Martinistraße 52, 20246 Hamburg, Tel.: 040/4717-6275
Email: kuhl@plexus.uke.uni-hamburg.de
Wissenschaftliche Mitglieder
Professoren
Dr. Kailash Kumar Gauri; Dr. Wolfgang Haase; Dr. Lutz Pillunat; Dr. Bernhard Rassow; Dr. Gisbert Richard
Dozent
Dr. Volker Knospe
Hochschulassistenten/Assistenten/wiss. Mitarbeiter
Dr. Lakis Antoniou; Dr. Roland Berger; Antje Bernd; Dr. Alexander Bialasiewicz; Dr. Andreas Böhm; Katharina Breidenbach; Dr. Claudia Deutsch; Dr. Katrin Engelmann; Dr. Bettina Fuisting; Dr. Sven Groenhoff; Dr. Andrea Hassenstein; Dr. Wazim Hazim; Dr. Maren Klemm; Dr. Markus Kohlhaas; Dr. Ralf Lerche; Dr. Ingilt Mangold; Dr. Ulrich Schaudig; Dr. Elisabeth Schulz; Dr. Rüdiger Schwartz; Dr. Angela Sobottka-Ventura; Dr. Andreas Walter; Dr. Ralph Wiezorrek
Gastwissenschaftler
Dr. Adel Assadoulinna (GUS); Dr. Shari Ghassemi (Iran); Dr. Jin-Xue Ma (China); Dr. Sajedur Rahman (Bangladesch); Dr. Bernhard Rassow; Dr. Pepe Santa Cruz (Venezuela); Dr. Wang (China)
Allgemeiner Überblick
Die Universitäts-Augenklinik Eppendorf verfügt über 4 Stationen mit 87 Betten sowie 4 intraokulare und 1 Ambulanz OP und gliedert sich wie folgt:
- Kernklinik mit Poliklinik mit Laboratorien
- Abteilung für Ple- und Orthoptik mit Laboratorien
- Abteilung für medizinische Optik
- Pharmakologisches Labor
- Abteilung für ophthalmologische Elektrophysiologie (bis 01.11.96)
Forschungsschwerpunkte
1. Zellkultivierung/Transplantation
Das Zellforschungslabor der Augenklinik im Rahmen der Hornhautbank stellt im Zusammenhang mit dem Transplantationslabor, dem histopathologischen Labor und den diagnostischen Funktionseinheiten ein zentrales zukunftsorientiertes Instrument der Grundlagenforschung für die klinische Anwendung dar. Es wird vornehmlich durch Drittmittel erhalten und gefördert.
- Endothelzellforschung
- Das Endothel ist die wichtigste Zellschicht der Hornhaut. Für deren Funktion ist das Zusammenwirken vieler Faktoren, u.a. von Wachstumsfaktoren erforderlich. Die Effekte bekannter Wachstumsfaktoren auf humane korneale Endothelzellen werden in vitro untersucht, um als Ziel mit vitalen in vitro sich vermehrenden Endothelzellen kompromittierte Endothelzellen von Patienten ersetzen zu können.
- Epithelzellforschung
- Das Konjunktivalepithel hat wesentlichen Anteil an der Integrität der Oberfläche des Auges. Wenn es beispielsweise im Rahmen von Verätzungen oder Entzündungen geschädigt ist, kommt es zu Verwachsungen der Bindehaut mit Lidern und Vernarbung der Hornhaut mit Sehverlust. Die Effekte bekannter Wachstumsfaktoren auf humane Konjunktivalzellen werden in vitro untersucht, um als Ziel mit selektiven vitalen in vitro sich vermehrenden Epithelzellen kompromittierte Oberflächenstrukturen von Patienten ersetzen zu können.
- Retinale Pigmentepithelzellforschung
- Das retinale Pigmentepithel ist ursächlich an vielen altersabhängigen Degenerationen der Netzhaut mit Sehverlust und altersunabhängigen Dystrophien beteiligt. Die Effekte bekannter Wachstumsfaktoren auf humane retinale Pigmentepithelzellen werden in vitro untersucht, um als Ziel mit selektiven vitalen in vitro sich vermehrenden retinalen Pigmentepithelzellen und Transplantation von Netzhautbestandteilen den Verlust bei bestimmten Patienten ausgleichen zu können.
