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Zu den Projekten

Abteilung für Blutgerinnungsstörungen

Universitäts-Krankenhaus Eppendorf (UKE), Martinistraße 52, 20246 Hamburg, Tel.: 4717-2480


Wissenschaftliche Mitglieder

Professor
Dr. Volkmar Tilsner

Hochschulassistenten/Assistenten/wiss. Mitarbeiter
Dr. Barbara Eifrig; Dr. Guy Marx

Allgemeiner Überblick

Die Abteilung für Blutgerinnungsstörungen dient einmal der klinischen Betreuung und Versorgung aller Patienten mit Gerinnungsproblemen und zum anderen der Lehre. Forschungsvorhaben werden in Zusammenhang mit der klinischen Problematik betrieben und in den meisten Fällen gemeinsam bearbeitet.

Forschungsschwerpunkte

  1. Bereits in der zurückliegenden Zeit wurden die Probleme der Thrombophilie als Forschungsgebiet von uns angegeben. Diese Arbeiten sind jetzt erweitert und intensiviert worden, wobei an Patienten mit einem hohen Thromboserisiko die Mechanismen der Gerinnungsaktivierung studiert werden sollen. Nach dem vom BGA auch die Zustimmung zu dem Forschungsvorhaben vorliegt, ist diese Erweiterung möglich geworden.
  2. Hemmkörper gegen Phospholipide im Rahmen einer Immunkoagulopathie werden immer wieder beobachtet und stellen für die Betroffenen meist eine ernste Beeinflussung ihrer Lebensqualität dar. Aus diesem Grund wurde ein extra Forschungszweig eingerichtet, der im Rahmen der Gesellschaft für Thrombose und Hämostase in einer großen Gruppe zuammenarbeitet und die Ursachen dieser Erkrankungen, wie z.B. dem Lupus erythematodes, zu klären.

  3. Eine weitere Forschungsrichtung diente der Einsparung von Blutkonserven und Gerinnungspräparaten durch Hemmung der Fibrinolyse bei Patienten mit Operationen am offenen Herzen. Hierzu wurden eingehende Studien der Gerinnung und insbesondere der Fibrinolyse-Parameter durchgeführt.

Wissenschaftliche Zusammenarbeit

Wissenschaftliche Zusammenarbeit erfolgt bei der unter 2) aufgeführten Forschung.

Anwendung in der Praxis

Soweit es möglich ist, werden die Ergebnisse der Forschung in die Praxis übertragen und finden bei der Behandlung der Patienten Anwendung. Ein besonderes Beispiel hierfür ist der Einsatz von Aprotonin bei Patienten mit Operationen am offenen Herzen.

Ausstattungsmängel

Da es sich um klinische Forschung handelt, stehen die Patienten und die behandelnden Ärzte immer zur Verfügung. Weitere Mittel für Geräte und Reagenzien werden durch den Drittmitteletat gewonnen.

Drittmittel 1996

FördereinrichtungBetrag
Imuno, Behring u.a. 109.043
Gesamtförderung 109.043


Forschungsprojekte

4.163.01Verbesserung der Ergebnisse der lokalen arteriellen Thrombolyse durch Plasminogen
4.163.02Hirudin zur Behandlung venöser Thrombosen
4.163.03Schlaganfälle bei jugendlichen Frauen
4.163.04Offene, multizentrische Studie zur Beurteilung der Wirksamkeit und Verträglichkeit einer Behandlung mit rekombinanten F.VIII (Kogenate)

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