.240.02Hydroxylapatit als Trägermaterial für Knochenwachstumsfaktoren und mesenchymale Stammzellen sowie deren Einsatz bei Knochen-Knorpeldefekten
4.240.03Untersuchungen zur Spontanheilung von durchtrennten Achillessehnen im Schafsmodell als biologisches Modell für die konservative Therapie bei Achillessehnenrupturen
4.240.04Schmerzbehandlung mit extrakorporaler Stoßwelle, vornehmlich bei Tendopathien
4.240.05Arbeitsbelastung und muskulo-skeletale Abnutzungserscheinungen
4.240.06Quantitative Ca-Bestimmung in Knochenproben mit Hilfe der Mikrotomographie mit Synchrotronstrahlung
4.240.07Untersuchung zur Schädigung von Gelenkknorpel durch Stoßwelleneinfluß
4.240.08Die Beeinflussung von Wachstum durch Stoßwelleneinwirkung
4.240.09Knorpelige Veränderungen des Hüftgelenkes beim Morbus Perthes. Relevanz für Diagnostik und Therapie
4.240.10Frühbehandlung des Morbus Perthes mit Calcitonin
4.240.11Einsatz von Stoßwellen zur Stimulierung der Osteogenese; Teilprojekt Fragmentierung von Spongiosa und Corticalis durch Stoßwellen
4.240.12Untersuchung der Knochenregeneration in standardisierten Knochendefekten des Göttinger Miniaturschweins nach Auffüllung mit zerkleinerter Corticalis und porösen Calziumphosphatkeramiken
4.240.13Läßt sich die knochenbildende Fähigkeit von Periost durch Dehnungsreize reaktivieren?
4.240.14Biomechanik der Gelenke
4.240.15Hamburger Bauarbeiter-Studie - Eine orthopädische, epidemiologische, biomechanische und arbeitswissenschaftliche Längsschnittuntersuchung
4.240.16Kinematische und dynamische Untersuchungen zum Patiententransfer
4.240.17Rückengerechter Patiententransfer in der Kranken- und Altenpflege
4.240.18Einfluß von TGF-beta auf Perichondrium

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