2. Hornhaut
- Hornhautbank
- Der Aufbau einer Möglichkeit, Spenderhornhäute zu lagern und damit jederzeit für Notfälle am Patienten verfügbar zu machen, erfordert eine weitreichende und fortdauernde Grundlagenforschung zur Optimierung von Kultivierungsbedingungen. Diese ist umso notwendiger als etwa die Hälfte aller zur Verfügung gestellten Spenderhornhäute nicht zur Transplantation verwendet werden kann, da die Qualität nicht den Anforderungen genügt. Eine bessere Gewebeverträglichkeit nach der Transplantation wird durch eine HLA-Typisierung der Spenderhornhäute erreicht.
- Refraktive Hornhautchirurgie
- Mit der Vielzahl der zur Verfügung stehenden und klinisch angewendeten Methoden refraktiver Eingriffe am Auge, die häufig in ihrer Tragweite bzgl. der Spätkomplikationen noch nicht abzuschätzen sind, ist eine anwendungsbezogene Grundlagenforschung in diesem Bereich besonders wichtig. An der Augenklinik werden standardisierte Messungen der Hornhautempfindlichkeit nach chirurgischen Eingriffen an den vorderen Augenabschnitten und die Präzision und Reproduzierbarkeit verschiedener refraktiver Operationen und Kataraktchirurgie in prospektiven und retrospektiven Langzeitstudien untersucht.
3. Histopathologie
Das histopathologische Forschungslabor befaßt sich mit der
- Diagnostik mit modernen (immun)histochemischen und Gensonden-Verfahren,
- Tumorforschung an pigmentierten und nichtpigmentierten intraokularen Tumoren,
- Netzhautforschung,
- Entzündungs- und Apoptoseforschung.
- Tumorforschung
- Kindliche Tumoren und maligne Melanome der Aderhaut können seit einigen Jahre erfolgreich organ- und meist auch sehfähigkeitserhaltend mit Kontaktbestrahlung oder in bestimmten Fällen mittels Exzision behandelt werden. Für die Tumorforschung werden markierte Antikörpertechniken zur Erforschung von Tumoroberflächenveränderungen und systemische (Zusammenarbeit mit dem Institut für klinische Chemie) und intramurale molekulargenetische Analysen der Tumoren erarbeitet und angewendet, um bessere Prognose- und Kontrollparameter für die Patienten zu erhalten. Die Eingänge im histopathologischen Labor der Augenklinik sind im Hamburger Tumorregister enthalten.
- Netzhautforschung
- Das Verständnis der Pathologie von Netzhautveränderungen (dystrophisch, degenerativ, entzündlich, Ablösung) gibt wesentlichen Aufschluß über die Sinnfälligkeit von modernen Therapieoptionen der extraokularen und intraokularen Glaskörper- und Netzhautchirurgie bei Patienten mit Netzhautablösung. Hier werden Veränderungen in mit verschiedenen Techniken voroperierten und nicht operierten Augen verglichen mit dem Ziel, anhand der besseren Einsicht in zelluläre, molekulargenetische und pathophysiologische Zusammenhänge bessere Kriterien für bestimmte Therapieoptionen zu schaffen.
- Apoptoseforschung
- Die Erforschung des programmierten Zelltodes (Apoptose) zum Verständnis der Pathogenese dystrophischer, degenerativer, entzündlicher und tumoröser Prozesse spielt in der engen Zusammenarbeit mit dem Institut für Pathologie des UKE in der letzten Zeit des Berichtszeitraumes eine zunehmend wichtigere Rolle.
4. Glaukome
- Operationstechniken
- Weiterentwicklung und Auswertung der verfeinerten Operationstechniken, insbesondere für die kindlichen Glaukome. Mit Hilfe der modernen mikrochirurgischen Methoden kann heute bereits ein hoher Anteil der früher infausten Fälle dauerhaft geheilt werden. Dies bewahrt eine große Zahl von kleinen Kindern vor sicherer Erblindung. Aus den Auswertungen von mehr als 700 inzwischen durchgeführten sogenannten Goniotomien mit unterschiedlichen Techniken werden hier methodische Hinweise gefunden. Experimentellchirurgische Versuchsreihen mit der Anwendung viskoelastischer Substanzen verbessern die chirurgische Methodik.
- Diagnostik zur Früherkennung der Glaukome
- Die Quantifizierung der retinalen Nervenfaserschicht mit Hilfe der Laser-Scanning-Tomographie und der Optischen Kohärenztomographie erweitert die herkömmlichen perimetrischen Funktionstests, Fundusphotographien und Papillendokumentationen um neuartige darstellende Techniken. Auswertung der Daten, Erstellung von Normdatenbanken, Verlaufsvergleiche ermöglichen eine Früherkennung der Glaukome und können so Glaukomschäden verhindern helfen.
- Automatisches Tonometer/Selbsttonometer
- Die Verlaufskontrolle bei Glaukomen verlangt eine möglichst engmaschige Kontrolle des intraokularen Druckes. Dies ist letztlich nur durch Selbsttonometrie des Patienten über einen längeren Zeitraum realisierbar. Erstmalig wird deshalb ein automatisches Tonometer mit einer Mikroprozessor-gesteuerten Flächen- und Kraftmessung entwickelt, die den Untersucher ersetzt. Die Anwendung für klinische Zwecke sowie in der Schwerelosigkeit ist im Berichtszeitraum klinisch erprobt worden (s. Anwendung in der Praxis).
- Okuläre Durchblutungsmessung
- In der Diagnostik und Therapie der Glaukome spielt die Einordnung und das quantifizierte Ausmaß von Perfusionsstörungen der Netzhaut und der Sehnerven eine immer größere Rolle. Mit Hilfe des Heidelberg Retinofluorometer lassen sich minderperfundierte Areale evaluieren. Die Beurteilung solcher Minderperfusion beeinflußt die Wahl der zu verwendenen drucksenkenden Medikamente.
5. Infektionen
Besondere Forschungsschwerpunkte der Augenklinik im Bereich der Infektiologie sind die
- anwendungsbezogene Erprobung neuer Sterilisationsverfahren für die Mikrochirurgie (Plasmasterilisation),
- Verbesserung labordiagnostischer Verfahren zur gentechnischen Detektion von Chlamydieninfektionen (Gensonden- und Luminiszenz-Technik),
- interdisziplinäre Erforschung humaner Papillomavirusinfektionen am Auge mit immunhistochemischer und Gensonden-Identifizierung einzelner HPV-Typen und deren pathologenem Potential, und die
- interdisziplinäre Erforschung okulogenitaler Herpes simplex Virus Erkrankungen.
6. Forschung in hochauflösender bildgebender Diagnostik
- Mit Hilfe neuer Technologien können biomikroskopisch schwer oder gar nicht erkennbare morphologische Läsionen an Geweben des Augenhintergrundes sichtbar gemacht werden.
- Optische Kohärenztomographie (OCT)
- Hierzu zählt das an der Univ.-Augenklinik erstmals in Europa aufgestellte Gerät für die Optische Kohärenztomographie (OCT). Interferometrisch werden dabei quantifizierbar verschiedene Netzhautschichten dargestellt, die entscheidende Hilfe bei chirurgischen Therapieindikationen, sowie neue Einblicke in die Pathogenese von Erkrankungen der Netzhautmitte und der Stelle des schärfsten Sehens (Makula) bieten. Neue Klassifikationen von bestimmten Erkrankungen werden möglich.
- Videofluoreszenzangiographie
- Die im Fotolabor der Augenklinik praktizierte digitalisierte Videofluoreszenzangiographie mit Indozyaningrünangiographie kann Veränderungen der Zirkulation am Augenhintergrund darstellen, dokumentieren und quantifizierbar machen. Hierdurch sind unter anderem besondere Einblicke in entzündliche und altersbedingte Veränderungen der Netzhaut und der darunterliegenden, dem Auge des Untersuchers nicht zugänglichen Schichten, gegeben.
- Ultraschallbiomikroskopie
- Standardtechniken der Echographie am Auge können bisher keine genaue Analyse der vorderen Augenstrukturen und deren pathologische Veränderungen sichtbar machen. Mit Hilfe der Ultraschallbiomikroskopie können erstmals Ursprünge von Tumoren und Entzündungen am vorderen und mittleren Augensegment dargestellt werden, so daß gezielte moderne Operationsmethoden präoperativ in ihrem Erfolgspotential für Sehen und Überleben der Patienten abgewogen werden können.
7. AIDS-Forschung
- Die aktive AIDS-Forschung an der Augenklinik umfaßt die prospektive Evaluation medikamentöser Therapieprotokolle und ihrer Wirkung auf die bis vor kurzem noch in etwa 25% zur Erblindung führenden opportunistischen intraokularen Infektion. Studien mit chirurgischem Einsatz von intraokularen Medikamententrägern über einen pars plana Zugang eröffnen neue Möglichkeiten der verstärkten Therapie im Auge, besonders bei Unverträglichkeit systemischer Medikamente.
8. Medizintechnik - Luft- und Raumfahrtmedizin, Ergophthalmologie
- Infolge von Schwerkrafteinwirkung kommt es zum sog. Fluid Shift, der auch zu plötzlichen beträchtlichen Schwankungen des Augeninnendruckes führt. In experimentellen Untersuchungen mit Hochleistungszentrifugen konnten die auftretenden Druckschwankungen für Gravitationsschwankungen zwischen -1G bis +4G registriert werden. Dies hat einerseits flugmedizinische Relevanz, dient andererseits als Vorversuch für geplante Experimente während des Aufenthaltes in der Schwerelosigkeit anläßlich der Spacelab- und MIR-Missionen. Für diese Missionen wurde ein Selbsttonometer (s.d.) entwickelt.
Außerdem sind Schwerpunktprogramme im Berichtszeitraum die
- Erforschung der Tauglichkeitskriterien für Piloten (deutsche Vertretung der Augenärzte in der ICAO) und die
- Entwicklung des Cockpitdesigns für Verkehrsflugzeuge aus ergophthalmologischer Sicht gewesen.
9. Sehbehindertenforschung
- Das durch die Claere Jung Stiftung geförderte Projekt dient in erster Linie der Diagnostik und Erfassung von Erkrankungen, die Ursache für eine Sehbehinderung sein können. Die Betroffenen werden in dieser Sprechstunde beraten und, wenn möglich, mit entsprechenden optischen und/oder elektronischen Sehhilfen versorgt, die eine optimale Ausnutzung des vorhandenen Sehrests zentral oder in der Peripherie des Gesichtsfeldes ermöglichen. Dabei gilt es, die Anpassung vergrößernder Sehhilfen durch z.B. besondere Testgeräte zu verbessern und neue Sehhilfen zu erproben.
Kongreßorganisation
- 3. Int. Fachkonferenz: Infektionskrankheiten des Auges (15.-16.4.1994)
- Sterilisation in der Augenheilkunde - Fortschritte und Risiken (4.2.1995)
- Deutsch-Türkisches Ophthalmologisches Symposium (24.6.1995)
- Claere Jung-Kurs für Retinologie (30.-31.6.1996)
Forschungsaufenthalte
- Dr. Andres Böhm, AKH Wien, 1995
- Prof.Dr. Draeger, Dr. Rüdiger Schwartz, Inst. für Flugmedizin der Luftwaffe, Fürstenfeldbruck, 1994
- PD Dr. Katrin Engelmann, Univ. Augenklinik Bern/Schweiz, 1995
- Dr. Michael Kohlhaas, Bogota/Kolumbien, 1995
- Dr. Ralf Lerche, AKH Wien, 1995
- Dr. Angela Sobottka-Ventura, Univ.-Augenklinik Bern/Schweiz, 1995-1996
- Dr, Claudia Stern, Raumfahrtzentrum NASA Houston, Texas/USA, 1994-1995
- Ralph Wiezorrek, Augenklinik FAU Erlangen-Nürnberg
Wissenschaftliche Zusammenarbeit
- Anatomisches Institut, FAU Erlangen-Nürnberg
- Ophthalmopathologisches Labor der Augenklinik, Erlangen-Nürnberg
- Institut für Flugmechanik und Regelungstechnik, TH Darmstadt
- Biomedicinska Centrum, Universität Uppsala/Schweden
- Gesellschaft für biotechnologische Forschung, Braunschweig
- Universitäts-Augenklinik Bern/Schweiz
- Institut für Flugmedizin der Luftwaffe
- Institut für Flugmedizin der Dtsch. Forschungs- und Versuchsanstalt für Luft- und Raumfahrt
- Immunology Unit, Mass. Eye & Ear, Harvard Medical School, Boston/USA
- Dep. of Ophthalmology, University Sam Ratulangi, Manado, Sulawesi, Utara/Indonesia
- Dep. of Ophthalmology, Muhimbili University Med. Ctr., Dar-es-Salaam/Tanzania
- Wilmer Ophthalmological Institute, Johns Hopkins Hospital, Baltimore/USA
Abteilung für Ple- und Orthoptik
- Max Planck Institut für Biophysikalische Chemie, Göttingen
- Max Planck Institut für Hirnforschung, Frankfurt
Abteilung für Medizinische Optik
- Smith Kettlewell Institute, San Francisco, CA/USA
Anwendung in der Praxis
- Betreibung einer Hornhautbank mit Materialversand innerhalb von Europa (seit 1985)
- Selbsttonometer nach Prof. Draeger, Prototyp- (1994) und Serienherstellung (1996): Fa. H. Schwind, Aschaffenburg
- Patentanmeldung 11/96, Dtsch. Patentamt München: Epithelzellkultivierung und selektiver Zelltransfer für okuläre Mukusmangelsyndrome (Prof. Bialasiewicz, Gehrcke)
- Plasmasterilisation in der Augenklinik (Prof. Richard, Prof. Draeger, Prof. Bialasiewicz, Dr. Lerche) in Zusammenarbeit mit Fa. Johnson & Johnson
Weiterbildungsangebote
- Hamburger Augenärztliche Fortbildung
während des Semesters 1x/Monat samstag mit auswärtigen und UKE-Referenten (Ankündigungen jeweils an alle Augenärzte im Einzugsbereich 2 Wochen vor dem Termin und in der UKE-Zeitung) in Zusammenarbeit mit dem Berufsverband der Augenärzte Deutschlands.
- Claere Jung-Kurs für Retinologie
1x/Jahr an 2 Tagen an einem Wochenende mit auswärtigen und UKE-Referenten (Ankündigungen jeweils an alle Augenärzte in Deutschland 6 Wochen vor dem Termin, in allen Fachzeitschriften und in der UKE-Zeitung).
Technische Ausstattung
Forschungslaboratorien: Zellkulturlabor, PCR-Labor (Gentechnischer Überwachungsbereich); histopathologisches Labor, pharmakologisches Labor, Zirkulationsforschungs und Glaukomlabor mit entsprechenden technischen Einrichtungen.
OPs: 5 OP-Mikroskope Möller-Wedel mit Foto- und Videoanschluß, 2 Endolaser ALK, 1 Endolaser DLK, 1Nd:Yag-Laser, 2 Diodenlaser, 2 Argonlaser, 1 Excimer-Laser.
Poliklinik und Stationen und Ambulantes OP-Zentrum: 20 Untersuchungseinheiten, 12 automatische Gesichtsfelder, 5 automatische Refraktometer.
Diagnostische Laboratorien: digitalisierte Videoangiographie, Spaltlampen und Funduskameras, Keratoskopie, Ultraschallbiomikroskopie, Pachymetrie, Endothelbiomikroskopie, Biometriegeräte, Echographie, Optische Kohärenztomographie, Elektrophysiologisches Labor mit ERG, VEP.
Ausstattungsmängel
Die Augenklinik am UKE hat die höchste Auslastung aller Hamburger Kliniken (1996:>97%). Eine Anhebung der Bettenzahl ist deshalb erforderlich, um den gestiegenen Erfordernissen von Forschung und Lehre am Krankenbett (z.B. Durchführung klinischer Studien) weiterhin zu genügen und die Maximalversorgung zu gewährleisten. Die Möglichkeit einer Transplantation von Netzhautzellen bedingt die Entwicklung neuer operativer Techniken mit intensivem stationären postoperativen Monitoring. Der Umbau im Operationsgeschoß (3.Stock) ist aus funktionell-baulichen Gründen erforderlich.
Ein Ausbau der Transplantationslaboratorien in Zusammenarbeit mit dem Institut für Neurobiologie ist dringend notwendig.
Drittmittel 1996
| Fördereinrichtung | Betrag |
| DFG Bi 250/3-1, Bi 250/3-2, Bi 4850/204/94, En 168/3-2, En 168/3-3 | - |
| DFG Ha 1526/3-1, Ro 981/1-1, Ro 981/1-2, Ro 981/1-3 | - |
| Bundesministerium Forschg. Technol. BMFT 01 QV 88034 | - |
| DAAD 961 745 002 4, A/96/387 45 | - |
| Claere Jung Stiftung | - |
| Hamburger Stiftung zur Förderung der Krebsbekämpfung | - |
| Industriemittel (versch.) | - |
Periodische Veröffentlichungen
- Eppendorfer Augenspiegel (jährl.)
Herausgeber und Mitherausgeberschaften:
- Prof.Dr.med. G. Richard: Klin. Monatsblätter für Augenheilkunde -Aktuelle Augenheilkunde, Enke Verlag, Stuttgart
- Prof.Dr.med. A.A. Bialasiewicz: Ophthalmic Research, Karger Verlag, Basel
Wissenschaftliche Einrichtungen